Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

06.02.2023
Niedersachsens Landwirtschaft kehrt in die Hauptstadt ein

Eure Landwirte auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW), meist kurz Grüne Woche genannt, konnte nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause vom 20. bis 29. Januar 2023 zum 87. Mal in Berlin stattfinden. Die Agrarmesse zählte 2023 rund 300.000 Besucher*innen. Dies sind zwar 100.000 weniger als im Rekordjahr vor der Pandemie, jedoch war dies angesichts aktueller wirtschaftlicher Probleme etwa durch die Energiekrise, durch den russischen Angriff auf die Ukraine und der hohen Inflation im Vorfeld abzusehen. Die meisten Aussteller*innen zeigten sich dennoch zufrieden mit ihrem Geschäft in zehn Messetagen. Eine generelle Konsumverweigerung war nicht feststellbar.

Auch die Landvolk-Imageinitiative „Eure Landwirte – Echt grün e.V.“ begeisterte in Kooperation mit der Walsroder Brauerei Schnuckenbräu das Messepublikum mit einem Stand in der Niedersachsenhalle. Der Stand im Design einer alten Gaststätte bot den Besucher*innen durch viele digitale Elemente einen Spagat zwischen Tradition und Moderne. Das Konzept fand hohen Zuspruch und lockte eine Vielzahl interessierter Besucher*innen, die vor Ort die Möglichkeit tiefgründiger Gespräche über die Landwirtschaft wahrnahmen. Ob Tierhaltung, Ackerbau, Direktvermarktung, moderne Technologie oder Artenvielfalt und Klima, die Themenvielfalt war groß. „Als Initiative für die niedersächsische Landwirtschaft ist es uns wichtig, nah an der Gesellschaft zu sein, wir möchten authentisch und erlebbar sein. Die IGW ist hierfür die perfekte Plattform, denn sie bietet uns die Möglichkeit mit den Menschen in einen wertvollen Austausch zu kommen und als verlässliche Ansprechpartner*innen wahrgenommen zu werden.“ stellt der Vorsitzende des „Eure Landwirte – Echt grün e.V.“, Hendrik Lübben, den Wert des Messeauftritts dar. Neben den buntgemischten Messebesucher*innen wurden auch Ehrengäst*innen auf dem Stand empfangen. Hierfür wurde eigens eine repräsentative Empfangsmöglichkeit, das sogenannte „Bürgermeisterzimmer“, geschaffen, um eine Privatsphäre für die Gespräche mit den Gäst*innen zu schaffen. Genutzt wurden die Räumlichkeiten jedoch nicht nur von verschiedenen Bürgermeister*innen, sondern auch von weiteren Politiker*innen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene sowie Presse- und Medienvertreter*innen. So nahmen neben Silvia Breher (stv. Bundesvorsitzende CDU) und Jens Gieseke (MdEP, CDU) auch Miriam Staudte (Landwirtschaftsministerin Niedersachsen) dankend die Gesprächsangebote auf dem Messestand wahr.

Nach zehn Tagen intensiver Messeerfahrungen zieht der Geschäftsführer von „Eure Landwirte – Echt grün e.V.“ Andre Brunemund folgendes Resümee: „Wir freuen uns über die zahlreichen interessierten Gespräche über die niedersächsische Landwirtschaft und unsere Tätigkeit als Initiative. Wir haben viel Zuspruch für unsere Arbeit durch die Besucher*innen unseres Standes erfahren. Das bestärkt uns darin, weiterhin auch den direkten Dialog mit den Verbraucher*innen zu suchen, was wir in diesem Jahr durch eine Roadshow durch Niedersachsen auch ausbauen werden.“

02.02.2023
Kommentar

von Jörn Ehlers, Vorsitzender Landvolk-Kreisverband Rotenburg-Verden e. V.

Liebe Mitglieder,

es wird gesagt, uns Landwirten lege man als Kleinkind einen Stein auf die Brust, damit wir beizeiten das Jammern lernen. Diesen Eindruck mag ein Außenstehender bekommen, wenn er unsere Branche betrachtet und liegt damit derzeit gar nicht so falsch. Uns Landwirte bedrückt vieles, was manchmal schwerer zu (er-)tragen ist als ein kleiner Stein. Oft geringe Wertschöpfung sowie wenig Wertschätzung der Gesellschaft und dazu noch unsinnige Bürokratie in deutscher Gründlichkeit. Darunter lassen sich die wesentlichen derzeit diskutierten Probleme der Landwirtschaft einigermaßen zusammenfassen.

