Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

02.09.2025
E-Mail-Newsletter von Tennet & TransnetBW

zum SuedLink-Bau im südlichen Landkreis Rotenburg sowie im Heidekreis

Kürzlich ist ein neuer E-Mail-Newsletter zum SuedLink-Bau im südlichen Landkreis Rotenburg sowie im Heidekreis gestartet. Ziel dieses Newsletters ist es, alle Interessierten während der Bauphase zeitnah und unkompliziert auf dem Laufenden zu halten.

Der Newsletter soll insbesondere darüber informieren,

• wo aktuell SuedLink-Baustellen eingerichtet sind,
• welche Arbeiten dort stattfinden, und
• welche Auswirkungen die Bauaktivitäten auf Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Öffentlichkeit haben können.

Abonniert werden kann der Newsletter für Abschnitt B1 HIER.

Die erste Ausgabe ist HIER zu finden.

02.09.2025
Ehlers: „Grillen geht immer – gerne mit mehr Schwein“

Agrill-Bauwettbewerb setzt positives Zeichen / Schweinehaltung unter Druck

Auch wenn die EU-Kommission für 2025 eine stabile Fleischproduktion erwartet und Schweinefleisch beim Fleischverzehr noch dominierend ist – Konsum und Erzeugung von Schweinefleisch werden zukünftig weiter sinken. „Ein Blick auf die Strukturen zeigt den tiefgreifenden Wandel: Im November 2024 wurden in Deutschland 21,18 Millionen Schweine gehalten – der niedrigste Wert seit 1990. Gegenüber 2020 bedeutet das einen Rückgang um fast 19 Prozent. Noch deutlicher ist die Entwicklung bei den Betrieben: Heute halten nur noch rund 15.620 Höfe Schweine, 2010 waren es mehr als doppelt so viele. Gleichzeitig ist die Zahl der Tiere pro Betrieb deutlich gestiegen – durchschnittlich auf 1.356 Schweine“, führt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers gegenüber dem Landvolk-Pressedienst aus.

„Diese Zahlen zeigen, dass die Schweinehaltung in Deutschland in eine Schieflage geraten ist“, warnt Ehlers. „Die Betriebe werden weniger, die Bestände konzentrieren sich – und das bei gleichzeitig sinkendem Konsum. Für viele Familienhöfe ist das ein existenzielles Problem.“ Umso wichtiger sei es, das Image von Schweinefleisch wieder zu stärken. Ein positives Beispiel liefert hier die Agrill-Aktion: Noch bis zum 30. September 2025 läuft der große Bauwettbewerb für mobile Grillvarianten, bei dem kreative Grillideen gefragt sind. Ob es ein Grill für die Fronthydraulik ist, wie der der Lehrwerkstatt der Firma Krone, der bereits auf der EuroTier 2024 vorgestellt wurde, oder Grills in Schweineform oder mobile BBQ-Wagen – der Fantasie für die drei Kategorien Low Budget, Luxury und Creative sind keine Grenzen gesetzt.

„Diese Idee war der Auftakt für einen Bauwettbewerb für alle Technik- und Grillfans, die 2025 einen mobilen Grill bauen wollen – und das ist mehr als nur ein Spaßwettbewerb“, betont Ehlers. „Es zeigt spielerisch, wie eng Schweinefleisch, Esskultur und Landwirtschaft zusammengehören. Und es rückt die Arbeit unserer Bauern in ein positives Licht.“ Infos zum Wettbewerb gibt es HIER. Die Gewinner werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung während der Agritechnica am 11. November 2025 bekannt gegeben.

Für das Landvolk ist klar: Mitmachen lohnt sich doppelt – einerseits wegen des Wettbewerbs, andererseits als klares Signal für regionale Produkte. „Wer Schweinefleisch aus Niedersachsen kauft und genießt, unterstützt Familienbetriebe und erhält eine vielfältige Landwirtschaft“, sagt Ehlers. Aktionen wie der Agrill-Bauwettbewerb sollen zeigen: Schweinefleisch bleibt unverzichtbar – und verdient auch in Zukunft einen festen Platz auf dem Grill.

02.09.2025
Wir suchen Dich!

Reinigungskraft (m/w/d) für unseren Standort Rotenburg

Wir suchen zum 01.02.2026 eine Reinigungskraft (m/w/d) in Teilzeit (16-20 Std./Woche) für unseren Standort zum Flugplatz 5 in 27356 Rotenburg (Wümme):

Wir sind die landwirtschaftliche Interessenvertretung für den Raum Rotenburg (Wümme) und Verden (Aller) sowie Agrar-, Rechts- und Steuerberatung für ca. 2.100 landwirtschaftliche Betriebe in unserer Region.

