Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

02.10.2024
Kreisleistungspflügen in Verden

Felix Ellmers und Linus Troue teilen sich den ersten Platz

Am 2. Oktober fand das diesjährige Kreisleistungspflügen im Landkreis Verden statt, organisiert von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und ausgerichtet auf den Flächen von Johann Meyer in Achim Baden. 13 engagierte Auszubildende der Landwirtschaft traten an, um ihre Fähigkeiten im Pflügen unter Beweis zu stellen.

„Die Veranstaltung ist nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit für die Auszubildenden, ihre praktischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Ein herzlicher Dank gilt allen, die zur Organisation und Durchführung des Wettbewerbs beigetragen haben, insbesondere den ehrenamtlichen Richtern, den Lehrkräften und der Berufsschule“, sagte Kreislandwirt Jörn Ehlers in seinem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung.

Der Wettbewerb stellte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor die Herausforderung, eine vorgegebene Fläche innerhalb einer festgelegten Zeit fachgerecht zu bearbeiten. Die Aufgaben umfassten das Lüften, Lockern, Wenden und Durchmischen des Bodens. Besonderes Augenmerk lag auf dem optimalen Einsatz des Pfluges: Ein korrekt eingestellter Pflug sorgt nicht nur für eine schonende Bearbeitung des Bodens, sondern minimiert auch den Kraftstoffverbrauch. Zudem wurde durch die effektive Beseitigung unerwünschten Pflanzenbestandes der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert – ein wichtiger Aspekt in der heutigen Landwirtschaft.

Die Wertungsrichter, angeführt von Reiner Meyer aus Grasdorf, zeigten sich mit den Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerst zufrieden. Carsten Hoops, Geschäftsführer des Kreislandvolkverbandes Rotenburg-Verden, gratulierte allen Auszubildenden zur erfolgreichen Teilnahme und übergab ihnen die Urkunden. Dabei sprach er auch den Ausbildungsbetrieben einen großen Dank aus: „Ein herzlicher Dank an die Ausbildungsbetriebe, die ihre Auszubildenden für solche Wettbewerbe freistellen, notwendige Maschinen zur Verfügung stellen und Zeit in das gemeinsame Üben vorab investieren. Ihr macht mit eurem Engagement solche Veranstaltungen erst möglich.“

Mit gleicher Punktzahl teilten sich Felix Ellmers aus Dörverden (Ausbildungsbetrieb Hannes Kraul, Stedorf) und Linus Troue ebenfalls aus Dörverden (Ausbildungsbetrieb Lars Hogrefe, Neddenaverbergen) den ersten Platz. Mit ihrer guten Leistung verdienten die zwei angehenden Landwirte sich nicht nur den heutigen Sieg, sondern qualifizierten sich auch für den Landesentscheid im Leistungspflügen. Der zweite Platz entfiel durch die Doppelbesetzung des ersten Platzes, über den dritten Platz freute sich Jannis Lindenau aus Oyten (ebenfalls Ausbildungsbetrieb Lars Hogrefe). Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können stolz sein, sich der Herausforderung gestellt zu haben. Ein großer Dank geht auch an den Verein “Freunde der Landwirtschaft Verden” für die gesponserten Speisen und Getränke.

30.09.2024
Update Kampagnenarbeit

Eure Landwirte – Echt Grün

Influencer Challenge – Harvest Hunt:
Am 28. August 2024 ging die erste Ausgabe der Influencer-Challenge HarvestHunt von „Eure Landwirte – Echt Grün“ online. Drei Teams, bestehend aus einer Influencerin und drei Influencern sowie der Junglandwirtin Lina Blohme aus Verden und zwei weiteren Junglandwirten, traten auf dem Hof Alswede in Niedersachsen gegeneinander an. Ziel der Challenge war es, das Verständnis für die Landwirtschaft zu vertiefen und das erlernte Wissen über Social-Media-Kanäle mit ihren Communities zu teilen. Die Challenge wurde von einer breiten Social-Media-Kampagne begleitet, um die Reichweite und das Bewusstsein für regionale Produkte zu maximieren. Teilgenommen haben:

Team Gelb: bestehend aus den Influencer-Brüdern Fabi und Phil und Junglandwirt Stephan,

Team Pink: mit der Lifestyle-Influencerin Nicollisiimo und Junglandwirt Finn,

Team Grün: geführt von CanDerKoch einem Influencer mit Fokus auf gesunde Ernährung und Junglandwirtin Lina

Mittlerweile ist die letzte Folge der Challenge online, und das Gewinnerteam, Team Grün, steht fest. Alle Folgen der Challenge können auf dem YouTube-Kanal von Eure Landwirte – Echt Grün angesehen werden. Insgesamt hatte die Influencer Challenge bisher eine sehr gute Resonanz.

Social Media Kennzahlen September 2024:

Roadshow:
Die Roadshow von „Eure Landwirte – Echt Grün“ hat im Jahr 2024 bereits 22 erfolgreiche Termine durchgeführt und erreicht insgesamt etwa 110.000 persönliche Kontakte, darunter z.B. der Termin in Scheeßel am 25. August auf dem Scheeßel-Tag. Pro Termin kommen durchschnittlich 5.000 Menschen in direkten Kontakt mit der Kampagne. Für dieses Jahr sind noch 5 weitere Termine bereits angemeldet und geplant, um diese Serie auch in diesem Jahr erfolgreich zu Ende zu bringen. Anbei die nächsten Roadshowtermine:

30.09.2024: Scharmbecker Herbstmarkt

05.10.2024 Herbstmarkt Brake

06.10.2024 Bauernmarkt Marschacht

Zukunftsbauer:
Die Initiativen MAG DOCH JEDER vom WLV und Eure Landwirte -Echt grün e.V. haben sich für 2024 auf eine Kooperation im Rahmen des Projektes Zukunftsbauer vom DBV verständigt. Beide Initiativen stellen hierfür ein Budget bereit, um im Rahmen einer Social Media Kampagne den Zukunftsbauern zu platzieren. Dabei sollen vor allem folgende Botschaften vermittelt werden: Die Landwirtschaft bietet Stabilität, packt aktiv an und schafft eine positive Zukunft für das gesamte Land. Themen wie Klimaschutz, Artenschutz und Innovationen in der Technik und Tierhaltung werden hervorgehoben, um die Landwirtschaft als Lösungsbringer darzustellen. Am 25.09.2024 findet ein zweiter gemeinsamer Austausch statt, um über die finale Visualisierung und die Umsetzung zu sprechen.

26.09.2024
Blauzungenkrankheit

Härtebeihilfe für verendete, geimpfte Schafe, Ziegen und Rinder

Die Niedersächsische Tierseuchenkasse gewährt eine Härtebeihilfe für geimpfte Rinder, Schafe und Ziegen, die an der Blauzungenkrankheit (BTV-3) verendet sind, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

Für Schafe und Ziegen:

  • Impfung mindestens 3 Wochen vor Erkrankung durch eine Tierärztin/einen Tierarzt für alle impffähigen Tiere ab 3 Monaten (Eintrag in HiTier).

  • Nach Impfung innerhalb von 3 Wochen Todesfälle oder notwendige Tötungen wegen Blauzungenkrankheit (Bestätigung durch Hoftierarzt).

  • Mindestens 25 % Übersterblichkeit und mindestens 5 verendete Tiere im Bestand.

  • Nachweis durch Abholscheine aus dem 2. Halbjahr 2024 und 2023.

  • Beihilfe: 90 € pro Schaf, 60 € pro Ziege.

Für Rinder:

  • Vollständige Impfung durch eine Tierärztin/einen Tierarzt (Eintrag in HiTier).

  • Nach der 2. Woche nach der Grundimmunisierung Todesfälle oder notwendige Tötungen, mit PCR-positivem BTV-3-Ergebnis.

  • Mindestens 3 verendete Rinder.

  • Beihilfe: 1.000 € pro adultes Rind.

Die Härtebeihilfe muss über den regulären Leistungsantrag beantragt werden. Nachweise (Mortalität oder PCR-Ergebnis) müssen beigefügt werden. Kosten für Probenahmen (PCR) werden nicht übernommen.