Ich halte es für richtig, Probleme, die uns betreffen, deutlich anzusprechen, um darauf Aufmerksam zu machen. Nur so kann es gelingen Verbesserungen herbeizuführen und den Druck zu verringern. Gefühlt nimmt die Anzahl der Probleme aber in einer atemberaubenden Geschwindigkeit zu, während Verbesserungen und echte Lösungen auf sich warten lassen. Wirklich neu sind diese gerade von mir gemachten Feststellungen nicht. Aber warum schreibe ich darüber? Ich mache mir Sorgen, dass wir als Branche die positiven Aspekte unseres Berufes und möglichen Chancen zu sehr aus den Augen verlieren, weil wir mit „jammern“ beschäftigt sind. Nicht falsch verstehen! Es gibt ernste Probleme für uns als Landwirtschaft, die gelöst werden müssen. Das fängt bei der Diskussion um die Zukunft der Tierhaltung an, geht über die „roten Gebiete“ bis hin zu Einschränkungen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und vielen anderen Themen. Alle diese Probleme löst niemand alleine, dem müssen wir uns gemeinsam annehmen. Dafür stehen uns auch unsere Verbände und Organisationen zur Seite – mit den Fachleuten im jeweiligen Gebiet.

Es gibt aber auch die andere Seite, über die wir mit Begeisterung sprechen sollten, wenn es um Landwirtschaft geht: Wir haben tollen Berufsnachwuchs mit immer mehr Quereinsteigern, modernste Technik, die uns die Arbeit erleichtert, gestiegene Wertschätzung für Versorgungssicherheit, bessere Preise in einigen landwirtschaftlichen Bereichen und jeden Morgen den besten Beruf der Welt direkt vor der Haustür. Auch darüber sollten wir sprechen. Das tut uns, aber auch unserer Branche gut.

Jörn Ehlers, Vorsitzender Landvolk-Kreisverband Rotenburg-Verden e. V.

31.01.2023
Landesdüngeverordnung bringt weiterhin keine Planungssicherheit

Das Landvolk Niedersachsen sieht in der am 31.01.2023 von der Landesregierung beschlossenen Änderung der Niedersächsischen Düngeverordnung keinen Fortschritt im Tauziehen um Gerechtigkeit und Planungssicherheit für die Landwirt*innen in Niedersachsen. „Die neue Gebietskulisse gilt nur für eine kurze Übergangszeit in diesem Jahr. Für 2024 wird schon wieder ein neues Verfahren zur Abgrenzung der sogenannten roten Gebiete nötig sein“, bemängelt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies.

Hennies hat nicht nur kein Verständnis für die fehlende Planungssicherheit, er kritisiert auch das künftige geplante Verfahren scharf: „Wir haben einen nationalen Alleingang in Deutschland. In keinem der EU-Mitgliedstaaten gibt es ein vergleichbares Vorgehen. Die EU-Kommission erzwingt ein Verfahren, das wissenschaftlich nicht abgesichert ist“, begründet der Landvolkpräsident seine kritische Haltung zur Anpassung der Landesdüngeverordnung. „Das ist eine vertane Chance.“

Die Hinzurechnung des natürlichen Nitratabbaus (Denitrifikation) zu gemessenen Nitratgehalten im Grundwasser basiert auf einer international bisher nicht anerkannten Forschungsmethodik, vergrößert die Gebietskulisse ab 2024 voraussichtlich aber ganz extrem. Die Landwirt*innen haben nach Einschätzung des Landesbauernverbandes keine Möglichkeit, über die Düngung die Messwerte kurz- und mittelfristig zu verbessern. „Das Verursacherprinzip wird weiterhin verletzt“, so Hennies.

Das Landvolk erwartet, dass die Bundesregierung ihre Untätigkeit bei der Einführung von Regelungen im Düngerecht endlich aufgibt und noch im laufenden Jahr praxistaugliche Vorschläge vorlegt, damit Landwirt*innen in den „roten Gebieten“ eine Chance bekommen, über gewässerschonende Bewirtschaftung aus dem Verbot der pflanzenbedarfsgerechten Stickstoffzufuhr herauszukommen. Bis dahin sei das Verständnis groß, wenn Landwirt*innen keine andere Möglichkeit mehr sähen, als die Gerichte anzurufen.

Die neue Verordnung tritt nach Angaben der Landesregierung mit Veröffentlichung im Niedersächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt zur nächsten Düngesaison in Kraft. Weitere Informationen finden Sie HIER.

31.01.2023
Zukunftstag 2023

Landvolk-Kreisverband vermittelt Kinder auf Höfe

Es ist wieder soweit: Am 27. April geht der Zukunftstag in die nächste Runde. Wie immer stehen wir als Landvolk-Kreisverband in Kontakt mit Schulen aus unserem Verbandsgebiet und vermitteln interessierte Schüler*innen an landwirtschaftliche Betriebe.

