Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

20.06.2023
Digitales Fachgespräch zum Wolf

Menschen und Weidetiere schützen – Raubtiere bejagen

Die Wolfsangriffe mehren sich in ganz Deutschland. Die Folgen sind gravierend – für die Weidetierhalter*innen, deren wirtschaftliche Existenz bedroht ist, aber auch für die Gesellschaft, denn die Weidetierhaltung prägt das Gesicht unserer Kulturlandschaften. Am Mittwoch, den 5. Juli 2023, widmet sich die CDU/CSU-Fraktion von 14.30 bis 16.00 Uhr im Rahmen eines digitalen Fachgespräches dieser Thematik. Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm gibt es HIER. Bei Interesse einer Teilnahme melden Sie sich bitte bis zum 3. Juli 2023 HIER an.

15.06.2023
SUS-Fachtagung

Am 26. Juni in Herrieden und 27. Juni in Vechta

Die diesjährigen SUS-Fachtagungen finden am 26. Juni in Herrieden und 27. Juni in Vechta satt. Alle Informationen findet ihr HIER.

09.06.2023
Zirkus Malibu auf dem Hof Kappel in Dörverden

Auf dem Hof Kappel in Dörverden (Hauptstraße 48, 27313 Dörverden) finden am Samstag (10.06.23 um 16 Uhr) und Sonntag (11.06.23 um 11 Uhr) Zirkusvorstellungen des Zirkus Malibu statt. Am Sonntag zahlen die Erwachsenen im Rahmen des “Familientages” den Kinderpreis. Weitere Informationen gibt es bei Bedarf unter folgender Telefonnummer: 01626133324

Zudem sucht der Zirkus Malibu noch nach weiteren Stellplätzen, wer sich dies auf seinem Hof vorstellen könnte, kann gerne ebenfalls unter der folgenden Telefonnummer Kontakt aufnehmen: 01626133324

Offizielle Verträge & Versicherungen könnten ggf. Auswirkung auf die Steuer haben, sollten hierzu Rückfragen bestehen, steht unsere Buchstelle gerne zur Verfügung diese zu beantworten.

31.05.2023
Echt grün - Digitale Mitgliederversammlung

Imagekampagne informiert über aktuelle Projekte

Unsere Imagekampagne “Eure Landwirte - Echt grün” lädt zu einer digitalen Mitgliederversammlung ein. Am Mittwoch, den 7. Juni ab 19:30 Uhr sprechen Vertreter*innen der Kampagne über aktuelle Themen, Zahlen und News sowie über die Roadshow und die Erfahrungen auf der Grünen Woche. Außerdem wird es um die Planung für das zweite Halbjahr gehen.

Die digitale Veranstaltung findet via Zoom statt, alle Kreisverbands-Mitglieder sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Webseite: www.zoom.us

Meeting-ID: 811 674 2085

Kenncode: echtgruen

31.05.2023
Perspektiven für Landwirte und die Region:

Tourismus und Direktvermarktung halten Höfe und ländlichen Raum lebendig

Rund 45 Landwirtinnen und Landwirte sowie weitere gastgebende Betriebe und interessierte Vertreter*innen aus Verbänden und Politik haben sich im Kreishaus Rotenburg (Wümme) über neue Chancen der Ferienvermietung und Direktvermarktung als weiteres Standbein informiert. Eingeladen hatte die LandTouristik Niedersachsen (LTN) zu dieser Infoveranstaltung gemeinsam mit den Kreislandvolkverbänden Rotenburg-Verden und Bremervörde-Zeven, dem Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) und dem Landkreis Verden.

Die LTN-Vorsitzende Martina Warnken, selbst Gastgeberin und Landwirtin aus Grasberg, wies eingangs auf die Bedeutung des Tourismus als wichtige Einkommensquelle hin. „Wir konnten in Zeiten schlechter Milchpreise schon manche Verluste mit Einnahmen aus unserer Ferienvermietung ausgleichen.“ So wie ihr geht es auch weiteren Berufskolleg*innen aus der Landwirtschaft, die von ihren Erfahrungen als Übernachtungsbetriebe und Hofladenbetreiber den Interessierten mit Best-Practice-Beispielen berichteten.