03.09.2024
Novelle des Tierschutzgesetzes hat negative Folgen für Landwirtschaft

Kreisverband in Kontakt mit der Politik

Bereits im Sommer ist in das Bundestierschutzgesetz im Bundesrat beraten worden. Die Länderkammern fordern in einer Stellungnahme umfassende fachspezifische und auch grundlegende Änderungen und Ergänzungen – diese belaufen sich auf 86 Einzelpunkte. Dennoch müssen sich Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter in jedem Fall auf weitere Verschärfungen bei bestimmten Haltungsbedingungen und neue Dokumentationspflichten einstellen.

Der Landvolk-Kreisverband Rotenburg-Verden hatte sich dazu bereits mit MdB Lars Klingbeil (SPD) persönlich getroffen und auf dem Betrieb von Familie Pralle in Schwitschen den aktuellen Unmut und existenzbedrohende Lage der regionalen tierhaltenden Betriebe verdeutlicht. Auch die CDU hat sich positioniert. So heißt es vom agrarpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann: „Wir lehnen den Gesetzentwurf in dieser Form ab. Die vorgesehenen Änderungen haben spürbare einseitige negative Folgen für die heimische Landwirtschaft. Deutlich mehr Bürokratie und höhere Kosten für die Tierhalter. In der Folge wird unsere landwirtschaftliche Erzeugung weiter ins Ausland ausgelagert. Die Weiterentwicklung des Tierschutzes hat unseres Erachtens nach wissenschaftlichen Kriterien, mit Augenmaß und unter Einbeziehung des Berufsstandes zu erfolgen. Die Ampel hat das versäumt.“

02.09.2024
Mitgliederzeitung online lesen

Aktuelle Ausgabe auf unserer Homepage einsehbar

Ab sofort können Mitglieder und Interessierte die aktuelle Ausgabe unserer Mitgliederzeitung online lesen und herunterladen. Dafür einfach auf unserer Homepage auf den Reiter “Downloads” (oben rechts) klicken und die entsprechende Ausgabe anklicken.

Die aktuelle Ausgabe könnt ihr euch direkt “HIER” anschauen.

02.09.2024
Landvolk WhatsApp-Gruppe

Jetzt beitreten und immer informiert bleiben

Der Landvolk-Kreisverband Rotenburg-Verden e. V. bespielt seit Kurzem auch eine WhatsApp-Gruppe. Dort erhalten Interessierte aktuelle Inhalte direkt auf ihr Smartphone. Wer dabei sein möchte, kann über den unten stehenden link in die WhatsApp-Gruppe eintreten:

“EinladungsLink WhatsApp-Gruppe Landvolk”

26.08.2024
Landvolk warnt vor Gefahr durch Asiatische Hornisse

Das Insekt frisst Bienen und kann auch für Menschen gesundheitsgefährdend sein

Sie ist kleiner als unsere heimische Art, und sie muss bekämpft werden: Die Asiatische Hornisse stammt aus Südostasien, breitet sich jedoch zunehmend auch in Deutschland aus. Das Landvolk warnt vor der Gefahr durch diese Insekten, von denen einzelne Tiere und ein Nest erstmals in Niedersachsen gemeldet worden sind. „Wir sehen die Asiatische Hornisse ganz klar als Bedrohung für unsere Honigbienen und Bienenvölker an, werden aber damit leben müssen“, erläutert Heinrich Kersten, Vorsitzender der Bienenfreunde Verden, einer Interessen- und Aktionsvereinigung aus Imkerschaft, Landwirtschaft und Jägerschaft im Landesverband Hannoverscher Imker. „Das Insekt wird sich nach aktuellen Erkenntnissen definitiv raumgreifend entwickeln.“ Die Asiatische Hornisse frisst Bienen und andere Bestäuber, von daher ist sie eine Bedrohung für den gesamten Imkereisektor. Mittelfristig sind auch größere Schäden im Obstbau durch die Asiatische Hornisse möglich, teilt das Landvolk Niedersachsen mit.