Auf diesem Wege möchten wir alle Mitglieder dazu ermutigen, sich an diesem Tag zu engagieren und Kinder auf dem eigenen Hof aufzunehmen. Auf diese Weise lernen die Schüler*innen das breite Aufgabenfeld auf einem landwirtschaftlichen Betrieb kennen und ihr könnt die Leidenschaft, die ihr tagtäglich in eure Arbeit steckt, weitertragen.

Ihr tragt damit einen wichtigen Bestandteil zu positiver Öffentlichkeitsarbeit bei.

Info: Schüler*innen, die noch auf der Suche nach einem passenden Betrieb sind, melden sich gern bei Silke Aswald (aswald@landvolk-row-ver.de)

31.01.2023
Umfrage der Hochschule Emden/Leer

zur Ermittlung von Potenzialen in der Landwirtschaf

Im Rahmen verschiedener Projekte liegt im Agrarland Niedersachsen der Fokus auf der Landwirtschaft. Auch die Hochschule Emden/Leer ist an Projekten, z. B. H2Agrar, mit Bezug zur Landwirtschaft und erneuerbaren Energien beteiligt. Zur Ermittlung von Potenzialen in der Landwirtschaft wurde eine anonyme Umfrage erstellt, die möglichst vielen Akteur*innen in der Landwirtschaft zugänglich gemacht werden soll. Denn je mehr Basisdaten vorliegen, desto fundierter lassen sich Modelle erstellen und umso realistischer können Szenarien, bspw. die dezentrale Versorgung von Land-/Nutzfahrzeugen mit grünem Wasserstoff, abgebildet sowie die Herausforderungen der Energiewende genommen werden. Im Rahmen der Umfrage werden mitunter Daten zu den Nutzfahrzeugen, Landwirtschaftlichen Flächen, Erneuerbaren Energien und Energiebedarfen abgefragt. Die Datensätze lassen sich keiner Einzelperson zuordnen und werden neben der Auswertung im Kontext der Forschungsprojekte keinen Dritten zugänglich gemacht.

Die anonyme Umfrage wurde mit der Software LamaPoll erstellt und dauert etwa 15 Minuten. Hier gelangen Sie direkt zur Umfrage.

17.01.2023
Digitaler Agrarpolitischer Jahresauftakt 2023

Am 18. Januar 2023 um 16.00 Uhr im Livestream

Landwirtschaft und Ernährung im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche 2023 auf die politische Agenda gebracht werden und den Fraktionsvorsitzenden der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien die Möglichkeit geben werden, Ihre Schwerpunkte und Ziele für das anstehende Jahr vorzustellen. Dabei geht es nicht nur um die Agrar- und Ernährungspolitik, sondern auch um die klima-, wirtschafts-, umwelt- und mittelstandspolitische Programmatik. Wir sehen, dass Versorgungssicherheit keine Selbstverständlichkeit ist. Gemeinsam müssen wir es schaffen, die Anforderungen des Transformationsprozesses mit der Realität an den Märkten zusammenzubringen. Das ist neben dem Schutz von Klima und Artenvielfalt sowie der Bewältigung des Klimawandels die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre. Dazu möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und Sie zum Digitalen Agrarpolitischen Jahresauftakt des Deutschen Bauernverbandes e.V. einladen, der am 18. Januar 2023 im Zeitraum von 16.00 bis ca. 17.45 Uhr stattfindet. Begrüßt werden in diesem Format die folgenden Gäste:

• Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes e.V.
• Alexander Dobrindt, MdB Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
• Christian Dürr, MdB Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag
• Cem Özdemir, MdB Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
• Friedrich Merz, MdB Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
• Amira Mohamed Ali, MdB Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag
• Dr. Rolf Mützenich, MdB Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag
• Britta Haßelmann, MdB Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag
• Dr. Alice Weidel, MdB Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
• Moderation: Thomas Kreutzmann

Der Livestream des Digitalen Agrarpolitischen Jahresauftakts wird am 18. Januar 2023, um 16.00 Uhr, auf www.bauernverband.de übertragen. Dort finden Sie auch das weitere Programm des Deutschen Bauernverbandes im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2023.

16.01.2023
Wichtige Mitteilung zum Strombezug

der Landvolk Betriebsmittel GmbH

Stromkunden mit einem Jahresverbrauch über 10.000 kWh erhalten aktuell ein Schreiben „Herzlich Willkommen bei EWE – Ihre gesetzliche Ersatzversorgung“. Über dieses Schreiben sei die Landvolk Betriebsmittel GmbH (LVB) vorab leider nicht informiert gewesen. Laut diesem Schreiben ende die Ersatzversorgung nach drei Monaten – also zum 31.03.2023. Die Belieferung könne durch die EWE danach eingestellt werden, sofern kein Liefervertrag mit der EWE oder einem anderen Energieversorger vorliege.

