Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

30.03.2022
Umfrage zu landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsmethoden

(sie). Noch bis zum 10. April 2022 findet im Rahmen des FINKA-Projektes eine Umfrage zu landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsmethoden statt, die Teilnahme dauert ca. 5-10 Minuten. Die gemeinwohlbilanzierte e-fect eG führt diese im Auftrag des Kompetenzzentrums Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) durch. Die Befragungsergebnisse werden zur Evaluation und Verbesserung von Projekten zur Erprobung alternativer Bewirtschaftungsmethoden in der Landwirtschaft und für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Ihre Antworten werden so gespeichert, dass keine Rückschlüsse auf Ihre Person gezogen werden können.

Hier geht es direkt zur Umfrage.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne unter folgender Mailadresse melden: survey-team@e-fect.de

21.03.2022
Teilaufhebung der Aufstallungspflicht im LK Verden

(sie). Die Veterinärbehörde des Landkreises Verden hebt die seit Mitte November für den Landkreis geltende Aufstallungspflicht für Geflügel für weite Teile des Kreisgebietes auf. Mit Ausnahme der Ortschaften Hülsen und Westen in der Gemeinde Dörverden dürfen Geflügelhalter seit Samstag, 19. März ihren Tieren wieder Freilauf gewähren. In den Ortschaften Hülsen und Dörverden besteht weiterhin Stallpflicht.

Die Aufstallungspflicht war zum Schutz der heimischen Geflügelhaltung vor einer Infektion mit dem Erreger der Geflügelpest angeordnet worden. Das aktuelle Geflügelpestgeschehen bei Wildvögeln in Niedersachsen sowie im Landkreis Verden und in den Nachbarlandkreisen ist in den letzten Wochen rückläufig. Ab sofort gilt nur noch eine örtlich begrenzte Aufstallungspflicht für Geflügelhaltungen in den Ortschaften Hülsen und Westen, da sich diese in der Nähe von avifaunistisch wertvollen Gebieten in der Allerniederung befinden. Die Veterinärbehörde weist darauf hin, dass weiterhin jeder Verdacht der Erkrankung auf Geflügelpest dem Fachdienst Veterinärdienst und Verbraucherschutz des Landkreises Verden unter der Telefonnummer (04231) 15-770 oder per E-Mail an veterinaerdienst@landkreis-verden.de zu melden ist.

20.03.2022
Aufhebung der Aufstallungspflicht im LK Rotenburg

(sie). Am 16.03.2022 endete die Stallpflicht für die heimischen Geflügelhaltungen im Landkreis Rotenburg. Die Verwaltung hob die allgemeine Verfügung auf, die seit dem 1. Februar kreisweit gegolten hatte. Die Aufstallungspflicht war angeordnet worden, um die heimische Geflügelhaltung vor einer Infektion mit dem Geflügelpest-Virus zu schützen. „Eine aktuelle Betrachtung der Seuchenlage in Niedersachsen, der Wildvogelfunde im Landkreis sowie der umgebenden Gebiete macht es nach derzeitigem Stand möglich, die Pflicht aufzuheben“, hieß es aus dem Kreishaus. Bei einer Verschärfung der Tierseuchenlage könne sie jedoch jederzeit erneut angeordnet werden. Auffällige Tierverluste seien dem Veterinäramt unter der Telefonnummer 04261/983-2366 beziehungsweise 2358 oder per E-Mail an veterinaeramt.row@lk-row.de zu melden.

17.03.2022
24.03.2022 Online-Veranstaltung zur aktuellen Tierseuchensituation

(sie). Am Donnerstag, den 24.03.2022 um 19:30 Uhr veranstalten wir für unsere Mitglieder eine digitale Veranstaltung zur aktuellen Tierseuchensituation. Inhalt der informationsreichen Veranstaltung werden die aktuelle Situation der ASP, Vorsorgemaßnahmen und Konsequenzen bei einem Seuchenbefall für unsere Betriebe, die Geflügelpest und ihre Folgen sowie das Equine Herpesvirus sein.