Rotenburgs Landrat Marco Prietz ist sich der Bedeutung des Landtourismus für die Region bewusst und ließ es sich nicht nehmen, selbst an der Veranstaltung teilzunehmen. „Die vielfältigen touristischen Angebote unserer Höfe bieten großes Potential, die Region auch langfristig lebendig zu halten. Die Hoftouristik soll die Landwirtschaft dabei ergänzen, nicht aber ersetzen“, stellte Landrat Prietz klar. Auch Jörn Ehlers, Kreislandvolkvorsitzender für den Bereich Rotenburg-Verden, riet zur Diversifizierung der landwirtschaftlichen Betriebe: „Es wird immer schwieriger in die Glaskugel zu schauen und abzusehen, welche Potentiale in 10 Jahren entscheidend sein werden. Deshalb ist Flexibilität für unsere Betriebe immer bedeutsamer geworden. Tourismus und Direktvermarktung können hierbei durchaus interessante Perspektiven darstellen.“

Die teilnehmenden Betriebe, die selbst mit dem Gedanken spielen, in die Einkommenskombination einzusteigen, konnten wertvolle Tipps für die eigene Umsetzung mit nach Hause nehmen. „Auch die Vorträge der zuständigen Behörden und Organisationen zum Thema Baurecht und Genehmigungsverfahren sowie zu Fördermöglichkeiten kamen bei den Zuhörenden gut an“, zog Alexander von Hammerstein, Kreislandvolkvorsitzender der Region Bremervörde-Zeven, sein Resümee. „Der gute Austausch im Forum und die Nachfragen aus dem Publikum haben dies gezeigt.“

Für Udo Fischer, Geschäftsführer des Touristikverbandes Landkreis Rotenburg (Wümme), machte deutlich: „Tourismus und Landwirtschaft können sich hervorragend ergänzen. Wir freuen uns über die vielfältigen Ideen der Teilnehmer und sind gespannt auf neue Angebote, die in unserer Region entstehen.“

Auf dem Weg zu diesen neuen Angeboten ist die LandTouristik Niedersachsen als Landesverband für ganz Niedersachsen den Betrieben in Form von individueller und fachtouristischer Beratung behilflich. Interessierte Höfe, die die Veranstaltung verpasst haben, können sich direkt an die LTN-Geschäftsführerin Vivien Ortmann wenden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

23.05.2023
FINKA lädt wieder auf‘s Feld ein!

Im Rahmen des FINKA-Projektes (Förderung von Insekten im Ackerbau) verzichten 30 konventionell arbeitende Landwirt*innen mit Unterstützung ökologisch arbeitender Kollegen*innen aus ihrer Region mittlerweile schon im dritten Projektjahr auf einer Versuchsfläche auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Insektiziden und Herbiziden. Ziel des Projektes ist es eine wissenschaftlich fundierte Aussage zu der tatsächlichen Auswirkung der Maßnahmen auf die Biodiversität tätigen zu können. Hierzu führen das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig Bonn und die Georg-August-Universität Göttingen verschiedene Untersuchungen durch.

Spannende Einblicke in das FINKA-Projekt bieten das Verdener Betriebspaar Heinrich Müller und Michael Kappel Interessierten bei einem Feldtag. Geplant ist neben der Besichtigung der FINKA-Versuchsfläche und der nur wenige Kilometer entfernten ökologischen Vergleichsfläche auch die Begehung einer EcoStack-Versuchsfläche mit Untersaaten, die in dieser Form im deutschsprachigen Raum bisher einmalig ist und das Ziel verfolgt den Raps ohne Pflanzenschutzmittel durch eine ausgetüftelte Mischung an alternativen Untersaaten vor Schädlingen zu schützen. Zudem konnten wir Dr. Anette Bartels vom Projekt FInAL (Förderung von Insekten in Agrarlandschaften) als Referentin zum Thema „Biodiversität durch vielfältige Landschaftsstrukturen“ gewinnen.

Wann: 06.06.2023 um 14 Uhr
Wo: Westen im LK Verden
Genaue Wegbeschreibung: HIER

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 05.06.2023 unter sievers@landvolk-row-ver.de. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

Das Projekt FINKA wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Das Projekt läuft bis Ende 2025. Verbundpartner im Projekt sind die Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., das Landvolk Niedersachsen e.V. sowie das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn (ZFMK) und die Georg-August-Universität Göttingen.