Die LVB teilt mit, dass sie derzeit intensiv an einem Stromangebot für ihre Mitglieder arbeitet, um eine unterbrechungsfreie Versorgung zu gewährleisten.

Aktuell prüfe die LVB die rechtlichen Grundlagen des Schreibens und die damit verbundenen Auswirkungen. Die LVB melde sich, bis spätestens Mitte Februar 2023, sobald ihr ein Stromvertrag vorliegt. Falls dies nicht der Fall sei, melde sich die LVB ersatzweise mit einer alternativen Vertragsempfehlung.

Aufgrund der derzeitigen Situation besteht sowohl im Kreisverband, als auch bei der LVB ein enormes Telefonaufkommen. Von beiden Seiten wird versucht jede Anfrage schnellstmöglich zu beantworten, wir bitten um Verständnis.

12.01.2023
Winterveranstaltung

des Landwirtschaftlichen Vereins Visselhövede

Am 17. Januar findet die Winterveranstaltung des Landwirtschaftlichen Vereins Visselhövede statt. Interessierte dürfen sich für weitere Informationen gerne an den Vorsitzenden Heiko Twiefel unter info@heiko-twiefel.de wenden.

10.01.2023
Tatkräftige Helfer*innen gesucht

Unterstedt pflanzt 400 Sträucher

Mit dem Projekt „Eigene Vielfalt. Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz & Landwirtschaft“ soll der Biotopverbund durch gebietseigene Gehölze gestärkt werden. Auf den gemeindeeigenen Wegrain am Schwedenkamp westlich von Unterstedt sollen durch insgesamt 400 neue Sträucher der Lebensraum an den landwirtschaftlich genutzten Flächen aufgewertet werden. Mit der Hecke soll ein neues Vernetzungselement und Lebensraum für Vögel, Schmetterlinge und Wildbienen entstehen.

Hierfür suchen wir noch Unterstützer*innen die Lust haben mit uns gemeinsam 400 Sträucher zu pflanzen.

  • Mitzubringen sind wetterfeste Kleidung (insbesondere Schuhe), Arbeitshandschuhe und Spaten wenn vorhanden.
  • Für eine kleine Stärkung wird gesorgt!
  • Wer mitmachen möchte, kann am 28.01. zwischen 11 und 15 Uhr zum Schwedenkamp (siehe Karte) kommen. Über Anmeldungen im Vorfeld an jakob.klucken@nds.bund.net würden wir uns freuen, diese sind aber nicht erforderlich.

Das Projekt wird gemeinsam von Landvolk, BUND Niedersachsen und Landwirtschaftskammer sowie Stiftung Kulturlandpflege und in Zusammenarbeit mit der Stadt Rotenburg und dem Ortsrat Unterstedt durchgeführt und ist mit den anliegenden Landwirt*innen abgestimmt. Gefördert wird es durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung.

09.01.2023
Einladung Informationsveranstaltung rote Gebiete / Düngeverordnung

Montag, 30.01.2023 um 14 Uhr im Niedersachsenhof

Da in diesem Januar noch die Beschlussfassung über die neue Kulisse der roten Gebiete und damit eine erneute Änderung des Düngeplanung erfolgen wird, laden wir unsere Mitglieder herzlich zu einer Informationsveranstaltung zu der kommenden Kulisse, ihrer fachlichen Bewertung und den Auswirkungen auf die Düngeplanung und Bewirtschaftung ein. Die Veranstaltung wird am Montag, den 30.01.2023, um 14 Uhr im Niedersachsenhof in Verden stattfinden. Bitte meldet Euch für die Teilnahme an der Veranstaltung bei Frau Vajen unter der E-Mail vajen@landvolk-row-ver.de an.

Wir konnten den Gutachter unserer Klagen gegen die Düngeverordnung, Herrn Hydrogeologen Dr. Stephan Hannappel, Hydor Consult GmbH, Berlin, und Frau Bianca Hinck, Beraterin in der Gewässerschutzberatung und Düngeverordnung der Landberatung Rotenburg, für diese Veranstaltung gewinnen und freuen uns auf ihre Vorträge, Einschätzung und Ratschläge.

Herr Dr. Hannappel wird über die bevorstehenden Änderungen der Nitratkulisse sowie den Zustand der Messstellen in unserem Kreisgebiet referieren. Frau Hinck wird über „Pflanzenbauliche Maßnahmen zur Reduktion von Nitratgehalten im Sickerwasser“ berichten.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme.