Interessierte Mitglieder bitten wir um Anmeldung bis zum 23.03.2022 um 12 Uhr per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de. Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über Zoom durchgeführt. Der digitale Tagungsraum ist ab 19:00 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

15.03.2022
Welche Folgen hat die Düngekrise für Landwirt*innen und Verbraucher*innen?

Unser Vorsitzender Jörn Ehlers im Interview mit "buten un binnen"

(sas). Lieferungen aus Russland und der Ukraine fehlen, weshalb die Mineraldünger-Preise um das Dreifache gestiegen sind. Dies hat auch Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise. Unser Vorsitzender Jörn Ehlers führte dazu ein Interview mit “buten un binnen”. Das gesamte Interview gibt es noch bis zum 14. März 2023 online unter: https://www.butenunbinnen.de/videos/duengerkrise-landwirtschaft-natur-umwelt-duenger-wirtschaft-100.html

07.03.2022
Wir gehen den Niedersächsischen Weg

(sie). Mit dem Niedersächsischen Weg haben Landwirtschaft, Naturschutz und Politik bereits im Mai des vergangenen Jahres einen bislang einmaligen Vertrag für den Natur-, Arten- und Gewässerschutz abgeschlossen. Mit der Initiative „Wir gehen den Niedersächsischen Weg“ tritt das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nun an Akteure aus den Bereichen Landwirtschaft, Kommunen, Vereine, Verbände, Institutionen oder Firmen heran, die sich auf vielfältige Weise für den „Niedersächsischen Weg” engagieren. Engagierten in Sachen Biodiversität stellt das Landwirtschaftsministerium jetzt im Rahmen der Initiative eine kostenfreie Auszeichnung in Form eines Schildes mit dem Slogan „Wir gehen den Niedersächsischen Weg” zur Verfügung. Hierfür sollen die „Wegbereiter” ihr Engagement für den Niedersächsischen Weg deutlich machen - etwa durch Blühstreifen, Bauminseln, verringerten Pflanzenschutzmitteleinsatz oder Maßnahmen des Wildtierschutzes.

Auf der Homepage des Ministeriums können sich Interessenten unter dem folgendem Link online bewerben: https://www.ml.niedersachsen.de/wegbereiter

Die Teilnehmenden müssen fünf von 18 Maßnahmen erfüllen, um an der Initiative teilzunehmen. Nach der Eingabe der Bewerbungsdaten erfolgt im Landwirtschaftsministerium die Prüfung, dann erhält der Bewerber seine kostenlose Auszeichnung.

03.03.2022
21.03.2022 Online-Veranstaltung zum Thema DBV

(sie). Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewegt sich als Interessenvertretung im Spannungsfeld zwischen den vorhandenen unterschiedlichsten Bewirtschaftungsstrukturen in der Landwirtschaft und den gleichzeitig steigenden gesellschaftlichen und politischen Anforderungen bei einem abnehmenden Bezug vieler Verbraucher*innen zur Landwirtschaft.

Wir möchten unsere Mitglieder gemeinsam mit dem Landvolk Bezirksverband Stade über die aktuellen Aktivitäten und den Stand der Gespräche informieren. Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, dem Vortragenden Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren.

Wir laden unsere Mitglieder herzlich ein zum digitalen Vortrag „Interessenvertretung in Berlin und Brüssel – Was macht unser DBV?“ von Herrn Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes. Stattfinden wird dieser am Montag, den 21.03.2022 um 19:00 Uhr.

Um den Link mit Einwahldaten zu erhalten erfolgt die Anmeldung bitte bis zum 18.03.2022 um 12 Uhr per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de.

Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über Zoom durchgeführt. Der digitale Tagungsraum ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

03.03.2022
Digitale Mitgliederversammlung 2022

(sie). Am Donnerstag, den 10. März 2022, um 19.30 Uhr findet unsere digitale Mitgliederversammlung statt.

Folgende Tagesordnung ist angedacht:
1) Eröffnung und Begrüßung
2) Grußwort
3) Gastreferat von Herrn Dirk Nienhaus, Betreiber der Facebook-Seite „Bocholter Landschwein“ zum Thema „Social Media, ein Weg zum Kunden?“
4) Geschäftsberichte
5) Verschiedenes

Den Zugangslink haben wir unseren Mitgliedern per E-Mail zukommen lassen.

Wir freuen uns sehr über eine rege Teilnahme!

01.03.2022
Positionen aus der Region: Landwirte sprechen mit Klingbeil

(sie). Vor Kurzem fand ein Gespräch zwischen Landwirten, darunter auch die Vorsitzenden der Landvolk-Kreisverbände Rotenburg-Verden und Lüneburger Heide Jörn Ehlers und Jochen Oestmann, und dem heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil statt. In Walsrode sprach die kleine Runde unter 2G+-Bedingungen unter anderem über die Herausforderungen beim Stallumbau, den Wolf und das Tierschutzlabel.

