Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

14.01.2022
Gespräche mit dem Handel
Geflügel

Die Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e.V. (ZKHL) startet mit der Entwicklung und Umsetzung der von ihr anvisierten Herkunftskennzeichnung „Frische Lebensmittel aus Deutschland“. Für ihre Arbeit und die möglichen Vereinbarungen zwischen Handel und Landwirtschaft hat die ZKHL zehn Bewertungsmaßstäbe festgelegt. Alle Maßnahmen werden ausnahmslos darauf überprüft, ob sie auf die Kriterien einzahlen. Die Bewertungsmaßstäbe sollen eine Transparenz bei der Arbeit der ZKHL herstellen und die gemeinsam erzielten Ergebnisse messbar machen. Der ZDG wurde zum Jahresbeginn als neues Mitglied in die ZKHL aufgenommen.

14.01.2022
Neue FLI-Risikoeinschätzung zur Geflügelpest
Geflügel

In Deutschland und Europa deutet sich nach aktueller Einschätzung des FLI vom 10.01.22 erneut eine schwere Geflügelpest-Welle an. Das Risiko einer Ausbreitung von Geflügelpestviren des Subtyps H5 bei Wildvögeln sowie einer Übertragung auf Geflügel und gehaltene Vögel in Deutschland wird weiterhin als hoch eingestuft. Es ist auch von einem hohen Eintragsrisiko durch Verschleppung des Virus zwischen Haltungen innerhalb Deutschlands und Europas auszugehen. Neu an dem Tierseuchengeschehen ist, dass trotz deutlichem Rückgang der Ausbrüche auch im letzten Sommer immer wieder Fälle bei Wildvögeln vor allem in Nordeuropa auftraten. Analysen deuten darauf hin, dass die seit Oktober 2020 in Europa zirkulierenden Viren „übersommerten“ und zusätzlich ab September/Oktober 2021 eng verwandte, aber unterscheidbare H5N1-Viren aus dem Osten eingetragen wurden. Sollte es zu einer dauerhaften Zirkulation von Geflügelpestviren bei Wildvögeln kommen (endemische Situation), müssten zusätzliche, mittel- bis langfristig umzusetzende Maßnahmen zum Schutz des Geflügels diskutiert werden. Mittelfristig sei laut FLI eine Verringerung der Dichte kommerzieller Geflügelbetriebe durch Wiederbelegungsverbote zu empfehlen, vor allem in dicht besiedelten Geflügelgebieten und in Gebieten in der Nähe von Feuchtgebieten. Langfristig sollte beim Erreichen einer endemischen Situation auch die Umstrukturierung von Geflügelproduktionssystemen, die besonders anfällig für die Geflügelpest sind, überdacht werden. Dadurch wird das Risiko der Viruseinschleppung und der weiteren Ausbreitung minimiert. Zudem sollte die Verfügbarkeit von Impfstoffen und Szenarien für deren möglichen Einsatz geprüft werden. Den vollständigen Bericht finden Sie unter www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest.

14.01.2022
Frankreich: Test für Impfung gegen Geflügelpest
Geflügel

(aho) Vor dem Hintergrund der aktuell Europa heimsuchenden Vogelgrippewelle hat Frankreichs Landwirtschaftsminister Denorman die Erprobung zweier Vogelgrippeimpfstoffe angekündigt. Eine Impfung dürfe kein Tabu sein. Er verwies auf die steigende Zahl der Vogelgrippe-Fälle in Frankreich. In Frankreich mussten im vergangenen Winter 3,5 Millionen Tiere gekeult werden. Ein Impfstoff müsse eine europäische Zulassung haben. Hierzu sei es notwendig, die anderen EU-Mitgliedsstaaten zu überzeugen, so der Minister.