Aktuelles aus dem Landesverband

12.12.2025
Vizepräsident Schmal zum Preiskampf des LEH
Milch und Rind

(DBV) DBV-Vizepräsident Schmal hat den Kampf um die Deutungshoheit der Preisführerschaft innerhalb des LEHs zu Lasten der Bauern scharf kritisiert. Im Verlauf der vergangenen Wochen ist der Verbraucherpreis im Einstiegssegment für ein Päckchen Butter kontinuierlich auf unter 1 Euro im LEH abgesenkt worden. Durch derartige Dumpingpreise werden hochwertige, heimische Lebensmittel verramscht und entwertet, so Schmal in BILD. Bereits Ende November hatten DBV und DRV in einer gemeinsamen Pressemitteilung auf den wirtschaftlichen Druck durch die aktuellen Preisentwicklungen und die Notwendigkeit besserer politischer Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige Milcherzeugung hingewiesen.

12.12.2025
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 48. KW erfassten die deutschen Molkereien 0,5 % mehr Milch als in der Vorwoche und 7,1 % mehr als im Vorjahr – der saisonale Anstieg setzt wieder ein. Abgepackte Butter im Weihnachtsgeschäft stark nachgefragt – Mengen steigen, Hersteller an Liefergrenzen. Preise im Handel und Molkereiabgabepreise zuletzt erneut gesenkt. Bei Blockbutter starke Nachfrage für Q1 im Jahr 2026, Käufer sichern sich längerfristig. Auch für Q2 besteht Interesse, Verkäufer bleiben vorsichtig. Preise zuletzt gefallen, nun stabilisiert. Die Nachfrage nach Schnittkäse ist im Weihnachtsgeschäft stark. LEH, Food-Service und Export rufen große Mengen ab. Bestände sind niedrig, Preise bleiben stabil.

Der Markt für MMP ist saisonbedingt ruhig. Export bleibt wettbewerbsfähig, Preise stabil bis leicht schwächer. Die Nachfrage nach VMP bleibt ruhig. Käufer aus der Schokoladenindustrie agieren zurückhaltend. Die Preise liegen weiter auf niedrigem Niveau und tendieren schwächer. Der Markt für MP bleibt fest. Lebensmittelware ist knapp und gut nachgefragt, Preise stabil bis leicht fester. Futtermittelware teurer, Molkekonzentrat behauptet sich besser.

12.12.2025
US-Weizen fällt weniger stark als die Pariser Notierungen
Pflanzen

(AMI) Das USDA unterstrich in seiner neuesten Schätzung nochmals die komfortable Versorgung mit Weizen in dieser Saison. Indes verschärft sich der Wettbewerb am Exportmarkt weiter.

In Paris verfehlt der Fronttermin für Weizen mit zuletzt 188,75 EUR/t das Vorwochenniveau um knapp 2 EUR/t. Tagesschwankungen zwischen –2,75 EUR/t und +2,00 EUR/t waren dabei üblich. Spätere Kontrakte der Ernte 2025 gaben auf Wochensicht bis zu 1,75 EUR/t nach, während der Termin der Ernte 2026 um 2 EUR/t auf 195,75 EUR/t fiel.

Die jüngste USDA-Prognose zur globalen Weizenversorgung unterstreicht die komfortable Marktlage. Für das Saisonende wird ein deutlicher Überschuss erwartet. Ausschlaggebend sind unter anderem gestiegene Erträge in wichtigen Erzeugerregionen sowie die Aussicht auf Rekordernten in Argentinien und Australien. Auch Statistics Canada hob seine Schätzung für die nationale Weizenproduktion überraschend auf ein Rekordniveau von 40,0 Mio. t an, Marktteilnehmer rechneten mit einer Erntemenge von 38,5 Mio. t. Das stärkte die Erwartung einer reichlichen Versorgung in den wichtigsten Exportländern weiter.

Bei ohnehin geringer Aktivität am Exportmarkt dürfte der Wettbewerb damit nochmals zulegen und das Aufwärtspotenzial der Weizenkurse bis ins erste Quartal 2026 begrenzen. Zusätzlich sorgt die Entscheidung Argentiniens, die Exportsteuern für Getreide und Sojabohnen zu senken, für weiteren Kursdruck – auch wenn der Effekt voraussichtlich moderat bleibt. Argentinischer Weizen zählt aktuell ohnehin zu den günstigsten Angeboten; dies könnte den Wettbewerb auf zentralen EU-Absatzmärkten wie Marokko und Algerien weiter intensivieren. Da die Qualität des argentinischen Angebots voraussichtlich nicht alle Anforderungen erfüllt, dürfte vor allem der Absatz von Futterweizen an Bedeutung gewinnen.