„Wichtig ist es, die Bienen zu beobachten, aber keine Panik zu bekommen und eine Fluglochsperre für die Hornisse vorzusehen, um das Eindringen in den Stock zu vermeiden“, gibt Henrike Zander, zweite Vorsitzende der Bienenfreude Verden, praktische Tipps. „Mit regelmäßigen Kontrollen bei den Bienenvölkern und Fluglochbeobachtungen sollte man einen guten Überblick haben über das gesamte Geschehen.“ Bei Annäherungen an das Nest oder bei Erschütterungen können die Hornissen zur Verteidigung Menschen aktiv angreifen. Für allergische Personen stellt die Hornisse eine ernste Gesundheitsgefahr dar. In Deutschland gibt es eine Meldepflicht für das Vorkommen der Asiatischen Hornisse, da diese als invasive Art gilt.

Ansprechpartner für Fund-Meldungen und Beseitigung der Nester sind die unteren Naturschutzbehörden (UNB) der Landkreise bzw. kreisfreien Städte. Ansprechpartner der zuständigen Behörde für Niedersachsen landesweit ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN, E-Mail invasive-arten@nlwkn.niedersachsen.de). Fachlichen Rat erteilen zudem das LAVES-Institut für Bienenkunde sowie ehrenamtlich tätige Wespen- und Hornissenberaterinnen und Berater. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen ihre Beschäftigten im Rahmen der Unterweisung informieren und sensibilisieren. Dabei hilft ihnen die Musterbetriebsanweisung „Asiatische Hornisse“ der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Für Mitarbeitende, die allergisch auf Insektenstiche reagieren, sind besondere Maßnahmen festzulegen. In der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ist anerkannt, dass ein Insektenstich, den Versicherte während der beruflichen Tätigkeit erleiden, grundsätzlich einen Arbeitsunfall darstellen kann.

21.08.2024
Influencer-Challenge 2024

Wir machen aus Influencern Erntehelden

Eine neue Influencer-Challenge unserer Imagekampagne “Eure Landwirte - Echt Grün e.V.” steht in den Startlöchern und bringt drei hochmotivierte Influencer-Teams auf einen landwirtschaftlichen Betrieb, auf welchem sie sich verschiedenen spannenden Herausforderungen stellen werden.

Auch wenn ihre Handys während der Challenge für die Influencer-Teams tabu sind, sorgt ein Kamerateam dafür, dass ihre tausenden Followerinnen und Follower dieses spannende Abendteuer digital mitverfolgen können und dabei ebenfalls erfahren, warum regionale und saisonale Produkte die beste Wahl sind.

Unterstützung erhalten die Kandidatin und die Kandidaten von einer Junglandwirtin oder einem Junglandwirt, der ihnen bei den Aufgaben mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch aus unserem Kreisverband gibt es dabei Unterstützung, seid gespannt!

Um nichts zu verpassen, folgt “Eure Landwirte - Echt Grün e.V.” auf Instagram, Facebook oder TikTok.

19.08.2024
Dialogforum Wolf: Reden ist Silber, Handeln wäre Gold

Aktionsbündnis fordert rechtssicheren Wolfsabschuss / Prämie für Halterinnen und Halter von Schafen und Ziege

„Unsere Kritik ist in weiten Teilen aufgenommen und konstruktiv bearbeitet worden. Alle unsere Punkte, die uns im April zum Ruhen der Mitarbeit beim Dialogforum Wolf bewogen haben, finden wir in der Geschäftsordnung wieder. Das ist erfreulich. Aber: Nach wie vor gibt es mehr Fragen als Lösungen im Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen bzw. Deutschland. Hier kommen wir nicht weiter. Gerichtsurteile widersprechen sich, beim Schnellabschussverfahren gibt es keinen Abschuss, das Bundesministerium zeigt keine klare Richtung auf“, erklärt der Sprecher des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement, Jörn Ehlers, bei der anschließenden Pressekonferenz des Dialogforums Wolf. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Dialogforums stellte Umweltminister Christian Meyer die Ergebnisse vor.