14.01.2022
Haltungsform: LEH setzt auf Stufen 2 bis 4
Milch und Rind

Die größten LEH-Unternehmen haben angekündigt, ihre Trinkmilch auf höhere Haltungsformen umzustellen. Milch aus ganzjähriger Anbindehaltung würde somit ausgelistet. DBV-Vizepräsident Schmal hat sich hierzu wie folgt geäußert: „Milchviehhalter sind bereit, sich neuen Erwartungen zu stellen. Es geht aber nicht, Tierhaltern mit ganzjähriger Anbindehaltung eine kurzfristige Auslistung anzudrohen. Damit werden kleinere Betriebe ins Aus gedrängt. Auch wenn diese Haltungsform kein Zukunftsmodell ist, besteht keine realistische Möglichkeit, innerhalb weniger Monate umzustellen. Wir brauchen eine verlässliche Finanzierung daraus entstehender Kosten und ausreichende Vorlaufzeiten.“

14.01.2022
DBV-Fachforum Milch am 24. Januar
Milch und Rind

Das DBV-Fachforum Milch „Standardsetzung und Branchenkommunikation: Nutzen für die Milcherzeuger?!“ findet am 24. Januar 2022 um 16:00 Uhr statt. Zur Haltungskennzeichnung diskutieren BMEL-Staatssekretärin Dr. Nick, ALDI-Einkäufer Elbers, Milcherzeuger Lucht und QM-Projektleiter Rufli. Zur Kommunikation der Milchbranche konnten DMK-Kommunikationschef Bartelt, Foodblogger Haase, Landwirtin Röthenbacher und Initiative Milch-Geschäftsführerin Wriedt gewonnen werden. Den Zugangslink finden Sie auf der DBV-Homepage.

https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/standardsetzung-und-kommunikation-nutzen-fuer-die-milcherzeuger

14.01.2022
Agrarpolitischer Jahresauftakt des DBV
Milch und Rind

Der DBV lädt am 18. Januar 2022 um 18:30 Uhr zum agrarpolitischen Jahresauftakt ein. Zu dieser digitalen Veranstaltung hat auch Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir seine Teilnahme zugesagt sowie die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen. Alle Veranstaltungen des DBV im Rahmen der „IGW Spotlights“ werden über die DBV-Homepage ausgestrahlt. Zur Veranstaltung gelangen Sie hier.

https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/digitaler-agrarpolitischer-jahresauftakt

14.01.2022
Milchmarkt
Milch und Rind

Das Milchaufkommen in der 52. KW lag 0,8 % über der Vorwoche. Dennoch endete das Jahr 2021 mit einem Milchmengenniveau, welches 2,8 % unter der Vorjahreswoche lag. Nach Schätzungen wird voraussichtlich für das Jahr 2021 die Anlieferungsmarke von 33 Mio. t nicht erreicht und ca. 1,5 % weniger Milch erfasst als in 2020, dem niedrigsten Stand seit 2017. Die Produktmärkte entwickeln sich anhaltend fester. Die Preise für Blockbutter wurden mit 5,81-5,90 EUR/kg leicht höher notiert und liegen für abgepackte Butter kontraktbedingt stabil (Kempten, 12.1.22). Für Käse werden aufgrund der knappen Angebotssituation und guten Nachfrage höhere Preise gefordert. Auch auf den Pulvermärkten wurden höhere Preise durchgesetzt. (AMI, ZMB)

14.01.2022
Kartoffeln: Preisaufschlag lässt auf sich warten
Pflanzen

Während die Preise für Frittenrohstoff, ausgehend vom Benelux-Raum, bereits anzogen, tut sich am Markt für Speisekartoffeln noch wenig. Vor allem in Niedersachsen scheinen noch einige Ladungen zu bisherigen Preisen geräumt werden zu müssen, bevor Packer anfangen, mit höheren Geboten Kistenkühlware zu mobilisieren. Jedenfalls soll es für die kommende Woche noch keine verbreiteten Aufschläge für Kleingebinde vom LEH geben, die mehr Spielraum bei den Erzeugerpreisen zulassen. Dabei läuft der Absatz stetig weiter und es gibt nach wie vor Anfragen für Exporte nach Ost- und Südeuropa, die mancher bisheriger Anbieter gar nicht mehr bedienen mag. Hohe Absortierungen mindern die verfügbaren Mengen, was die Lagerhalter zunehmend ärgert, kommen doch die notierten hohen Preise so nicht wirklich an. Umso vorzüglicher sind für den Anbau 2022 alternative Feldfrüchte.