Ihre Aufgaben umfassen:
• Als Reinigungskraft sind Sie für die gründliche Reinigung verschiedener Räumlichkeiten am Standort Rotenburg (Wümme) verantwortlich und tragen somit maßgeblich zur Sauberkeit und dem Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden sowie der Besucherinnen und Besucher bei
• Durchführung der täglichen Unterhaltsreinigung in Büroräumen, Besprechungsräumen, Fluren und sanitären Anlagen
• Entsorgung des Abfalls und Trennung nach Vorschriften
• Auffüllen von Verbrauchsmaterialien (z.B. Seife, Toilettenpapier)

Sie bieten/zeigen:
• Erfahrungen in der Reinigungsbranche sind wünschenswert, aber nicht erforderlich
• Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit bei der Ausführung Ihrer Aufgaben
• Teamfähigkeit und gute kommunikative Fähigkeiten
• Gewisse Flexibilität

Sie erhalten:
• Ein überdurchschnittliches Gehalt für den Bereich
• Einen sicheren und zukunftsorientierten Arbeitsplatz
• Geregelte Arbeitszeiten von Montag bis Freitag
• Ein freundliches und respektvolles Arbeitsumfeld
• Einen unbefristeten Arbeitsvertrag

Wir freuen uns auf die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen unter bewerbung@landvolk-row-ver.de. Bei Rückfragen melden Sie sich gerne telefonisch in unserem Rotenburger Sekretariat unter: 0 42 61 63 03 200.

28.08.2025
Herbstsaataktion: Kostenfreies Regio-Saatgut für lebendige Wegränder

Stiftung Kulturlandpflege und Landvolk rufen zur Teilnahme an Aktion 2025 auf

Mit einer gemeinsamen Aktion wollen die Stiftung Kulturlandpflege und das Landvolk Niedersachsen die Artenvielfalt entlang der Wirtschaftswege stärken. Ziel ist es, die Seitenräume von Wegen ökologisch aufzuwerten und die Biotopvernetzung zu verbessern. Im Rahmen der Herbstsaataktion 2025 werden 25 kostenfreie Pakete mit Regio-Saatgut zur Verfügung gestellt. Interessierte können sich ab sofort bewerben, es gilt das Windhundprinzip: Wer zuerst kommt, sät zuerst. „Wegränder sind in der Agrarlandschaft wertvolle Rückzugsräume für Wildpflanzen, Kleinsäuger und Bodenbrüter“, betont Björn Rohloff, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Kulturlandpflege, gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Um diese Lebensräume dauerhaft zu sichern, hat die Stiftung gemeinsam mit dem Landvolk die Wegrandinitiative ins Leben gerufen.

Die Praxis zeigt: Viele gute Ideen zur ökologischen Aufwertung von Wegrändern scheitern an den Kosten für hochwertiges, standortgerechtes Saatgut sowohl bei den Jagdgenossenschaften als auch bei den landwirtschaftlichen Anliegerinnen und Anliegern. „Genau hier setzt unsere Aktion an. Mit den 25 kostenfreien Saatgutpaketen wollen wir Hürden abbauen und den Zugang erleichtern“, erklärt Dr. Nataly Jürges, Umweltreferentin beim Landvolk Niedersachsen. Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder des Landvolks oder von Jagdgenossenschaften. Voraussetzung ist eine kurze Beschreibung, welcher Wegrand mit dem Saatgut aufgewertet werden soll und wie die zukünftige Pflege des Wegrands organisiert wird.

Landvolk-Vizepräsident Hubertus Berges unterstreicht die Bedeutung der Aktion: „Mit der Herbstsaataktion 2025 leisten wir einen Beitrag dazu, das Potenzial der Wegränder für Artenvielfalt und Biotopvernetzung optimal zu nutzen. Damit tragen wir auch praktisch zum Gelingen des Niedersächsischen Wegs bei.“

Alle Infos sowie das Bewerbungsformular sind HIER zu finden. Mitmachen lohnt sich – für mehr Vielfalt und lebendige Wegränder in Niedersachsen!

28.08.2025
Vorbeugen statt Bekämpfen: Tiergesundheit sichern

Landvolk-Podcast zur Biosicherheit in der Tierhaltung stellt neue Konzepte vor

Biosicherheit ist mehr als ein Schlagwort – sie entscheidet über Tiergesundheit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. „Je besser wir vorsorgen, desto geringer sind die Schäden für Tierhalter, Verbraucher und Gesellschaft“, so das Fazit der Gäste der neuen Folge des Landvolk-Podcasts zum Projekt „tierischGut aus Niedersachsen“. Unter dem Motto „Gestalten und nicht verwalten“ rücken Dr. Ursula Gerdes, Dr. Wiebke Scheer und Manfred Tannen die gemeinsam entwickelten Konzepte in den Mittelpunkt. Hintergrund sind zunehmende Tierseuchenausbrüche in Deutschland und Europa sowie neue gesetzliche Anforderungen durch das EU-Tiergesundheitsrecht.

