Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

23.05.2025
LEH stellt weiter auf Frühkartoffeln um
Pflanzen

Immer mehr Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum inklusive Spanien sind nun am deutschen Kartoffelmarkt zu finden. In der Direktvermarktung und auf den Großmärkten ist bereits Ware aus heimischem Anbau erhältlich.

(AMI) Die Nachfrage am heimischen Speisekartoffelmarkt verläuft in ruhigen, saisontypischen Bahnen. Impulse liefert nach wie vor die Spargelsaison. Der Sortimentswechsel im Lebensmitteleinzelhandel schreitet weiter voran. Neben ägyptischen und israelischen Produkten sind auch vermehrt spanische Kartoffeln in den Regalen der Handelsketten zu finden. Kartoffeln aus Zypern kommen aufgrund von Ernteverzögerungen derzeit nur in geringem Umfang auf den Markt. Der Frost, der Ende Februar die Anbaugebiete Zyperns heimsuchte, könnte 25 bis 30 % der Bestände zerstört haben. Die Kartoffeln, die den Frost überstanden, hinkten in ihrer Entwicklung hinterher, sodass die Lieferungen Ende April bis Anfang Mai geringer ausfielen.

Alternative Lagerware ist weiterhin verfügbar und wird zu unveränderten Preisen angeboten, obwohl – wie beschrieben – der Sortimentswechsel voranschreitet. Die Qualität der Restbestände wird als gut eingeschätzt. Problempartien wurden entweder bereits vermarktet oder einer alternativen Verwendung zugeführt.

Der Außenhandel verlief zuletzt ebenfalls etwas ruhiger. So ergänzen beispielsweise deutsche Kartoffeln weiterhin das Sortiment in Österreich. Auch in Osteuropa ergeben sich bei entsprechender Qualität noch Exportmöglichkeiten.

Die Vermarktung der ersten Frühkartoffeln läuft indes in den üblichen Regionen an. Vorrangig werden diese in der Direktvermarktung oder als Sackware auf den Großmärkten angeboten. Ende der kommenden Woche dürfte mit der Abgreifung begonnen werden. Für Baden-Württemberg wurde die Preisempfehlung der Vorwoche fortgeschrieben – Palettenware in 25-kg-Säcken zu 126,00 EUR/dt. Auch in Nordrhein-Westfalen, der Pfalz und in Hessen hat die Vermarktung der ersten losschaligen Frühkartoffeln ab Hof begonnen.

Sorge bereitet in allen Anbaugebieten – je nach Region und Reifegruppe – die anhaltende Trockenheit. Wo möglich, werden die Bestände beregnet. Besonders die späteren Knollen benötigen in absehbarer Zeit Regen für eine gesicherte Entwicklung. Die Lage ist jedoch noch nicht bedrohlich, sollte es in den kommenden zehn Tagen zu Niederschlägen kommen. Positiv ist, dass aufgrund der Trockenheit – im Gegensatz zum Vorjahr – derzeit nur ein geringer Krautfäuledruck zu beobachten ist.