16.05.2023
Vorstandsmitglieder besuchen Ortsgruppen

anlässlich der 72-Stunden-Aktion der NLJ

Von Donnerstag bis Sonntag waren in unserem Verbandsgebiet zahlreiche Ortsgruppen der NLJ bei der 72-Stunden-Aktion am Start! Unsere 12 Vorstandsmitglieder haben es sich nicht nehmen lassen, die Jugendlichen bei den jeweiligen Aktionen zu besuchen und ihren Respekt und Dank für das Engagement auszusprechen. Mit im Gepäck hatten Jörn Ehlers, Christian Intemann, Hilmer Vajen, Andre Mahnken, Rebekka Brunckhorst, Ingrid Wortmann, Dietmar Haase, Mark Schunert, Johannes Ritz, Frank Beutner, Cord-Heinrich Renken und Holger Meier eine kleine Erfrischung ????Ehrenamtliches Engagement ist das, was das Land zusammen hält. Die Landjugend setzt mit der 72-Stunden-Aktion ein deutliches Zeichen, was möglich ist, wenn alle mitmachen! An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an alle Ortsgruppen in unserem Verbandsgebiet!

10.05.2023
Themenwoche Landwirtschaft

bei buten un binnen

Vom kommenden Montag bis zum kommenden Freitag gewährt buten un binnen im Rahmen einer Themenwoche Einblicke in die Landwirtschaft. Hierfür fand letzte Woche u.a. ein Dreh bei unserem Vorsitzenden Jörn Ehlers statt, der das Kamerateam mit in seinen Schweinestall nahm.

10.05.2023
Erste Kitze gefunden

Jägerschaft unterstützt Landwirt*innen bei Kitzrettung

Mit dem Beginn der der Mähsaison startet auch wieder die wichtige Aufgabe der Kitz- und Gelegerettung. Ende April wurden in der Wesermarsch vom dortigen Kitzretterteam die ersten Kitze gefunden und konnten gesichert werden. Bis in den Juli hinein sollen fortan alle zu mähenden Flächen (Wiesen, Ackergras, Grünroggen) am Morgen des Mähtages abgesucht werden.

Die Jägerschaft im Landkreis Verden teilte uns mit, dass sie Landwirt*innen gerne darin unterstützt ihrer tierschutzrechtlichen Verpflichtung nachzukommen, unnötiges Leid von Wildtieren zu vermeiden. Verschiedene Teams im Landkreis können die zu mähenden Flächen vor der Mahd absuchen. Die Kitze und andere Tiere werden mit Drohnen und Wärmebildtechnik gefunden und fachgerecht gesichert. Der Einsatz dieser neuen Technik bei der Kitz- und Gelegerettung hat sich in den vergangenen Jahren als äußerst effektiv bewährt. Im letzten Jahr konnten somit auf 1981 ha 322 Kitze von der Jägerschaft Verden in Kooperation mit den Landwirt*innen gerettet werden. Weitere Informationen gibt es HIER.

10.05.2023
Neue Chancen der Einkommenskombination für Landwirt*innen

Verbände aus Landwirtschaft und Tourismus laden zu Info-Veranstaltung ein

Über neue Chancen der Ferienvermietung und Direktvermarktung als weiteres Standbein für Landwirt*innen informiert die LandTouristik Niedersachsen (LTN) in einer halbtätigen Informationsveranstaltung gemeinsam mit den Kreislandvolkverbänden Landvolk Rotenburg-Verden e.V. und Landvolk Bremervörde-Zeven e.V. sowie dem Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) e.V. und dem Landkreis Verden am 16. Mai 2023 von 09:30 bis ca. 13:00 Uhr im Kreishaus des Landkreises Rotenburg (Wümme )(Hopfengarten 2, 27356 Rotenburg).

Betreiberinnen und Betreiber landwirtschaftlicher Betriebe sowie weitere Interessierte sind eingeladen, sich über die attraktiven Möglichkeiten der Einkommenskombination zu informieren. „Wir wollen zeigen, wie Familienbetriebe und das ganze Dorf das weiterhin wachsende Nachfragepotential im Landtourismus nutzen können, sich gerade in der aktuellen Unsicherheit an den Agrarmärkten breiter und zukunftsfähiger aufzustellen“, erklärt LTN-Vorsitzende Martina Warnken.