„Die aktuelle Seuchenlage ist so ernst wie seit 30 Jahren nicht mehr“, stellt Dr. Ursula Gerdes, Tierärztin und Geschäftsführerin der Niedersächsischen Tierseuchenkasse, fest. Neben bekannten Krankheiten wie Geflügelpest, Rinderherpes oder Tuberkulose treten zunehmend neue Erreger auf – darunter die Blauzungenkrankheit (Serotyp 3), die Afrikanische Schweinepest (ASP), das West-Nil-Fieber oder die Lumpy Skin Disease (LSD) bei Rindern. Ursachen sind vor allem Klimawandel und Globalisierung: Exotische Mückenarten sowie internationale Warenströme tragen Viren nach Europa, die dort auf Tiere treffen, die sehr schnell sehr krank werden, weil sie sich nie zuvor mit einem solchen Erreger auseinandergesetzt haben. „Die Gefahr eines Ausbruchs hochansteckender Tierseuchen ist in den vergangenen Jahren viel größer geworden“, fasst Gerdes die Ereignisse zusammen.

Die Folgen sind gravierend. Bei Ausbrüchen drohen Tierverluste, Sperrzonen und erhebliche wirtschaftliche Schäden. So beliefen sich die Kosten des ASP-Ausbruchs im Emsland zuletzt auf rund 15 Millionen Euro. „Besonders problematisch ist, dass Produkte aus Sperrzonen selbst bei nachweislich gesunden Tieren im Handel kaum Absatz finden“, sagt Dr. Wiebke Scheer, Referentin für Veterinärwesen beim Landvolk Niedersachsen. Die Biosicherheit umfasse daher alle Maßnahmen, die eine Einschleppung oder Verbreitung von Erregern verhindern. Dazu gehören beispielsweise Stallhygiene, Schutzkleidung für Besucher oder die räumliche Trennung von Wild- und Haustieren. „Das Ziel ist es, Risiken zu minimieren, auch wenn sie nie vollständig auszuschließen sind“, betont Gerdes.

Die Tierhaltung bringe Wertschöpfung und Lebensqualität in die ländlichen Bereiche, hebt Manfred Tannen, Milchviehhalter aus Ostfriesland und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, hervor. „Für uns Landwirte geht es nicht nur um Tierwohl und Seuchenschutz, sondern auch um Ernährungssicherheit und Wirtschaftlichkeit“, verdeutlicht er. Zudem stärke eine hohe Biosicherheit das Vertrauen von Verbraucherinnen und Verbrauchern und Märkten – auch international.

Mit Inkrafttreten des neuen EU-Tiergesundheitsrechts 2021 wurden die Anforderungen an Landwirtinnen und Landwirte sowie Tierärztinnen Tierärzte zur Biosicherheit erstmalig konkretisiert. Auch Kleinst- und Hobbyhalterinnen und Halter sind demnach verpflichtet, Mindeststandards einzuhalten. Vor diesem Hintergrund hat Niedersachsen spezifische Biosicherheitskonzepte für Schweine, Geflügel und Rinder entwickelt. „Die Konzepte sind ein Produkt intensiver Zusammenarbeit“, berichtet Dr. Scheer. In Arbeitsgruppen mit Behörden, Verbänden, Wissenschaft sowie Praktikerinnen und Praktikern entstanden praxisnahe Konzepte. Neben den gesetzlichen Vorgaben enthalten diese Konzepte fachliche Empfehlungen zu den jeweiligen Risiken und für die einzelnen Tierarten, um gemeinsam mit dem Hoftierarzt einen betriebsindividuellen Biosicherheitsmanagementplan zu erstellen.

Die Niedersächsische Tierseuchenkasse finanziert seit Jahren Prophylaxeprogramme, etwa Impfungen oder Untersuchungen auf Rinderherpes. „Vorbeugung ist günstiger als Bekämpfung und vermindert Leid bei Mensch und Tier“, sagt Gerdes. Deshalb übernimmt die Behörde auch Kosten für die Biosicherheitsberatung auf den Höfen. Bereits mehr als 1.400 Managementpläne wurden erstellt und die Erfahrungen aus der Praxis fließen kontinuierlich in die Konzepte ein. „Wir nehmen gerne Anregungen auf“, sagt Tannen. So soll ein „lebendes Dokument“ entstehen, das laufend an neue Herausforderungen angepasst wird und letztlich zu einem „Tiergesundheitskonzept“ für den gesamten Hof wird. Anzuhören ist der Podcast ab sofort HIER bei Spotify.

26.08.2025
Tag des offenen Hofes 2026

Jetzt mitmachen und Landwirtschaft erlebbar machen!

