Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

24.09.2025
Einlagerung von Schweinefleisch unter Vorjahr
Schwein

(AMI) Die in deutschen Kühlhäusern gelagerten Mengen an Schweinefleisch lagen von Januar bis Juli 2025 mit durchschnittlich 97.000 t um 4 % unter dem Vorjahreswert. Die monatliche Entwicklung ähnelte dem Vorjahr, blieb aber auf niedrigerem Niveau. Trotz des leichten Anstiegs im Juli bleiben die Lagerbestände deutlich unter den Rekordwerten von 2022 (203.800 t). Auch für August wird kein Rückgang der Einlagerungen erwartet, da der Handel weiterhin schleppend verläuft.

24.09.2025
Neue iPhones – neue Angebote
Bioenergie, Geflügel, Milch und Rind, Öko-Landbau, Pflanzen, Schwein, Umwelt und Landwirtschaft

Auch neue Apple-Watch-Modelle zu attraktiven Konditionen erhältlich

Die nun erhältlichen neuen Modelle des iPhone 17 und der aktuellen Apple Watches können ab sofort exklusiv für Landvolk-Mitglieder auf itk-landvolk.de bestellt werden. Sie melden sich auf der Seite mit Ihrer Mitgliedsnummer an, die sowohl als Benutzername, als auch als Passwort fungiert.

19.09.2025
Futter: Produktion steigt, Preise leicht rückläufig
Geflügel

(DVT) Die deutsche Mischfutterproduktion ist 2024/25 auf 22,2 Mio. t gestiegen – 2,4 % mehr als im Vorjahr. Besonders im Geflügelbereich legte die Produktion zu: Mit rund 6,5 Mio. t wuchs das Segment um 2,5 %, trotz rückläufiger Tierzahlen. Die Erzeugerpreise sanken jedoch leicht. Bis Juni 2025 lagen die Preise für Broilerfutter knapp 1 % unter dem Vorjahresniveau, bei Legehennenfutter bei minus 2,3 %. Die Eiweißversorgung bleibt ein zentrales Thema: Rund 88 % des Bedarfs können durch heimische Futtermittel gedeckt werden, die verbleibende Lücke wird überwiegend über Sojaschrotimporte (12 %) geschlossen.

19.09.2025
HPAI bei Nutzgeflügel – Beständiges Eintragsrisiko
Geflügel

Die HPAI-Ausbrüche im Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern (10./12.09., bei 3.000 Enten und 3.000 Gänsen) sowie am 02.09. bei 2.800 Legehennen in Steinburg, Schleswig-Holstein zeigen, dass ein beständiges Risiko für Einträge von HPAI aus der Wildvogelpopulation in Geflügelhaltungen besteht. Auch wenn das Eintragsrisiko gegenwärtig noch als gering eingeschätzt wird (FLI-Risikoeinschätzung vom 09.09.). Der betroffene Freilandbetrieb aus MV war bereits 2024 von der Vogelgrippe betroffen (19.000 Tiere gekeult).

19.09.2025
Vogelgrippe – Neues Kommunikationstool gestartet
Geflügel

Zum Beginn der HPAI-Saison haben die EU-Kommission und die EFSA das neue Kommunikationstool #NoBirdFLu veröffentlicht. Die Plattform unterstützt Geflügelhalter und alle, die mit landwirtschaftlichen Betrieben zu tun haben, mit praktischen Materialien, um die Bestände besser vor der HPAI zu schützen. Auf der Plattform werden Infografiken mit Hinweisen zu Hygiene, Schutzausrüstung und Bewegungskontrolle für Landwirte, Tiere, Geräte, Arbeitskräfte und Besucher bereitgestellt. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung einfacher Biosicherheitsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Betrieben zu schärfen.

19.09.2025
Aviäre Influenza wird zur globalen Herausforderung
Geflügel

Beim ersten internationalen Dialog zur Hochpathogenen Aviären Influenza in Brasilien diskutierten rund 500 Experten Strategien zur Eindämmung der HPAI. Im Mittelpunkt standen Frühwarnsysteme, Biosicherheitsmaßnahmen und Impfstrategien. Seit 2020 breitet sich HPAI rasant aus, verursacht hohe Verluste in der Geflügelwirtschaft und gefährdet Handel, Biodiversität sowie Ernährungssicherheit. Angesichts der Ausbreitung auf Säugetierarten fordert die FAO weltweit koordinierte Maßnahmen zur Seuchenabwehr.