Der Verband LandTouristik, seine Mitgliedsbetriebe und weitere Hofbetreiber*innen, die bereits eines dieser Standbeine erfolgreich betreiben, werden von ihrem Weg und der Hofentwicklung sowie den Voraussetzungen für den Einstieg in die Ferienvermietung oder Direktvermarktung berichten. Außerdem sind Referent*innen der Landkreise Rotenburg (Wümme) und Verden aus den Bauordnungsämtern geladen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Bauen und Umnutzung sowie Antragsverfahren aufzuzeigen. Einen Einblick in mögliche Förderprogramme soll es ebenso geben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie HIER. Anmeldungen nimmt die LandTouristik Niedersachsen unter 0441/361060-11 oder per Mail an info@bauernhofferien.de entgegen.

Aktuelles aus dem Landesverband

07.01.2026
Schweinepreiseinbruch ist inakzeptabel
Schwein

Den dramatischen Einbruch der Schweinepreise auf nur noch 1,45 Euro/kg SG kritisiert DBV-Veredlungspräsident Hubertus Beringmeier als inakzeptabel und ungerechtfertigt. „Wir haben zahlreiche Gespräche geführt, um die völlig überzogenen Forderungen der großen Schlachthöfe zu Preisnachlässen abzuwenden. Die Schlachtbranche muss umgehend einlenken, um die Existenz der heimischen Schweinehaltung nicht weiter zu gefährden. Am Ende wird die Schlachtbranche die Konsequenzen selbst zu spüren bekommen. Für die Schweinehaltung ist dies in jedem Fall ein äußerst bitterer Start ins neue Jahr. Sollte diese negative Preistendenz nicht schnell ins Gegenteil umgekehrt werden, werden wir unserer Kritik auch an den Schlachthöfen deutlich Gehör verschaffen“, so Beringmeier.

07.01.2026
Meldungen zum Jahresbeginn
Schwein

Stichtagsmeldung an die Niedersäschsische Tierseuchenkasse

Die Besitzer von Schweinen, Geflügel, Schafen, Ziegen und Pferden (einschließlich Ponys, Esel, Maultiere, Maulesel) haben der Niedersächsischen Tierseuchenkasse (TSK) bis zum 17.01.2026 die Zahl der am 03.01.2026 gehaltenen Tiere zu melden. (Rinderhalter geben keine Meldung ab, da die TSK die Rinderbestandszahlen zum Stichtag aus der HIT-Datenbank übernimmt.)

Da für jedes Tier ein Jahresbeitrag erhoben wird, egal, wie lange sich dieses im Bestand befindet, empfiehlt es sich, sofort die maximale im Laufe des Jahres gehaltenen Tierzahl zu melden, zumal es eine Nachmeldeverpflichtung gibt, sobald sich die Zahl einer gehaltenen Tierart durch Zugänge aus anderen Beständen um 5 % oder mehr als 10 Tiere oder beim Geflügel um mehr als 250 Tiere erhöht.

Erläuterungen zu den Beiträgen finden Sie hier: https://www.ndstsk.de/uebersicht/beitrag

Die fristgerechte Meldung der Tierbestände sowie die Entrichtung der Beiträge (Fälligkeit: 15.03.2026) sind Voraussetzungen für die Leistungen der TSK! Sauenhalter sollten darauf achten, dass auch alle Saugferkel gemeldet werden.

Stichtagsmeldung an die HI-Tier (HIT)

Nach Viehverkehrsverordnung hat jeder Tierhalter der zuständigen Behörde bis zum 15. Januar jeden Jahres die Anzahl der am 1. Januar gehaltenen Schweine zu melden (schriftlich per Meldebogen oder unter www.hi-tier.de).

Staatliche Antibiotikadatenbank TAM (HIT)

Im Rahmen des Antibiotikaminimierungskonzeptes müssen bis zum 14. Januar vom Tierhalter die Nutzungsart, Anfangsbestand und Bestandsveränderungen an die TAM-Datenbank von HI-Tier gemeldet werden. Die Meldung der eingesetzten Antibiotika übernimmt der Tierarzt. Falls keine Antibiotika eingesetzt wurden, muss die Nullmeldung erfolgen.

QS-Antibiotikamonitoring

Der Tierhalter ist für die Kontrolle der vollständigen und korrekten Dokumentation der Antibiotikaanwendungen und -abgaben in der Antibiotikadatenbank verantwortlich. Ebenfalls ist er dafür verantwortlich, aktiv in der Datenbank zu bestätigen, wenn keine Antibiotika angewendet wurden („Nullmeldung“). Diese Eingabe kann dem Bündler oder Tierarzt übertragen werden.