Liebe Mitglieder,

am 7. Juni 2026 ist es wieder so weit: In ganz Niedersachsen öffnen im Rahmen des Tages des offenen Hofes zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe ihre Tore für die Öffentlichkeit. Auch in unserem Verbandsgebiet möchten wir erneut mit engagierten Höfen vertreten sein – und laden Sie herzlich ein, dabei zu sein!

Warum sich die Teilnahme für Sie lohnt:

• Positive Wahrnehmung schaffen: Nutzen Sie die Chance, Ihr Engagement, Ihre Arbeitsweise und die Vielfalt Ihres Betriebes einem breiten Publikum zu zeigen – authentisch, transparent und direkt vor Ort. • Dialog mit Verbraucherinnen und Verbrauchern: Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wie ihre Lebensmittel produziert werden. Der Tag des offenen Hofes bietet eine ideale Plattform, um ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten und Vertrauen aufzubauen. • Regionale Wertschätzung stärken: Wer seine Arbeit zeigt, wird gesehen. Ihre Teilnahme leistet einen wertvollen Beitrag zur Wertschätzung der regionalen Landwirtschaft. • Gemeinschaft erleben: Sie müssen nicht alles allein auf die Beine stellen – der Austausch mit Berufskollegen, Nachbarhöfen oder lokalen Initiativen kann den Tag zusätzlich bereichern.

Wir unterstützen Sie bei der Planung und Durchführung – von der Ideenfindung über die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Fragen rund um Versicherung, Genehmigungen und Organisation. Der Landesverband steht ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.

Sie überlegen, ob Ihr Hof geeignet ist oder haben erste Ideen? Melden Sie sich gern bei uns! Gemeinsam entwickeln wir ein passendes Konzept, das zu Ihrem Betrieb und Ihren Möglichkeiten passt.

???? Ansprechpartnerin: Silke Aswald – aswald@landvolk-row-ver.de

Machen Sie mit – zeigen wir gemeinsam, wie vielfältig, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert unsere Landwirtschaft ist!

Mit freundlichen Grüßen Euer Landvolk-Team

18.08.2025
Infotag Herdenschutz

Landvolk Bezirksverband Stade lädt ein

Liebe Mitglieder,

das Herdenschutz-Beraterteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Landvolk-Bezirksverband Stade e.V. laden Sie herzlich zum Infotag Herdenschutz ein.

???? Donnerstag, 04. September 2025 ???? Beginn: 10:00 Uhr ???? Düvelshagen, 27299 Langwedel, OT Völkersen (Bitte vor Ort der Beschilderung und den Fahnen folgen)

Ziel der Veranstaltung ist es, weidetierhaltende Landwirte im Haupt- und Nebenerwerb sowie private Tierhalter über die Möglichkeiten und Grenzen von wolfsabweisenden Zäunungen praxisnah zu informieren.

Auf dem Veranstaltungsgelände erwarten Sie verschiedene Stationen:

• Mobile Zäunung – Einsatzmöglichkeiten, Nutzen und Grenzen • Aufbau, Elektrifizierung & Erdung ortsfester Drahtzäunungen • Vorführung maschineller Mäh- und Mulchtechnik zum Zaununterhalt • Fördermöglichkeiten und Informationen zum Antragsverfahren

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung wird unterstützt von den Bezirksstellen der LWK Niedersachsen, den örtlichen Försterinnen und Förstern sowie den Wolfsberaterinnen und Wolfsberatern.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Michael Sluiter unter der Telefonnummer 0441 801-631 gerne zur Verfügung.

Ihr Landvolk-Team

14.08.2025
Probleme Erreichbarkeit Standort Verden

Bitte im Sekretariat anrufen

Einige Telefonanbieter haben aktuell das Problem, unsere Telefonnummer und vor allem die Durchwahlen zu unseren Kollegen in Verden richtig zu verarbeiten. Somit erhalten Sie beim Anrufen die Ansage: Die gewählte Nummer ist nicht vergeben. Bei anderem Anbieter funktionieren die Durchwahlen problemlos.

Unsere Hauptnummer +49 4231 92630 für das Sekretariat Frau Lüning ist bei allen Anbietern verfügbar. Bitte rufen Sie, falls das Problem bei Ihnen auftritt, unter dieser Nummer an, Frau Lüning wird Sie dann weiterleiten.

Unser Telefonanbieter arbeitet mit den anderen Anbietern an einer Lösung.

11.08.2025
Einladung zur Veranstaltung „Kirche trifft Landwirtschaft“

Jetzt anmelden für den 3.9.2025

Der Landvolk-Bezirksverband Stade und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Sprengel Stade, laden herzlich ein zu einem besonderen Nachmittag, bei dem Kirche und Landwirtschaft miteinander ins Gespräch kommen.