Damit wurde einer der Kritikpunkte erfüllt: Die Presse erhält so auch Infos aus Sicht der Dialogforum-Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das größte Manko bleibe die fehlende Rechtssicherheit bei Schnellabschüssen. Meyers Beteuerungen, die Kritikpunkte der Gerichte in die zukünftigen Begründungen der Schnellabschüsse aufnehmen zu wollen, sieht das Aktionsbündnis skeptisch. „Jeder Schnellabschuss muss individuell begründet werden. Das kostet unendlich Zeit, die unsere Weidetierhalter nicht haben und in der sich der Wolf weiter vermehren kann“, fordert Ehlers den Schutzstatus des Wolfs durch Feststellen des günstigen Erhaltungszustandes endlich abzusenken, um Wolfsabschüsse rechtssicher zu machen.

Mit der neuen Kopfprämie erhalten Schaf- und Ziegenhalterinnen und Halter mit mindestens elf Tieren endlich eine Unterstützung für ihre laufenden Kosten beim Herdenschutz. „Wir begrüßen diese Verfahrensweise sehr, denn der Aufwand ist für unsere Weidetierhalter immens. Mit der Kopfprämie, die zwischen 40 und 60 Euro pro Tier liegen wird, erhalten sie nun jedes Jahr diese wichtige finanzielle Unterstützung für ihre Schutzmaßnahmen gegen den Wolf, wie die Pflege des Zaunes oder das Halten von Herdenschutzhunden“, führt Ehlers aus. Auch bei Rindern und Pferden werde die Förderung verbessert. Hier gebe es keine räumlichen Einschränkungen mehr, sondern gelte für ganz Niedersachsen. Zusätzliche Gelder werden zudem aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) bereitgestellt.

8,9 Millionen Euro will Niedersachsen 2025 für den Herdenschutz bereitstellen. 2023 und 2024 waren es jeweils 7,5 Millionen Euro. „Das ist zwar löblich, aber wir alle wissen, dass der Topf letztes Jahr schon im Sommer leer war. Das Geld ist nur eine homöopathische Korrektur, denn wenn man sich nur hinter den Herdenschutz versteckt und das eigentliche Problem nicht angeht, kommt man nicht voran. Personelle und finanzielle Ressourcen sind endlich. Wir haben über 500 Wölfe in Niedersachsen – die Entwicklung war so absehbar. Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Entscheidungsdefizit“, fordert Ehlers die Regierung endlich zum Handeln auf und sich nicht hinter der EU-Ebene zu verstecken.

14.08.2024
Roadshow auf dem Scheeßel-Tag am 25. August

„Eure Landwirte – Echt grün e.V.“ im Dialog mit der Öffentlichkeit

Seit 2023 veranstaltet unsere Landvolk-Imageinitiative „Eure Landwirte – Echt grün e.V.“ eine Roadshow rund um unsere moderne niedersächsische Landwirtschaft. Die jährlich 26 Roadshow-Termine, die auf verschiedenen Veranstaltungen im gesamten Kampagnengebiet umgesetzt werden, stoßen auf viel Begeisterung: Denn das auffällige Roadshowmobil, welches mit verschiedenen interaktiven Inhalten die Massen anlockt, bietet den Besucherinnen und Besuchern in Kombination mit dem Austausch mit Landwirtinnen und Landwirten aus der jeweiligen Region eine unvergleichlich authentische Erfahrung. Durch die Präsenz vor Ort wird Landwirtschaft in all ihren Facetten erlebbar gemacht und ein gegenseitiges Verständnis geschaffen.

Am 25. August kommt die Roadshow nun auch in unser Verbandsgebiet nach Scheeßel: Von 13 bis 18 Uhr haben die Besucherinnen und Besucher auf dem Scheeßel-Tag nicht nur die Möglichkeit mit Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch zu kommen, sondern können zusätzlich ihr Wissen auf mehreren Mediastelen im Quiz zu vielfältigen Themen wie Ackerbau, Tierhaltung und Technik testen. Außerdem lockt unser beliebtes Glücksrad mit Gewinnen für Groß und Klein und für Familien mit Kindern gibt es zur Bespaßung vor Ort zusätzlich landwirtschaftliches Spielzeug.