Bei dem aktuellen Gespräch ging es ihm darum, sich mit den Landwirtinnen und Landwirten auszutauschen, die in den vergangenen Wochen und Monaten auf Klingbeil zugekommen sind, um die Positionen aus der Region in Berlin vertreten zu können.

Corona-Hilfen für Schweinehalter

Ein wichtiges Thema für die Landwirtschaft in der Region ist die aktuell schwierige Lage für Schweine- und Sauenhalter. Neben der allgemeinen Planungsunsicherheit (u.a. Tierwohlvorgaben und Baurecht) habe insbesondere Corona zu massiven Problemen geführt. Die Landwirte kritisierten, dass die existierenden Corona-Hilfen für Schweinehalter zu ungenau und undurchsichtig sind. Klingbeil will nun auf Wirtschaftsminister Robert Habeck zugehen und mit ihm über die Corona-Unterstützung für Schweinehalter sprechen.

Stallumbauen und Tierschutzlabel sind weitere Themen

Auch das Thema Stallumbauten und das damit verbundene Baurecht kam zur Sprache. Die Landwirte wünschen sich hier mehr Planungssicherheit. Darüber hinaus bekräftigten sie gegenüber Klingbeil, dass sie ein verpflichtendes Tierschutzlabel wollen, das für alle verpflichtend gilt –insbesondere auch für ausländische Produkte. Der SPD-Politiker machte deutlich, dass die Einführung einer verbindlichen Tierhaltungskennzeichnung im Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP verankert wurde.

Die Runde diskutierte auch über Themen wie den Wolf oder den Ausbau Erneuerbarer Energien. Klingbeil betonte, er sei jederzeit für die Landwirtinnen und Landwirte ansprechbar und sie könnten mit all ihren Fragen und Anliegen auf ihn zukommen.

21.02.2022
01.03.2022 Online Veranstaltung : Strategie 2030 der deutschen Milchwirtschaft

Welchen Nutzen hat sie für den Milcherzeuger?

(sie). Die Milchwirtschaft bewegt sich im Spannungsfeld zwischen steigenden gesellschaftlichen Anforderungen bei einem abnehmenden Bezug vieler Verbraucher*innen zur Landwirtschaft, der zunehmenden Digitalisierung sowie den aktuellen Entwicklungen in der Agrarpolitik und den Märkten. Um den bestehenden und absehbaren Herausforderungen zu begegnen wird viel unternommen. Daher möchten wir Sie gemeinsam mit dem Landvolk Bezirksverband Stade über die aktuellen Aktivitäten und den Stand der Gespräche informieren. Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, den Vortragenden Fragen zu stellen und mit ihnen zu diskutieren. Nutzen Sie die Chance und seien Sie dabei! Wir laden unsere Mitglieder herzlich zu den digitalen Vorträgen von Herrn Ludwig Börger – Referatsleiter Milch beim Deutschen Bauernverband e.V. , Herrn Frank Feuerriegel – Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft e.V. sowie Frau Christine Licher stellv. Geschäftsführerin der Landesvereinigung der Milchwirtschaft e.V. am Dienstag den, 01.03.2022, um 19 Uhr ein.

Bitte melden Sie sich bis zum 27.02.2022 per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de an, um den Link mit den Einwahldaten zu erhalten. Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über ZOOM durchgeführt. Der digitale Teilnehmerraum ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Aktuelles aus dem Landesverband

19.09.2025
UFOP-Vorstand wiedergewählt
Pflanzen

Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der UFOP (Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V.) wurde der Vorstand am 17.09.2025 wiedergewählt. Im Amt bestätigt wurden der Vorsitzende, Torsten Krawczyk, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, als Stellvertreter Dietmar Brauer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter sowie Jaana Kleinschmit von Lengefeld, Präsidentin von OVID, dem Verband der Ölsaaten verarbeitenden Industrie in Deutschland, Dr. Philipp Spinne, Geschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes und Hermann Greif, Landwirt und Bezirkspräsident Oberfranken im Bayerischen Bauernverband.

19.09.2025
Dokumentarfilm „Höfe – Familie, Wirtschaft, Wandel“ im Kino am Raschplatz
Geflügel, Milch und Rind, Öko-Landbau, Pflanzen, Schwein

Am 20.+21.9.25 wird im Kino am Raschplatz in Hannover der Dokumentarfilm „Höfe – Familie, Wirtschaft, Wandel“ gezeigt, der sich in besonderer Weise an landwirtschaftliche Betriebe und ihre Familien richtet. Zugleich wendet er sich an Menschen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Beratung, die sich mit Landwirtschaft befassen. 
Sa, 20.9., 11.00 Uhr
So, 21.9., 11.45 Uhr
Zu der Vorstellung am Sa, 20.9., 11 Uhr sind die beiden Filmemacher Johannes Kohout & Janek Totaro aus Göttingen anwesend. 