???? Datum: 3. September 2025 ???? Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr ???? Ort: Masterrind Verden, Osterkrug 20, 27283 Verden

Programm 14:00 Uhr – Eröffnung und Begrüßung Susanne Wendorf-von Blumröder / Jörn Ehlers

14:15 Uhr – Vortrag Masterrind/Synetics Steffen Bartels und Hermann-Josef Schmidt

14:45 Uhr – Rundgang Masterrind

15:15 Uhr – Kaffee und Kuchen

15:45 Uhr – Neues aus der Landeskirche Dr. Martin Krarup (Superintendent)

16:00 Uhr – Vortrag Jörn Ehlers / Alexander von Hammerstein (Landvolk)

16:20 Uhr – Andacht, Segen und Verabschiedung Susanne Wendorf-von Blumröder (Superintendentin)

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 28. August 2025 bei Silke Aswald ???? E-Mail: aswald@landvolk-row-ver.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf spannende Begegnungen zwischen Kirche und Landwirtschaft!

07.08.2025
Wölfe kennen keine biogeographischen Regionen – die Politik schon

Wölfe kennen keine biogeographischen Regionen – die Politik schon

Es gibt nach der Logik der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie zwei Populationen von Wölfen in Deutschland: die atlantische und die kontinentale Population. Beide treffen sich in Niedersachsen. Denn die biogeografische Region „atlantisch“ umfasst den Nordwesten Deutschlands, während die „kontinentale“ Region fast den gesamten Rest der Republik ausmacht. Was für Pflanzen Sinn macht, ist für die hochmobilen Wölfe jedoch weit von der Realität entfernt, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

Während sich die Tiere in Feld und Wald in Niedersachsen vermischen und biogeographische Grenzen überschreitend leben und jagen, verursacht die Einteilung in biogeografische Regionen einen entscheidenden rechtlichen Unterschied. Die Population des atlantischen Wolfes wurde als „günstig“ eingestuft und auch so von der Bundesregierung an die EU gemeldet, während der Zustand der Wolfspopulation der kontinentalen Art vorerst als „unbekannt“ gemeldet wurde. Dies könnte zukünftig in der Praxis beim Wolfsmanagement zu unterschiedlichen Rechtslagen innerhalb Niedersachsens führen.

„Die Meldung als „unbekannt“ ist natürlich Quatsch, es gibt keine Tierart, die ein besseres Monitoring hat“, sagt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers. Er freut sich zwar, dass Teile Niedersachsens den Status des günstigen Erhaltungszustandes bekommen haben, das Landvolk Niedersachsen fordert jedoch von der Bundesregierung eine zügige Meldung an die EU mit der Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes auch für die kontinentale Art und damit für ganz Niedersachsen. „Die Einstufung darf nicht aus ideologischen Gründen hinausgezögert werden“, mahnt Ehlers. Ihm ist wichtig, dass in Niedersachsen der Weg freigemacht wird für ein echtes Bestandsmanagement der Raubtiere. „Nur so können wir die Weidetiere schützen, unsere einmalige Kulturlandschaft erhalten, die Deichsicherheit gewährleisten und den Tierhaltern ihre Existenz sichern“, sagt Ehlers.

„Eine latente Gefahr für Schafe, Ziegen und Gatterwild wird auch nach der Einstufung bleiben“, sagt Helmut Habermann vom Aktionsbündnis Aktives Wolfsmanagement. Der Pferdezüchter aus Hänigsen fordert, dass in Hotspots, in denen Rinder und Pferde angefallen werden, Wölfe konsequent bejagt werden dürften. „Denn die Untergrenze von 44 Rudeln muss ja laut Umweltminister Christian Meyer in Niedersachsen bestehen bleiben, um den günstigen Erhaltungszustand beizubehalten“, gibt er zu bedenken. Für die Tierhalterinnen und Tierhalter von kleinen Wiederkäuern ändert sich daher auch mit der Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes nur wenig. „Trotzdem ist das ein großer Schritt in die richtige Richtung“, sagt Habermann. Es bleibe jedoch abzuwarten, was der Gesetzgeber daraus mache. Herdenschutz erfülle nur seinen Zweck, wenn auch eingegriffen werden dürfe, wenn dieser überwunden werde. „Anders als Naturschutzverbände glauben, reicht der Herdenschutz alleine nicht aus“, stimmt Ehlers zu. Er funktioniere nur, wenn bei Übergriffen schnell gehandelt werden könne.

Aktuelles aus dem Landesverband

06.02.2026
Brotgetreidemarkt dümpelt weiter vor sich hin
Pflanzen

(AMI) Mühlen sind gut versorgt, ruhige Nachfrage und geringe Abgabebereitschaft beschreiben die aktuelle Situation. Punktuell entsteht regionale Nachfrage durch zugefrorene Binnenflüsse.