19.09.2025
Weizenkurse über Vorwoche
Pflanzen

(AMI) Nach dem Frontterminwechsel können die Notierungen zulegen. Insbesondere eine Meldung aus Russland sorgte für Aufwind. Demnach erhöhte das Land seine Exportsteuer für Weizen um das Dreifache.

An der Börse in Paris ist der Fronttermin September 25 am 10.09.2025 bei 170,50 EUR/t ausgelaufen und verlor auf Wochensicht 11,75 EUR/t an Wert. Der neue Fronttermin Dezember 25 startete indes bei 189,50 EUR/t und schloss am 18.09.2025 bei 192,25 EUR/t und damit 2,75 EUR/t über Vorwoche. Folgekontrakte der Ernte 25 verzeichnen ein gleiches Wochenplus. Der Kontrakt der Ernte 26 schloss jüngst bei 208,75 EUR/t und verzeichnet ein Wochenplus von 2,25 EUR/t.

Für Unterstützung sorgte in den vorigen Handelstagen insbesondere eine Meldung aus Russland. Demnach hat der weltweit führende Weizenexporteur jüngst seine Exportsteuer fast verdreifacht, obwohl die Weizenausfuhren des Landes jüngst zurückgegangen sind. Hierbei nannte das russische Landwirtschaftsministerium bisher keinen Grund, üblicherweise sinken die Zölle während der ruhigeren Sommermonate und steigen zum Winter hin wieder an. Die deutliche Erhöhung der Exportsteuer könnte allerdings wieder deutlich mehr Möglichkeiten für EU-Exporteure bringen. Marktteilnehmer hoffen, dass sich große Importeure aus dem Nahen Osten und Nordafrika nun umorientieren und wieder mehr EU-Weizen ordern. Aktuell übersteigt das global üppige Angebot aber ohnehin die Nachfrage, Käufer sind nur wenig am Markt. Dringlichen Bedarf hat bei der Überversorgung aktuell niemand, zumal mit fallenden Preisen gerechnet wird. Das dürfte die Kursgewinne in den kommenden Wochen in Grenzen halten.

Nichtsdestotrotz war russischer Weizen auf dem globalen Exportmarkt in den vorigen Handelstagen günstig und es gab vereinzelt Käufe der Türkei und Ägyptens. Französischer Weizen stand nur in zweiter Reihe, was unter anderem auch mit dem derzeit äußerst festen Eurokurs begründet wird. Seit dem 11.09.2025 legte die EU-Währung um rund 1,3 % an Wert zu, was EU-Getreide für Abnehmer aus anderen Währungsländern nochmals verteuert.

Die EU-Weichweizenexporte liegen immer noch deutlich unter Vorjahr. Nach Angaben der Europäischen Kommission sind die Ausfuhren im Zeitraum vom 01.07-14.09.2025 gegenüber Vorjahr um gut 34 % auf 3,78 Mio. t. zurückgegangen. Hierbei anzumerken ist aber. dass das Fehlen der Zahlen für Frankreich den Rückgang nochmals verstärkt. Größtes Exportland ist wie auch im Vorjahr mit deutlichem Abstand Rumänien mit 1,98 (Vorjahr: 1,95) Mio. t. Dahinter folgen Litauen mit einem Volumen in Höhe von 521.169 (781.509) t und Deutschland mit 397.806 (519.358) t. Saudi-Arabien hat in der laufenden Saison mit 569.285 (304.563) t bislang die größte Menge an EU-Weichweizen aufgenommen. Jordanien und Marokko folgen mit einem Importvolumen von 271.175 (114.767) t bzw. 250.367 (489.464) t.

Unterdessen sorgte der kürzlich erschienene USDA-Bericht über Angebot und Nachfrage für keine deutliche Kurswirkung. Obwohl die globale Angebotssituation für Weizen nochmal komfortabler ausfallen als bislang angenommen und die Nachfrage um rund 6 Mio. t übersteigen dürfte. Aufgrund dessen dürften auch die weltweiten Vorräte an Weizen erstmals seit fünf Jahren wieder ansteigen.