Der Film begleitet vier familiengeführte Betriebe in Niedersachsen – zwei Milchvieh- und zwei Schweinehöfe, ökologisch wie konventionell, groß wie klein. Er zeigt die alltägliche Arbeit zwischen Stall und Büro, familiäre Verantwortung und wirtschaftlichen Druck, aber auch die Herausforderungen durch gesellschaftliche Erwartungen. Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Beratung ergänzen die Perspektiven und zeichnen ein vielschichtiges Bild einer Branche im Wandel – nah an der Praxis und ohne Klischees.

Gerade für Landwirt:innen und Praxisvertreter:innen ist der Film besonders interessant, da er ihre Lebensrealität abbildet und gleichzeitig den Blick von außen sichtbar macht. 

Der Film ist entstanden in Kooperation mit dem Verbund Transformationsforschung agrar, BMEL, Nds. Department für Nutztierwissenschaften Göttingen, Landwirtschaftskammer Nds. und diversen landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=YaP4GW5vJFU
Website: https://www.akinema.com/hoefe
Tickets: https://www.kinoamraschplatz.de/de/filme/filmdetails.php?fid=5097

Ort:
Kino am Raschplatz
Raschplatz 5
30161 Hannover
Tel. 0511-317802 (ab 13.30 Uhr)
https://www.kinoamraschplatz.de

19.09.2025
Rindermarkt: Angebot an Schlachtrindern ist und bleibt knapp
Milch und Rind

(AMI) Der Handel mit Schlachtrindern läuft aktuell überwiegend flott, die vorhandenen Mengen sind eher knapp. Bei den Jungbullen haben die Stückzahlen in den vergangenen Wochen etwas zugenommen. Die vergleichsweise hohen Schlachtgewichte deuten darauf hin, dass einige Tiere zurückgehalten wurden. Dennoch gestaltet sich die Vermarktung problemlos. Obwohl die Schlachtunternehmen über das Preisniveau klagen, kann der Bedarf nicht überall gedeckt werden. Gerade im Süden Deutschlands haben sich die Geschäfte zuletzt belebt. Vorerst bleibt die Preisempfehlung aber unverändert. Ähnlich gestaltet sich der Handel mit Schlachtkühen. Je nach Region wird der Markt als ausgeglichen bis hin zu knapp versorgt beschrieben. Auch in den kommenden Wochen ist kaum von einer Entspannung auszugehen. Dennoch bleibt die Preisempfehlung vorerst unverändert. Weitere Aufschläge gibt es dagegen bei den qualitativ hochwertigen Färsen, die überall knapp und gesucht sind. 

19.09.2025
Weltschulmilchtag am kommenden Mittwoch
Milch und Rind

(DBV) In diesem Jahr findet am 24. September der Weltschulmilchtag statt. Der Internationale Weltmilchverband (IDF) veranstaltet dazu ein Webinar ab 13:00 Uhr. Hier werden internationale Schulmilchprogramme und deren Bedeutung für die Kinderernährung vorgestellt. So stellt die EU mit ihrem Schulprogramm den Mitgliedsstaaten ab dem Schuljahr 2023/24 pro Schuljahr rd. 221 Mio. Euro an EU-Mitteln zur Verfügung, davon rd. 90 Mio. Euro für Milch und Milchprodukte.

19.09.2025
DBV kritisiert Bundeshaushalt 2025
Milch und Rind

(DBV) DBV-Generalsekretärin Sabet sieht im Bundeshaushalt 2025 zwar nun Planungssicherheit, aber kaum Investitionsimpulse für die Landwirtschaft und ländlichen Räume. Zu den Details geht es hier.

19.09.2025
Ende des BUT: Rückschlag für die Tierhalter
Milch und Rind

(DBV) Der DBV hat in aller Deutlichkeit das Ende des Bundesprogramms für den Umbau der Tierhaltung (BUT) und die Streichung der 1,5 Mrd. Euro kritisiert. Dazu DBV-Präsident Rukwied: „Die deutschen Bauern haben seit Jahren erklärt, dass sie bereit sind, ihre Ställe hin zu noch mehr Tierwohl umzubauen. Eine verlässliche Co-Finanzierung und die dazu notwendigen Veränderungen im Bau- und Genehmigungsrecht sind für die Investitionen für den Umbau der Tierhaltung entscheidende Voraussetzungen. …Ohne finanzielle Unterstützung und rechtliche Erleichterungen kann sich die Weiterentwicklung der Tierhaltung nur im Rahmen des am Markt Möglichen orientieren.“ Aktuell können lt. Pressemeldung des BMLEH noch Anträge bis Ende April 2026 gestellt werden. Das Ministerium beabsichtigt stärker auf die GAK zu fokussieren. Das BUT war 2024 aufgelegt worden.