Am ohnehin nur auf Sparflamme laufenden Brotgetreidemarkt bleibt es weiterhin ruhig. Regional kommen vereinzelt wieder Partien in den Handel, bedingt durch Umstellungen in der Logistik infolge gefrorener Binnenwasserwege. Das Tagesgeschäft wird weiterhin maßgeblich durch die Bedienung bestehender Kontrakte geprägt. Gleichzeitig spitzt sich die Logistiksituation zu, da vielerorts Wasserstraßen nicht befahren werden können und Transporte verstärkt auf LKW und Bahn verlagert werden müssen.

Auf Erzeugerebene haben die Preise insgesamt leicht zugelegt. Qualitätsweizen gewann gegenüber der Vorwoche 1,19 EUR/t und notiert am 04.02.2026 bei 174,08 EUR/t, was im Vorjahresvergleich einen Abstand von über 55 EUR/t bedeutet. Auch die Brotweizenpreise ziehen etwas an und liegen mit einem Plus von 1,41 EUR/t bei 169,52 EUR/t. Die Preise für Eliteweizen sowie für Brotroggen bewegen sich hingegen weitgehend auf dem Niveau der Vorwoche.

Die Entwicklung an den Börsen zeigt am Kassamarkt und auf Großhandelsebene nur begrenzt Wirkung. Brotweizen verteuert sich franko Hamburg beim Fronttermin lediglich um 2 auf 206 EUR/t. Am Niederrhein steigt der Preis für Brotroggen um 2 auf 204 EUR/t. Franko Westfalen bleiben die Großhandelspreise für Brotweizen unverändert bei 199 EUR/t. In Ostdeutschland legen die Großhandelspreise für Brotweizen um 2 auf 190 EUR/t zu, für Qualitätsweizen ebenfalls um 2 auf 204 EUR/t.

06.02.2026
Überschaubarer Handel am Rapsmarkt
Pflanzen

(AMI) Auch wenn es in Paris zuletzt aufwärts ging, können die Erzeugerpreise für Raps das Plus nicht nachvollziehen. So bleibt die Abgabebereitschaft gering.

Der Februar-Kontrakt ging an der Pariser Börse zum Monatswechsel von Bord, der neue Fronttermin konnte sich trotz der insgesamt komfortablen Rapsbilanz befestigen. So schloss der Mai-Kontrakt zuletzt bei 485,75 EUR/t und damit 7,75 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Ähnlich fällt das Plus für Partien der Ernte 2026 aus.

Im Fokus bleiben dabei die handelspolitischen Entwicklungen. China sagte zu, seine Käufe ab dem 01.03.2026 wieder aufzunehmen. Kanada verfügt über üppige Rapsvorräte und hofft zum Lagerabbau auf steigende Exporte. Sollte dies jedoch nicht eintreten, beispielsweise aufgrund der Käufe preisgünstiger Sojabohnen aus Brasilien durch China, müssten kanadische Farmer mit australischem Raps um den europäischen Markt konkurrieren. Unterstützung für die Kurse boten dabei auch Lieferverzögerungen aus der Ukraine und Australien. Nach Einschätzung des Marktes dürfte sich das Bild hier im Februar jedoch ändern.

Im Einklang mit den Pariser Rapsnotierungen geht es auch auf Großhandelsebene aufwärts. So sind franko Hamburg zur Lieferung ab Februar zuletzt 478 EUR/t im Gespräch und damit 3 EUR/t mehr als noch in der Woche zuvor. Ein anderes Bild zeigt sich franko Niederrhein, Auslöser dafür ist allerdings das Auslaufen des Februar-Kontrakts. So sind hier mit 492 rund 4 EUR/t weniger möglich als noch in der Vorwoche. Dabei bleiben die Umsätze auch weiterhin überschaubar. Importware wird vereinzelt diskutiert, zu Abschlüssen kommt es jedoch nur selten. So fußen die Mengenbewegungen überwiegend auf der Abwicklung bestehender Kontrakte. Auch die Ernte 2026 spielt bislang nur eine untergeordnete Rolle. So bleibt der Anteil bereits vertraglich gebundener Partien gering. Im Mittel sind dabei auf Großhandelsebene bis zu 465 EUR/t möglich.

Ein anderes Bild zeigt sich indes auf Erzeugerebene, denn hier geht es den festeren Terminmarktnotierungen zum Trotz auf Wochensicht abwärts. Im Mittel sind für Partien der Ernte 2025 rund 457,20 EUR/t im Gespräch, in der Vorwoche erhielten Erzeuger noch 458,00 EUR/t. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 435-480 EUR/t. Der heimische Rapsmarkt bleibt vorerst ohne neue Impulse. Vereinzelt wird aus Platz- oder Liquiditätsgründen verkauft, andernfalls wird die weitere Preisentwicklung abgewartet. Auch die Vorkontraktbereitschaft für Partien der Ernte 2026 bleibt unverändert gering. Mit 432,30 (402-465) EUR/t werden aktuell rund 1,00 EUR/t weniger aufgerufen.