07.01.2026
Neujahrsgrußwort 2026 des DBV-Präsidenten
Schwein

Zum Jahreswechsel zieht der DBV-Präsident Joachim Rukwied agrarpolitische Bilanz. 2025 war geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und fehlender Planungssicherheit. Dennoch konnte der Bauernverband wichtige Erfolge erzielen: Die vollständige Rückkehr der Agrardieselrückvergütung ab 2026, der Erhalt der Grünen Kennzeichen und die Streichung der Stoffstrombilanz sind zentrale Meilensteine. Für 2026 fordert Rukwied eine verlässliche Politik mit Wettbewerbsgleichheit, weniger Bürokratie und Planungssicherheit. Das Neujahrsgrußwort mit allen Themen finden Sie hier:

https://www.bauernverband.de/topartikel/verbandsarbeit-wirkt

07.01.2026
Umbau Deckzentrum: Bauantrag einreichen
Schwein

Am 09. Februar 2026 läuft die im Rahmen der siebten Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung festgelegte Übergangsfrist für Umbau/Umstellung des Deckzentrums auf die Gruppenhaltung in Altbauten aus. Bis zu diesem Tag muss der Betrieb, falls er sich bis Februar 2024 für den Umbau entschieden hat, den Nachweis über den entsprechenden Bauantrag (sofern laut Landesrecht für den Umbau erforderlich) beim zuständigen Veterinäramt einreichen. Falls bis zum 09. Februar 2024 die Erklärung der Betriebsaufgabe bei der zuständigen Behörde erfolgte, muss nun der Betrieb bis zum 09. Februar 2026 die Sauenhaltung beenden.

06.01.2026
Live-Online-Seminar: Tierarzneimittel in der Nutztierhaltung
Geflügel, Milch und Rind, Schwein

Die sichere Anwendung von Tierarzneimitteln erfordert eine enge und verantwortungsbewusste Zusammenarbeit zwischen Tierärztinnen und Tierhalterinnen. Besonders in der Nutztierhaltung stehen Landwirte und Tierärzte vor besonderen Herausforderungen hinsichtlich formeller Vorgaben der Dokumentation und praktischer Umsetzung der Anwendung von Tierarzneimitteln vor dem Hintergrund der Gewährleistung von Lebensmittelsicherheit und gelebtem Tierschutz. Zudem ändern die im November 2025 in Kraft getretenen neuen Bestimmungen der EU (Delegierte Verordnung (EU) 2024/1159) die Anforderungen an die orale Verabreichung von Arzneimitteln über das Futter oder Tränkewasser. 
In einem praxisnahen Live-Online-Seminar am 22. Januar 2026  von 19:00-21:00 Uhr vermittelt die akademie.vet fundiertes Wissen zur sachgerechten Anwendung von Arzneimitteln für Lebensmittel liefernde Tiere und zeigt auf, wie Risiken wie Resistenzbildung, Umweltbelastung oder eine Beeinträchtigung der Lebensmittelsicherheit wirksam vermieden werden können. Dazu gibt es praktische Beispiele aus unterschiedlichen Betrieben mit verschiedenen Problemstellungen in der Nutztierhaltung.

Im Fokus des Seminars:
– Tierärztliche Zuständigkeiten: Was darf verordnet, abgegeben oder direkt angewendet werden?
– Anwendung durch Tierhalter*innen: Wann ist eine Delegation zulässig – und unter welchen Bedingungen?
– Verantwortung & Kontrolle: Schulung, Anleitung und Überprüfung in der Praxis
– Dokumentationspflichten: Wer muss wann, wie und was dokumentieren? (z. B. Abgabe- und Anwendungsbelege, Bestandsbuch)
– Neue Anforderungen durch die EU bei der oralen Verabreichung von Arzneimitteln über das Futter oder Tränkewasser
– Umweltaspekte

Im Live-Online-Seminar werden rechtskonforme, praxisorientierte Handlungsempfehlungen für den verantwortungsvollen Einsatz von Tierarzneimitteln vermittelt – für Tierärzt*innen ebenso wie für Mitarbeitende in landwirtschaftlichen Betrieben.