19.09.2025
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 36. KW ging die Milchanlieferung in Deutschland saisonal um 0,3 % gegenüber der Vorwoche zurück, lag jedoch 4,0 % über dem Vorjahreswert. Die Butterpreise sind weiter gefallen – in Kempten auf bis zu 5,65 EUR/kg. Molkereien zeigen mehr Verkaufsbereitschaft, Händler ordern verstärkt. Abgepackte Butter wird stärker nachgefragt, Handelsmarken kosten im LEH nun 1,79 EUR pro 250 g. Schnittkäse bleibt preislich unter Druck. Die Nachfrage ist stabil, das Einkaufsverhalten abwartend. Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel ist stabil bis gut. Lagerbestände meist normal, Wettbewerb nimmt zu.

Markt für MMP bleibt ruhig, die Preise sinken weiter. Neue Abschlüsse sind selten, Käufer bieten niedrigere Preise für spätere Termine. Der starke Euro und günstige Konkurrenzangebote erschweren den Export. Markt für VMP bleibt sehr ruhig, zusätzliche Nachfrage- etwa aus der Schokoladenindustrie – fehlt. Markt für MP ist stabil. Lebensmittelware wird gut nachgefragt, feste Preise, während Futtermittelware leicht nachgegeben hat.  

18.09.2025
Öko-Weidepflicht – Rückzugsfrist für Härtefälle in Süddeutschland zum 30. September 2025
Öko-Landbau

(DBV) Die EU hat trotz der Ankündigung von Agrarkommissar Hansen Ende Juli bis jetzt keine neuen schriftlichen Hinweise zur Auslegung der Öko-Weidepflicht gegeben. Die zuständigen deutschen Länderbehörden verweisen weiter auf die 2024 vorgelegte LÖK-Auslegung. Öko-Milchviehbetriebe und andere Wiederkäuer haltende Betriebe müssen daher nun ein Weidekonzept vorlegen können. Öko-Betriebe ohne umfängliche Weidehaltung müssen dringend die Aufrechterhaltung der Öko-Förderung überprüfen!

Der BLHV hat der in Baden-Württemberg zu­ständige Kontrollbehörde einen Fragenkatalog vorgelegt und daraus aktuelle Informationen zur Umsetzung der Weidepflicht im Netzt ver­öffentlicht: https://www.blhv.de/aktuelles-zur-weidepflicht-fuer-oekopflanzenfresser/. In Bayern lädt das BayStMELF am 25. September zu einer Online-Informationsveranstaltung (13.00 – 16.00 h), die insbesondere über die Voraussetzungen für den Verbleib in der Öko-Förderung informieren wird. Betroffene sollen über die aktuelle Situation informiert werden, um diese im Hinblick auf einen Verbleib in oder Ausstieg aus der KULAP-Maßnahme O10 zum 30. September bewerten zu können. Link zur Einladung: https://www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/oekolandbau/informationsveranstaltung-zur-weidepflicht/index.html

18.09.2025
Öko-Konformität statt Gleichwertigkeit erschwert Importe essenzieller Öko-Rohstoffe
Öko-Landbau

(DBV) Seit Anfang 2025 gelten die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung direkt für Erzeuger in Dritt­staaten, das betrifft z. B. Bananen, Kaffee oder Kakao. Dabei hapert es vielerorts noch an der Anerkennung der konformen Kontrollstellen für die Prüfung und Zertifizierung im Drittland. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstel-ler AÖL teilt mit, dass vor allem kleine Betriebe mit den neuen Pflichten kämpfen – einige ziehen sich aus dem EU-Geschäft zurück. Das könnte kritische Rohstoffe verknappen und bei Rezepturen für bspw. Schokolade auch auf den Bedarf an deutschen Rohstoffen negativ zurückwirken. Darum sei eine Fristverlängerung bis Ende 2025 erforderlich. https://www.aoel.org/wp-content/uploads/2024/07/05072024_AOEL_Import.pdf