Das Interesse an französischem Weizen zog in den vergangenen Handelstagen etwas an. Marktteilnehmer berichten, dass kurzfristige Lieferungen für Dezember schwer zu bekommen sind, während die Verladungen in den Häfen auf Hochtouren laufen. Positive Impulse erhält die EU zudem durch jüngste Ausschreibungen aus Tunesien und Jordanien.

Insgesamt liegen die EU-Ausfuhren von Weichweizen seit Beginn des Wirtschaftsjahres bei rund 10,16 Mio. t und damit fast auf Vorjahresniveau (10,46 Mio. t). Im gleichen Zeitraum der Saison 2023/24 waren es allerdings 14,41 Mio. t. Wichtigster Abnehmer bleibt Marokko: Das Land importierte bisher 1,93 (Vorjahr: 1,00) Mio. t und erreicht damit einen Marktanteil von 19 % nach 9,5 % im Vorjahr. Es folgt Saudi-Arabien mit 675.113 (448.947) t beziehungsweise 7,5 % (4,3 %).

Frankreich konnte sich seine Position als größter Weizenexporteur der EU zurückerobern, nachdem das Land den Spitzenplatz im Saisonverlauf zeitweise an Rumänien verloren hatte. Zwischen dem 01.07. und 07.12.2025 exportierte Frankreich rund 3,38 (1,19) Mio. t Weichweizen, Rumänien liegt mit 3,28 (2,81) Mio. t aber knapp dahinter. Damit entfallen auf beide Länder zusammen fast zwei Drittel der EU-Gesamtexporte.

12.12.2025
Es wird ruhig am heimischen Brotgetreidemarkt
Pflanzen

(AMI) Die Preise für Brotgetreide liegen nahezu auf Vorwochenniveau, was immerhin vereinzelt Verkäufer dazu veranlasste, mehr Ware anzubieten. Im Vordergrund steht vor dem Weihnachtsfest aber überwiegend die Abwicklung bestehender Kontrakte.

Am heimischen Brotgetreidemarkt kehrt allmählich vorweihnachtliche Ruhe ein. Sowohl Käufer als auch Verkäufer sind nur sporadisch am Markt zu finden und der Handel beschränkt sich nahezu vollständig auf die Abwicklung bestehender Kontrakte. Zu Neugeschäft kommt es nur dann, wenn kurzfristiger, dringender Bedarf besteht. An dieser Situation dürfte sich bis zum Jahreswechsel auch nichts mehr ändern. Hier und da nutzen Anbieter das aktuell stabile Preisniveau, um Restmengen zu vermarkten und weitere Lagerkosten zu vermeiden. Mit dem Näherrücken des Weihnachtsfestes steigen allerdings die Zuschläge der Transportkosten. Frachtraum wird knapp und die Fuhren sind vollständig ausgelastet. An den deutschen Häfen sind die Verladetätigkeiten von Brotgetreide hingegen überschaubar, deutlich mehr wird Futtergetreide verschifft.

Auf den Feldern stehen die Kulturen überwiegend zufriedenstellend. Allmählich etwas Sorge bereiten die milden Temperaturen, die die Wachstumsbereitschaft der Bestände treiben könnten. Spätere Fröste könnten die bisher günstigen Aussichten trüben.

Die international rückläufigen Kurse begrenzen auch am deutschen Markt den Spielraum für die Erzeugerpreise. Insgesamt bewegten sich die Brotgetreidepreise im Wochenverlauf ohnehin in sehr enger Spanne. So wurden in der 50. KW im Bundesmittel rund 168,98 (154-177) EUR/t frei Erfasserlager für Brotweizen verlangt – nur 0,50 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Qualitätsweizen liegt im Schnitt bei 173,18 (157-179) EUR/t und damit 0,35 EUR/t über Vorwoche. Die Forderungen für Braugerste liegen aktuell bei 165,47 (151-171) EUR/t, nicht nennenswerte 0,29 EUR/t über Vorwochenlinie. Brotroggen verzeichnet mit einem Anstieg um 0,90 auf 143,79 (136-156) EUR/t noch das größte Wochenplus.

Auf Großhandelsebene zeigen die Preise auch nur kaum Bewegung. Franko Niederrhein werden für Brotweizen weiterhin 200 EUR/t zur Lieferung ab Januar 26 verlangt. Brotroggen verharrt mit 180 EUR/t ebenso auf Vorwochenlinie. Franko Hamburg werden weiterhin 204 EUR/t für Qualitätsweizen und 196 EUR/t für Brotweizen verlangt. Einzig franko Westfalen legten die Forderungen für Brotweizen um immerhin 1 EUR/t auf 198 EUR/t zu.