Zur Anmeldung gelangen Sie hier: Tierarzneimittel in der Nutztierhaltung | akademie.vet

19.12.2025
Weizenkurse geben nach
Pflanzen

(AMI) Es fehlen neue Impulse. So zieht das reichliche Weizenangebot auf globaler Ebene die Kurse weiter nach unten. In Argentinien und Australien werden Rekordernten erwartet.

Die Weizenkurse in Paris konnten das Niveau der Vorwoche nicht behaupten. Am 18.12.2025 schloss der Fronttermin März 26 bei 186 EUR/t und verbuchte damit ein Wochenminus von 2,50 EUR/t. Auch der Folgekontrakt verzeichnete einen entsprechenden Rückgang. Die täglichen Kursschwankungen blieben in den vorangegangenen Handelstagen mit Spannen von -2,00 bis +0,50 EUR/t überschaubar. Der Erntetermin 26 gab zur Wochenmitte um 5,00 EUR/t nach und notierte zuletzt bei 192,75 EUR/t.

In den vergangenen Handelstagen wirkten nur wenige Impulse kursbestimmend. Weiterhin belastet das global reichliche Weizenangebot die Notierungen und begrenzt das Aufwärtspotenzial. Besonders stark ist dabei der Wettbewerbsdruck aus Argentinien. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern dürfte die dortige Weizenernte ein Rekordniveau erreichen. Argentinischer Weizen wird derzeit zu deutlich günstigeren Preisen als EU-Ware auf dem Weltmarkt angeboten. Zwar gibt es Berichte über Qualitätsprobleme, doch die niedrigen Preise ermöglichen dennoch umfangreiche Verkäufe, unter anderem nach Asien und Afrika. Diese Regionen zählen zu den wichtigen Absatzmärkten der EU, wodurch sich der Exportwettbewerb weiter verschärft – zumal Argentinien zuletzt seine Exportsteuern gesenkt hat.

Zusätzlich mindert der feste Euro die Wettbewerbsfähigkeit von EU-Getreide. Mit dem Heranrücken des Jahreswechsels nimmt die Marktaktivität zudem saisontypisch ab. Ausschreibungen für Weizen werden nur vereinzelt veröffentlicht und umfassen in der Regel keine größeren Mengen.

Die Europäische Union exportierte im bisherigen Verlauf des Wirtschaftsjahres bis zum 14.12.2025 insgesamt rund 10,52 Mio. t Weichweizen. Nach Angaben der EU-Kommission sind die Daten einiger Mitgliedstaaten, darunter Frankreich, noch unvollständig. Das Vorjahresvolumen von 10,79 Mio. t wird damit nur knapp unterschritten, zum gleichen Zeitpunkt der Saison 2023/24 wurden allerdings bereits 15,17 Mio. t Weichweizen ausgeführt. Bedeutendstes Empfangsland ist im aktuellen Wirtschaftsjahr Marokko mit 1,96 (Vorjahr: 1,05) Mio. t und einem Anteil von knapp 19 % (10 %) an den EU-Ausfuhren. Es folgen Saudi-Arabien mit 824.339 (448.947) t sowie Ägypten mit 777.925 (817.683) t.

Zusätzlicher Preisdruck entstand zuletzt durch steigende Erwartungen an eine mögliche Einigung zur Beendigung des Krieges in der Ukraine, auch wenn sich Marktteilnehmer weiterhin vorsichtig zeigen. Ein potenzielles Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine würde die Exportmengen voraussichtlich kaum verändern, könnte jedoch die Transportkosten für Lieferungen aus dem Schwarzmeerraum senken und diese damit attraktiver machen.

19.12.2025
Brotgetreidemarkt geht ohne Schwung in die Weihnachtspause
Pflanzen

(AMI) Schwache Weizenkurse an der Pariser Börse setzen den Brotgetreidemarkt weiter unter Druck. Zum Jahresende bleibt das Geschäft ruhig, Erzeuger- und Großhandelspreise geben nach.

Am deutschen Brotgetreidemarkt hat sich die vorweihnachtliche Zurückhaltung weiter verfestigt. Der Handel beschränkt sich nahezu vollständig auf die Abwicklung bestehender Kontrakte, während Neugeschäft kaum zustande kommt. Sowohl auf Erzeuger- als auch auf Abnehmerseite fehlt es an Kauf- und Verkaufsimpulsen. Viele Marktteilnehmer haben ihre Vermarktung für dieses Jahr abgeschlossen und richten den Blick bereits auf das neue Jahr. Logistische Engpässe zum Jahresende und steigende Transportkosten begrenzen zusätzlich die Aktivitäten.