23.05.2025
Regionaler Marktkommentar
Pflanzen

Am heimischen Getreidemarkt gibt es weiterhin nur wenig Umsatz. Nachfrageseitig wird vereinzelt von Bedarf bei den Mischfutterherstellern berichtet. Abgabebereitschaft ist jedoch kaum zu erkennen. Auf allen Seiten werden aktuell das Wetter und die damit verbundene Bestandsentwicklung beobachtet. Regional erkennbare Trockenschäden befeuern Sorgen um Ertragseinschränkungen und damit die Hoffnung auf steigende Preise. Aktuell lassen sich jedoch kaum ableiten, wie sich das Preisniveau bis zur Ernte entwickelt. International herrscht aufgrund der Aussicht auf eine potenzielle Rekordernte Druck.
Am Ölsaatenmarkt herrscht ebenso Umsatzflaute. Das liegt weniger an der Preisentwicklung, die sich im Zuge zuletzt gestiegener Kurse positiv entwickelt hat. Vielmehr liegen kaum mehr Restmengen von der Ernte 24 auf den Höfen, sodass überhaupt wenig Ware zu handeln wäre. Zudem sind die Ölmühlen weitestgehend versorgt und können zusätzlich auf internationale Ware zurückgreifen. International schauen Marktteilnehmer auf die Entwicklung der Soja-Kurse. Diese waren zuletzt deutlich gestiegen und tendieren nun wieder schwächer. Die schnell voranschreitende US-Aussaat drückt hier auf die Preise.
Am Speisekartoffelmarkt geht unterdessen die angebotene Lagerware der letzten Ernte spürbar zurück. Die Qualitäten der restlichen Knollen scheint allerdings weiter auf einem hohen Niveau zu sein. Da der LEH das Sortiment nun vermehrt auf Frühkartoffeln umstellt, gilt es Restmengen zügig zu vermarkten, da der aktuelle Erzeugerpreis unter Druck gerät. Während heimische Frühkartoffeln meist noch beregnet werden müssen, wird das Angebot durch Importe aus Israel, Ägypten und Spanien ergänzt.

23.05.2025
Maul- und Klauenseuche: EU gibt Hilfen in Millionenhöhe frei
Milch und Rind

(BMLEH, 23.05.2025) Die EU-Mitgliedstaaten haben den Vorschlag der EU-Kommission gebilligt, den vom Ausbruch der Maul- und Klauenseuche betroffenen Betrieben in Deutschland finanzielle Hilfen in Höhe von insgesamt rund 4,8 Millionen Euro zukommen zu lassen. Das Geld kommt insbesondere schweinehaltenden Betrieben in Brandenburg zu Gute; auch vier Milchviehbetriebe werden für erlittene Schäden durch die Seuche während des sogenannten Stand Stills entschädigt. Die Hilfen hatte das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) beantragt.

Mit den 4,8 Millionen Euro können Einkommensverluste ausgeglichen werden, die durch Verbringungsverbote und hierdurch entstandene Marktstörungen in den Wochen nach dem MKS-Ausbruch entstanden sind. Insgesamt betragen die Hilfen für die schweinehaltenden Betriebe ca. 7 Millionen Euro, davon kommen ca. 4,2 Millionen Euro aus EU-Töpfen, rund 2,8 Millionen Euro trägt das Land Brandenburg bei. Für die Milchviehbetriebe stehen insgesamt knapp 900.000 Euro zur Verfügung, davon etwa 500.000 Euro aus Mitteln der EU. Die Mitteilung der EU-Kommission finden Sie hier: Emergency support of €15 million to farmers in Czechia, Slovenia and Germany

Die vollständige Pressemitteilung des BMLEH finden Sie hier: BMLEH – Aktuelles – Maul- und Klauenseuche: EU gibt Hilfen in Millionenhöhe frei

23.05.2025
Branchenkommunikation Milch auf der OMR
Milch und Rind

(DBV) Die Initiative Milch vernetzte am Rande der Online Marketing Rockstars (OMR) Anfang Mai rund 50 Creator aus Lifestyle, Food, junge Milk- und Hof-Fluencer sowie Agrarscouts miteinander. Tristan Horx setzte als Zukunftsforscher einen Impuls in diesem Event. Zu einem Videozusammenschnitt geht es hier.

23.05.2025
Tag der Milch mit zahlreichen Veranstaltungen
Milch und Rind

(DBV) Am 1. Juni 2025 wird bundesweit wieder der „Internationale Tag der Milch“ gefeiert. Dieser Tag bietet allen interessierten Verbrauchern die Möglichkeit zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Milch und Milcherzeugung zu besuchen. Die geplanten Veranstaltungen auf Bundes- und Landesebene sind in der Anlage bzw. auf der DBV-Homepage aufgeführt.