12.12.2025
Globale Rapsproduktion deutlich auf Rekordkurs
Pflanzen

(AMI) Das USDA hebt die Prognose zur globalen Rapsproduktion weiter an. Kanada meldet Rekordniveau, Australien profitiert von besseren Erträgen im Westen, Russland wird ebenfalls höher gesetzt – die Bilanz bleibt komfortabel.

Die Rapserzeugung befindet sich in der laufenden Saison weiter auf Rekordkurs und dürfte den Verbrauch mehr als decken. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) erhöht in der Dezember-Schätzung die globale Produktion erneut und stellt nun gut 95 Mio. t in Aussicht.

Treiber sind vor allem Kanada mit 22 Mio. t, Australien mit rund 7 Mio. t und Russland mit rund 6 Mio. t – allesamt höher als zuvor veranschlagt. Grundlage bei Kanada sind höhere Erträge auf Basis offizieller Daten von Statistics Canada, die das USDA übernimmt. In Australien stützt ein höheres Ertragspotenzial die Aufwärtskorrektur: Günstige Vegetationsbedingungen im Westen mit zeitgerechten Niederschlägen und soliden Bestandsdichten gleichen die schwächeren Ernteaussichten in New South Wales und Victoria mehr als aus. Entsprechend setzt das USDA auch die Exporte aus Australien um 0,4 Mio. t höher an. Für die EU bleibt die Schätzung in der Nähe von 20 Mio. t; größere Anpassungen nimmt das USDA hier – abgesehen von einer leichten Aufwärtskorrektur bei den Importen – nicht vor.

Angesichts der hohen Erzeugung bleibt die Bilanz 2025/26 komfortabel. Der Verbrauch steigt zwar ebenfalls weiter, der Anstieg bleibt aber hinter dem zusätzlichen Angebot zurück. Die Produktion übersteigt das globale Angebot in der kommenden Saison um fast 3 Mio. t. Die Endbestände beim Raps werden vor diesem Hintergrund deutlich höher als im Vorjahr erwartet und unterstreichen die gute Versorgungslage.

Der Internationale Getreiderat – IGC – veranschlagt die Welt-Rapsernte zuletzt auf 92,8 Mio. t und die Endbestände auf 8,1 Mio. t. Damit zeichnet der IGC eine knappere Versorgung als das USDA, das mit höherer Produktion – insbesondere wegen der jüngsten Korrekturen – ein entspannteres Bild der Marktversorgung signalisiert. Beim Handel liegen IGC und USDA nahe beieinander.

An den Fundamentaldaten wird sich 2025/26 damit nichts mehr ändern. Das USDA veröffentlicht am 12.01.2026 seinen nächsten Bericht. Der IGC legt im Dezember traditionell eine Pause ein. Die nächste Schätzung des IGC erfolgt am 15.01.2026.

12.12.2025
Rückläufige Kurse bremsen deutschen Rapsmarkt aus
Pflanzen

(AMI) Am Rapsmarkt bleibt es überwiegend ruhig, Ölmühlen konnten ihren Bedarf bereits weitestgehend decken. Ohnehin rücken die Weihnachtsfeiertage immer näher.

Die Pariser Rapsnotierungen rutschen ab. Allein zum Wochenstart verzeichnete der Kurs einen Tagesverlust von 5 EUR/t. So schloss der Fronttermin Februar am 09.12.2025 bei 471,75 EUR/t und damit rund 10,75 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche. Druck kommt dabei von dem üppigen Rapsangebot der laufenden Saison.

Im Sog der rückläufigen Terminmarktnotierungen geht es auch auf Großhandelsebene abwärts. So sind für Partien zur Lieferung ab Dezember franko Niederrhein zuletzt 487 EUR/t im Gespräch und damit 11 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Gleiches gilt für Partien franko Hamburg, welche sich auf Wochensicht ebenfalls um 11 auf 476 EUR/t vergünstigen. Dabei bleiben die Prämien unverändert. Umsatz steht hier jedoch auch weiterhin nicht dahinter. So bleibt es am Rapsmarkt anhaltend ruhig. Vereinzelt werden vorne noch kleinere Lücken gestopft, von einem belebten Handel kann allerdings nicht gesprochen werden. So kehrt Mitte Dezember bereits vorweihnachtliche Ruhe ein.