06.02.2026
Endgültig noch größere Kartoffelernte
Pflanzen

(AMI) Mit fast 13,9 Mio. t war die Kartoffelernte 2025 so groß, wie seit der Wiedervereinigung Deutschlands nicht mehr. Enorme Überschüsse sind einer viel zu kräftigen Anbauausweitung geschuldet. Dabei waren die Erträge 2025 zwar gut, aber nicht herausragend.

Die Ernte von Kartoffeln im Jahr 2025 ist noch größer als zunächst gedacht, wie jüngst das von Destatis veröffentlichte endgültige Ergebnis zeigt. Demnach waren vor allem die Erträge noch einmal fast 4 % höher als vorläufig angenommen, was dem Ernteergebnis einen Zuwachs von fast 500.000 t bescherte. Mit 13,9 Mio. t Kartoffeln wurden über 1,1 Mio. t Kartoffeln mehr erzeugt als im Vorjahr und 2024/25 war die Ernte im Prinzip schon um einiges zu groß.

Ausschlaggebend für die enorme Kartoffelernte des vergangenen Jahres ist die starke Flächenausweitung seit 2023. Zweimal in Folge kamen über 7 % hinzu. 2025 gab es dann auch noch hohe Erträge. Die Erntemenge ist historisch einzigartig. Nur im Jahr der Wiedervereinigung, 1989 gab es mit über 15 Mio. t Kartoffeln in Gesamtdeutschland noch mehr. Der bis dahin in der DDR etablierte umfangreiche Anbau war dann in den 90er Jahren flott Geschichte.

Hierzulande wachsen bekanntermaßen die meisten Kartoffeln in Niedersachsen. 6,6 Mio. t waren es 2025. Während früher Bayern in der Rangfolge folgte, ist das seit 2020 NRW, wo für die Verarbeitung im Beneluxraum immer mehr Kartoffeln erzeugt werden. Vergangenes Jahr kamen 2,3 Mio. t zusammen. Bayern, früher mit stabil über 2 Mio. t Kartoffeln, verlor vor allem Stärke- und Speisekartoffeln. Vom Tiefstand der Fläche in 2022 hat sich das Bundesland aber schon wieder ein gutes Stück erholt und stellte 2025 immerhin schon wieder 1,8 Mio. t. Mit großem Abstand folgen dahinter Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern – je 0,7 Mio. t – mit allerdings sehr unterschiedlicher Anbauausrichtung: Einmal sind es Speisekartoffeln aber auch Veredelungskartoffeln, im Norden dagegen Pflanz- und Stärke-/Flockenkartoffeln. Auch wenn 0,3 und 0,2 Mio. t in der Pfalz oder in Baden-Württemberg wenig erscheinen, für den Frühkartoffelmarkt im Juni und Juli hat vor allem erstgenanntes Bundesland eine herausragende Rolle.

06.02.2026
Wechselkurs als Hebel für Weizen, Gerste und Mais
Pflanzen

(AMI) Wechselkursbewegungen werden zuerst am Terminmarkt sichtbar, bevor sie über Prämien/Basis in den physischen Handel durchschlagen. Weizen und Gerste reagieren exportseitig, Mais importseitig – der Euro ist damit ein direkter Treiber der Marktstimmung.

Der Wechselkurs bleibt ein zentraler Hebel im Getreidemarkt. Viele internationale Leitimpulse entstehen in US-Dollar, insbesondere an der Börse in Chicago. Wenn sich der Wechselkurs bewegt, ändert sich sofort, wie stark diese USD-Notierungen in Euro wirken. Am Terminmarkt wird das meist zuerst sichtbar: Händler passen Spreads, Absicherungen und Positionen an, bis sich ein Kursabgleich zwischen Matif in Paris und den USD-Märkten einstellt. Der Kassamarkt folgt typischerweise zeitversetzt – über Prämien/Basis und über die Kalkulation von Importeuren, Exporteuren und der Verarbeitungsindustrie.

Weizen: Wechselkurs entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit.
Für Weizen hängt die EU-Preisbildung stark an der Exportseite. Die EU-Kommission setzt im Balance Sheet 2025/26 Weizenexporte von 29,5 Mio. t an; zugleich wurden die Handelsannahmen zuletzt angepasst (Exporte -1,5 Mio. t, Importe +1,0 Mio. t). In der Praxis gilt: Ein stärkerer Euro verschlechtert die Exportkalkulation. Denn EU-Ware wirkt in Drittlandgeschäften teurer, während USD-notierte Konkurrenzangebote in Euro gerechnet attraktiver werden. Ein schwächerer Euro verbessert dagegen die Exportparitäten und kann Abschlussfenster öffnen. Entsprechend reagiert der Terminmarkt häufig früh, während sich der Effekt im physischen Markt über die Exportnachfrage und die Prämienbildung durchsetzt.