23.05.2025
BHV-1 in drei weiteren Betrieben im LK Borken, NRW
Milch und Rind

(LK Borken, 22.05.2025) In drei weiteren Betrieben im Norden des Kreises Borken in Nordrhein-Westfalen ist jetzt die Rinderseuche BHV-1 nachgewiesen worden. Zwei der betroffenen Betriebe liegen in Heek-Ahle und damit in der seit 1. Oktober 2024 geltenden Sperrzone. Der dritte Betrieb liegt in Gronau-Epe. Der Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken hat daraufhin in Abstimmung mit dem Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung Nordrhein-Westfalen und dem zuständigen Ministerium in Düsseldorf die Sanierung angeordnet. Aufgrund des hohen Durchseuchungsgrades wird der Betrieb in Gronau-Epe vollständig geräumt. In den beiden anderen Betrieben müssen aufgrund ihres Durchseuchungsgrades erstmal nur Einzeltiere den Betrieb verlassen, in der Hoffnung die Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Für die momentan betroffenen rund 320 Tiere ist eine Schlachtung vorgesehen.
Ob die Sperrzone in der Gemeinde Heek und den angrenzenden Teilen der Stadt Ahaus (Bauernschaft Ammeln) nach Ablauf des 30. Juni 2025 aufgehoben wird oder aufrecht erhalten bleiben muss, steht aktuell noch nicht fest, da um die betroffenen Betriebe Umgebungsuntersuchungen angeordnet worden sind.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen zu BHV-1 und zur Sperrzone gibt es unter www.kreis-borken.de.

BHV-1 (IBR/IPV)-Bekämpfung in NRW

Nordrhein-Westfalen bekämpft BHV-1 mit einer Strategie, die zum einen auf einer verbesserten Biosicherheit in rinderhaltenden Betrieben und zum anderen einem Monitoring zur effektiven Früherkennung basiert. Weitere Informationen dazu finden Sie unter dem folgenden Link: Information über die BHV1-Strategie – Landwirtschaftsministerium.

23.05.2025
GAP-Vereinfachungspaket ausbaufähig
Milch und Rind

(DBV) Der DBV sieht in dem GAP-Vereinfachungspaket der EU-Kommission erste positive Ansätze für eine Entlastung der Landwirte und hält an dem Ziel einer praxistauglichen, schlanken GAP fest. „Überzogene Standards und Detailregulierungen müssen… zurückgenommen werden. Dazu gehört [u. a.]… eine EU-rechtliche Rücknahme von Genehmigungs- und Anzeigeverpflichtungen beim Dauergrünlanderhalt (GLÖZ 1).“, so DBV-Generalsekretär Krüsken.

23.05.2025
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 19. KW ging die Milchanlieferung in Deutschland zurück. So erfassten die Molkereien 0,7 % weniger Milch als in der Vorwoche und 1,5 % weniger Milch als in der Vorjahreswoche. Das Saisonhoch könnte damit bereits überschritten sein. Die Nachfrage nach abgepackter Butter ist gut und saisonüblich, unterstützt durch Spargel, Feiertage und Aktionen. Die Abgabepreise bleiben stabil. Am Markt für Blockbutter gab es zuletzt mehr kurzfristige Abschlüsse, aktuell wird das Geschehen wieder ruhiger eingeschätzt. Die Preise wurden leicht höher notiert. Schnittkäsemarkt ist ausgeglichen mit guten Absätzen und ausreichendem Angebot. Der LEH kauft stabil, Industriegeschäft läuft planmäßig. Exporte nach Südeuropa steigen.

Markt für MMP ruhig, Abschlüsse bleiben schwierig. Lebensmittelware etwas höher, Futtermittelware stabil bis fester. VMP-Markt ist ruhig, deutsche Preise stabil, EU-weit teils günstiger. Nachfrage nach Molkenpulver ist etwas zurückhaltend, da mehr EU-Angebote vorliegen. Futtermittelware wird etwas günstiger, Molkenkonzentrat bleibt stabil.