Raps bleibt entsprechend der internationalen Vorgaben sehr volatil, nach einem kurzzeitigen Hoch pendelt sich der Preis frei Erfasserlager leicht unter dem Vorwochenniveau ein. So sind im Bundesdurchschnitt zuletzt rund 455,50 EUR/t für Partien der Ernte möglich, ein Minus von 1 EUR/t im Vergleich zur Vorwoche. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 432-473 EUR/t. Der Zustand der Feldkulturen ist weiterhin sehr gut. Leichte Sorgen bereiten jedoch die frühlingshaften Temperaturen, die die Bestände in Wachstumsbereitschaft versetzen. Sollten im Anschluss Kahlfröste auftreten, könnte sich die Lage deutlich eintrüben.

12.12.2025
Trotz steigender Nachfrage mehr als reichlich Speisekartoffeln verfügbar
Pflanzen

(AMI) Ein weiterhin eher üppiges Speisekartoffelangebot trifft auf eigentlich recht gute Nachfrage. Für flächendeckende Aufschläge für die Lagerkosten reichen die Marktverhältnisse aber noch nicht.

Die Nachfrage nach Speisekartoffeln bleibt gut mit Kartoffeln aus dem Lager bedient. Sorge vor Qualitätsabbau – auch unter den milden Witterungsbedingungen – und noch nimmer nicht ganz geräumte Provisorien erzeugen gebietsweise etwas Angebotsdruck. Nur in einigen Zufuhrregionen ist der Druck nicht oder kaum zu spüren. Weiterhin kann der mancherorts vorgeschlagene und wohl auch umgesetzte Lagerkostenaufschlag nicht flächendeckend durchgesetzt werden. Das ist vor dem Hintergrund weiterer Sonderaktionen im LEH mit größeren Gebinden und eher noch niedrigeren Forderungen als bisher auch schwer.

Auch wenn die Nachfrage teils etwas überfordert ist, ist sie vor allem in Aktionen meistens besser als im Vorjahr. Das dürfte wie schon im Oktober auch weiterhin für die Gesamtmenge, die Woche für Woche im LEH über die Theke geht, zutreffen, wie befragte Packer meinen. Selbstverständlich schließt das ein gewisses Auf und Ab in den verschiedenen Wochen bei bestimmten Kunden ein. In der Tendenz werden mit den aktuellen Aktionen und dem Weihnachtsfest noch bis zum Jahresende ordentliche Absatzmengen erwartet. Mit den Erlösen ist die Branche dagegen nicht immer zufrieden. Mit den höheren Spannen für Kleingebinde in Markenaufmachung lassen sich kleine Spannen für größere Gebinde nicht immer kompensieren.

Was den Export angeht läuft es in Richtung Osten und Süden zwar mengenmäßig noch weitgehend normal – wenn auch aktuell nicht die Hauptverkaufszeit in dieser Richtung ist – im Wettbewerb mit Anbietern aus Frankreich ist das Geschäft aber auch kein „Zuckerschlecken“.

Das desaströse „Geschäft“ mit vertragsfreiem Pommes-Rohstoff bleibt, wie es ist. Ob die Tatsache, dass längst nicht jeder Verarbeiter über den Jahreswechsel verlängerte Betriebsferien angekündigt hat, ein Lichtblick ist, bleibt abzuwarten.

12.12.2025
Nach Rückgängen mit stabiler Fleischerzeugung gerechnet
Geflügel, Milch und Rind, Schwein

(AMI) – Nach dem Produktionshöhepunkt im Jahr 2015 entwickelte sich die Fleischerzeugung in Deutschland über mehrere Jahre rückläufig. Für 2024 und auch für das laufende Jahr tritt nun eine Stabilisierung der Produktion ein.

Die größten Abnahmeraten sind dabei bei der Erzeugung von Schweinefleisch zu beobachten, allein in den Jahren 2022 und 2023 sanken die hergestellten Tonnagen um 17 %. Die Marktanteile der einzelnen Fleischarten haben sich innerhalb der vergangenen 20 Jahre verschoben. Mit mehr als 50 % an der Gesamtproduktion bleibt Schweinefleisch weiter die beliebteste Fleischart der Deutschen, wenn auch mit einem sinkenden Trend. Gleichzeitig wurde die Erzeugung von Geflügel in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich ausgebaut und übertrifft mittlerweile die Produktion von Rind- und Kalbfleisch.

Die aktuelle Stabilisierung in der Fleischerzeugung ist geprägt von einer Verschiebung innerhalb der Fleischarten. Dabei hat Schweinefleisch weiter die größte Bedeutung, während die Produktion von Geflügelfleisch stagniert und gleichzeitig entwickelt sich die Rindfleischerzeugung deutlich rückläufig.