Gerste: Mehr Spielraum in der EU-Bilanz.
Auch bei Gerste bleibt der Exportkanal entscheidend. Im EU-Balance Sheet stehen Gerstenexporte von 11,0 Mio. t; die EU-Kommission hat die Exporte zuletzt um +0,9 Mio. t angehoben und die Importe um -1,0 Mio. t gesenkt. Für die Kursbildung bedeutet das: Euro-Bewegungen wirken unmittelbar auf die Wettbewerbsfähigkeit – und damit auf die Frage, ob Gerste am Weltmarkt „passt“ oder ob Käufer auf alternative Ursprünge ausweichen. Der Kassamarkt folgt über Prämien und über die Exportabgabebereitschaft, häufig zunächst in den Hafen- und Exportregionen.

Mais: Wechselkurs wirkt direkt über das Importpreisniveau.
Beim Mais ist die Logik spiegelbildlich zu Weizen und Gerste. Die EU ist strukturell importabhängig: Die EU-Kommission beziffert Maisimporte in 2025/26 auf 18,8 Mio. t, während Maisexporte nur 1,5 Mio. t erreichen. Damit wirkt der Wechselkurs vor allem über das Importpreisniveau: Ist der Euro stärker, dämpft dies tendenziell die in EUR/t abgeleiteten Importwerte. Ist der Euro schwächer, verteuert dies Beschaffung und kann das EU-Preisniveau stützen.

06.02.2026
ITW veröffentlicht Jahreszahlen
Milch und Rind

(DBV) Die Initiative Tierwohl GmbH (ITW) hat aktuelle Zahlen zur Haltungsform-Kennzeichnung veröffentlicht, die die Verteilung des Produktangebots in den fünf Haltungsstufen zeigen. Der Anteil von Milch ohne Haltungsstufe ist deutlich zurückgegangen. Die Haltungsstufe 3 dominiert. Eine flächendeckende Kennzeichnung von Molkereiprodukten ist noch nicht umgesetzt. Zu weiteren Details geht es hier.

06.02.2026
ZKHL: Kennzeichen für deutsche Rohstoffe
Milch und Rind

(DBV) Seit Anfang Januar hat die Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft (ZKHL) neben dem etablierten Zeichen „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ ein weiteres Zeichen „Rohstoff aus deutscher Landwirtschaft“ eingeführt. Mit diesem Zeichen kann die Auslobung der deutschen Herkunft des landwirtschaftlichen Rohstoffs in Mischprodukten, wie z.B. die in Deutschland ermolkene Rohmilch, erfolgen. Die ZKHL will damit einen zusätzlichen Beitrag zur Förderung heimischer Agrarprodukte leisten.

06.02.2026
EU-Konsultation zu UTP
Milch und Rind

(DBV) Noch bis zum 27.02.2026 ist die Konsultation der EU-Kommission über unlautere Handelspraktiken (UTP) für Rückmeldungen geöffnet. Die Kommission will die EU-Vorschriften zur UTP-Bekämpfung in den Geschäftsbeziehungen zwischen den Unternehmen in der Agrar- und Lebensmittelkette überarbeiten, um der sich wandelnden Marktdynamik besser zu entsprechen und gerechtere Beziehungen innerhalb der Kette zu gewährleisten. Die Teilnahme ist hier möglich.

06.02.2026
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Das Milchaufkommen in Deutschland steigt weiter an: In KW 4 lag das Aufkommen 0,5 % über der Vorwoche und 6,4 % über dem Vorjahr. Nachfrage nach abgepackter Butter bleibt hoch; gesunkene Preise und Aktionen stützen den Absatz. Die Großhandels- und Verbraucherpreise blieben stabil, im Kempten am 04.02. bei 3,65-4,85 €/kg. Nachfrage nach Blockbutter ist gut, Händler kaufen für spätere Termine ein. Einlagerungen gelten wegen des aktuellen Preisniveaus als weniger riskant, die Exportchancen haben sich leicht verbessert. Preise etwas fester: Kempten 3,90 – 4,20 €/kg. Schnittkäsemarkt läuft sehr gut: Hohe Produktion trifft auf starke Nachfrage im Handel, in der Industrie und im Export. Bestände sind niedrig, zusätzliche Anfragen bleiben unbedient. Preise stabil bis leicht fester.

Markt für MMP tendiert fester: Gute Nachfrage, vor allem für den Export; Preise ziehen an. VMP tendiert fester: Niedrigste Preise sind verschwunden, das Preisbild stabilisiert sich; die Aktivitäten ziehen leicht an. Markt für MP bleibt fest: Lebensmittelware gut nachgefragt, Preise stabil; Futtermittelware hält Niveau.