Der Terminmarkt drückt auch auf die Preise auf Großhandelsebene. Für Brotweizen werden franko Hamburg aktuell 195 EUR/t genannt und damit 1 EUR/t weniger als in der Vorwoche. Am Niederrhein fällt der Rückgang deutlicher aus: Hier kostet Brotweizen mit 195 EUR/t rund 5 EUR/t weniger als zuletzt. Brotroggen wird franko Niederrhein mit 179 EUR/t bewertet und liegt damit 1 EUR/t unter Vorwochenlinie. Auch auf Großhandelsebene unterstreichen die Rückgänge die ruhige Marktlage und das fehlende Kaufinteresse zum Jahresende.

Diese Entwicklung schlägt zunehmend auf den Kassamarkt durch. Im Bundesdurchschnitt geben die Erzeugerpreise für Brotgetreide leicht nach. Für Brotweizen werden aktuell 167,12 (145-184) EUR/t frei Erfasserlager genannt, das sind 1,86 EUR/t weniger als in der Vorwoche und 2,37 EUR/t unter dem Monatsmittel November. Qualitätsweizen verliert im Wochenvergleich 2,42 EUR/t und notiert mit 170,76 (151-188) EUR/t zugleich 3,37 EUR/t unter dem Vormonat. Auch Brotroggen zeigt sich schwächer und wird mit 142,93 (122-170) EUR/t bewertet, ein Minus von 0,86 EUR/t zur Vorwoche und 1,72 EUR/t gegenüber November. Braugerste gibt im Wochenvergleich um 1,67 EUR/t auf 163,80 (140-180) EUR/t nach, liegt damit jedoch weiterhin 1,08 EUR/t über dem Monatsmittel November. Insgesamt bleiben die Preisbewegungen gering und spiegeln die sehr niedrigen Umsätze zum Jahresende wider.

Auf den Feldern präsentieren sich die Winterungen überwiegend in gutem Zustand. Die Feldarbeiten sind abgeschlossen, vielerorts hat die Winterruhe eingesetzt. Aus pflanzenbaulicher Sicht wird auf eine stabilere Kältephase gehofft, um das Bestandswachstum zu bremsen. Marktseitig dürfte sich bis zum Jahreswechsel an der ruhigen Lage wenig ändern. Neue Impulse werden frühestens im Januar erwartet – dann bleibt abzuwarten, ob sich der Terminmarkt stabilisiert und wieder mehr Kaufinteresse entsteht.

19.12.2025
Umsätze am Rapsmarkt bleiben überschaubar
Pflanzen

(AMI) Angesichts der baldigen Weihnachtsfeiertage bleibt die Nachfrage am Rapsmarkt verhalten. Ohnehin bietet das aktuelle Preisniveau kaum Anreiz zum Verkauf.

Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau kurz vor Weihnachten nicht halten und verzeichnete fünf Tage in Folge rote Zahlen. So schloss der Fronttermin Februar 26 am 18.12.2025 bei 461 EUR/t und verlor damit kräftig um 17,75 EUR/t im Vorwochenvergleich. Auch Partien der Ernte 2026 tendieren schwächer. Neben schwachen US-Soja- und Rohölnotierungen übte dabei auch das weltweit üppige Angebot Druck aus. Mit dem zuletzt festen Euro verteuern sich zudem EU-Partien für Abnehmer aus anderen Währungsländern, was die Wettbewerbsfähigkeit am Weltmarkt deutlich schmälert.

Mit dem Minus in Paris geht es auch auf Großhandelsebene abwärts. Bei unverändertem Aufgeld sind für Partien zur Lieferung ab Januar 2026 franko Hamburg rund 475 EUR/t möglich und damit 2 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Gleiches gilt für Partien franko Niederrhein, auch hier vergünstigen sich Partien zur Lieferung ab Januar auf Wochensicht um 2 auf 485 EUR/t. Preismeldungen für Ware zur Lieferung im Dezember sind nicht mehr erhältlich. Dabei bleibt es insgesamt ruhig, lediglich im Norden des Landes wird vereinzelt von Umsätzen berichtet. Andernorts kehrt bereits vorweihnachtliche Ruhe ein. Die Importe laufen indes stetig. Im Dezember wurde vermehrt Ware gesucht, für die zweite Januarhälfte finden sich dagegen kaum Abnehmer. Die Ernte 2026 bleibt indes kaum besprochen.

Die Preisentwicklung am Kassamarkt spiegelt in der 51. KW die Entwicklung an den Terminmärkten wider. So werden auf Erzeugerstufe aktuell im Bundesdurchschnitt 452 EUR/t genannt. Damit liegt der Durchschnittspreis 3,50 EUR/t unter Vorwoche. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 426-470 EUR/t. Von Verarbeiterseite besteht auch weiterhin kaum Kaufinteresse. Für die Zeit von Weihnachten bis Neujahr scheint bereits gut vorgesorgt zu sein. So bleibt es weitgehend ruhig am physischen Markt. So fußen die Mengenbewegungen lediglich auf der Abwicklung bestehender Kontrakte. In der Hoffnung auf Preissteigerungen wird die weitere Vermarktung ins kommende Jahr geschoben.

19.12.2025
Verbraucher profitieren von günstigen Kartoffeln
Pflanzen

(AMI) Zu den kommenden Festtagen gibt es aktuell reichlich Angebote günstiger Kartoffeln im LEH. Der Absatz ist gut. Exporte von Speiseware werden dagegen ruhiger. Für jede Verwertung bleibt das Angebot reichlich und der Erzeugerpreis unverändert niedrig.

Wie jedes Jahr wird das Kartoffelgeschäft vor den Weihnachtstagen von vielen Werbeanstößen im LEH begleitet. Die AMI registriert 44 gegenüber 43, so dass dem Verbraucher verbreitet günstige Kartoffeln angeboten werden. Dabei sind die Preise sehr unterschiedlich. Es gibt das Kilo im 10 kg Sack für 30 bis 43 Cent, in der 5-Kg Einheit für 40 bis 80 Cent und in 2 bis 3 kg Packungen für 0,48 bis 1,25 EUR/kg. Wie dargestellt spreizen die Preise weit, was an Aufmachung und Region liegt. In den meisten Fällen sind die Preise ein gutes Stück niedriger als im Vorjahr, was vor allem auf die wesentlich niedrigeren Erzeugerpreise zurückzuführen ist. Es sieht derzeit danach aus, als würden Verbraucher auch Anfang 2026 noch recht günstig Kartoffeln einkaufen können. Einerseits haben schon Ketten mit ihren Lieferanten bis weit in den Januar hinein entsprechende Preise festgezurrt, andererseits erwarten unsere Informationspartner zunächst keinen weiteren Aufschlag für die Lagerhaltung. Dafür ist das Angebot nach wie vor zu groß.

Der Marktbedarf wird verbreitet mit ungekühlter Ware – oft aus dem Flächenlager – versorgt. Das wird angesichts der hohen Füllstände im Lager wohl noch eine Weile so bleiben. Ob es dann einen Lagerkostenaufschlag für Speisekartoffeln aus gekühlten Kisten geben wird, bleibt abzuwarten. Anbieter werden ihn bestimmt nach dem Jahreswechsel fordern. Dann muss sicherlich auch noch einmal ein Blick auf die Qualitäten geworfen werden. Die sind im LEH immer recht gut, wofür aber tendenziell der Aufbereitungsaufwand weiter steigt. Oft ist zu hören, dass das angelieferte Ausgangsmaterial nicht so gut ist, wie es sein könnte. Werden dann die Aufbereitungsverluste bis Anfang 2026 größer, bedeutet das Erlösminderung für die Erzeuger anstelle von Lagerkostenaufschlägen.

Nach wie vor wird davon berichtet, dass Kartoffeln, deren Aufbereitung nicht mehr lohnt, anderen als ursprünglich zugedachten Verwertungskanälen zugeführt werden. Das sind immer noch Biogasanlagen, Verfütterung und auch die ein oder andere Aktion für die Tafeln oder ähnliche Caritative Bestimmung.

Mehr Exporte zu generieren fällt immer noch schwer. Es wird von tendenziell eher ruhigerem Geschäft berichtet. Die Kunden im Ausland sind wohl zunächst gut versorgt, was vor einem möglichen Wintereinbruch ja auch immer so sein sollte.