Besucht uns auf dem Schulhof der Grundschule Scheeßel an der Standnummer 9., wir freuen uns auf Euch!

Aktuelles aus dem Landesverband

27.02.2026
Weizenkurse fester, Nachfrageimpulse bleiben verhalten
Pflanzen

(AMI) EU-Weizen bleibt am internationalen Wettbewerb unter Druck, was den Kursspielraum nach oben auch in den kommenden Wochen begrenzen dürfte.

Nachdem es an der Pariser Terminbörse bis zur Wochenmitte bergab ging, konnten die Weizennotierungen zuletzt wieder zulegen. Der Fronttermin März 2026 schloss am 26.02.2026 bei 193,25 EUR/t und lag damit leicht um 0,50 EUR/t unter dem Vorwochenniveau. Zwischenzeitlich erreichte der Kontrakt mit 197 EUR/t den höchsten Stand seit Mitte August 2025. Der Erntekontrakt 2026 verbuchte mit einem Wochenplus von 4,75 EUR/t auf 202,50 EUR/t einen etwas stärkeren Anstieg.

Belastend wirkt unter anderem die laufende Weizenausschreibung Algeriens, deren endgültiges Buchungsvolumen bislang unklar ist. Angesichts der anhaltenden diplomatischen Spannungen zwischen Algerien und Frankreich war bereits im Vorfeld davon auszugehen, dass französischer Weizen erneut nicht berücksichtigt wird. Marktteilnehmer hofften zunächst auf eine stärkere Nachfrage nach Weizen anderer EU-Herkunft, was sich bislang jedoch nicht bestätigt hat. Auch aus Marokko, dem mit Abstand wichtigsten Absatzmarkt der EU, wird Nachfrage gemeldet. Demnach suchen zwei Käufer jeweils 30.000 t Weichweizen zur Verschiffung im Februar/März 2026. EU-Weizen erweist sich im internationalen Wettbewerb jedoch derzeit als kaum konkurrenzfähig.

Die Exportofferten aus wichtigen Lieferländern wie Russland, der Ukraine oder Argentinien bleiben reichlich verfügbar und preislich teils deutlich unter dem Niveau westeuropäischer Ware. Entsprechend dürfte der verschärfte Exportwettbewerb das Aufwärtspotenzial der Weizennotierungen auch in den kommenden Wochen begrenzen. Gleichwohl belaufen sich die EU-Weichweizenausfuhren im bisherigen Wirtschaftsjahr auf rund 15,38 Mio. t und liegen damit über dem Vorjahreswert von 14,02 Mio. t. Im Wirtschaftsjahr 2023/24 hatten die Exporte zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits 21,31 Mio. t erreicht.

Unterstützung erhielten die Kurse zuletzt von teils kräftigen Niederschlägen in wichtigen französischen Anbauregionen, die den Krankheitsdruck erhöhten.

27.02.2026
Der Preis deutschen Brotgetreides steigt ohne nennenswerte Handelsaktivität
Pflanzen

(AMI) Mit den steigenden Preisen kann nur wenig Getreide aus Erzeugerhand gelockt werden. Abnehmer ordern bei dem reichhaltigen Angebot auf nationaler und internationaler Ebene nur verhalten. Das Exportgeschäft ruht.

Die Brotgetreidepreise am heimischen Markt legten in den vergangenen Handelstagen im Aufwind der festeren Pariser Weizenkurse zu. So wurden für Brotweizen auf Erzeugerstufe im Bundesmittel 170,72 EUR/t (159–181 EUR/t) verlangt, was einem Wochenplus von 2,89 EUR/t entspricht. Gegenüber Ende Februar 2025 ergibt sich jedoch weiterhin ein deutliches Minus von knapp 37 EUR/t. In Niedersachsen waren laut Handel und Genossenschaften ab Hof zwischen 167 und 186 EUR/t B-Weizen möglich.

Qualitätsweizen verteuerte sich binnen einer Woche um 3,24 EUR/t auf 175,35 EUR/t (166–181 EUR/t) frei Erfasserlager, liegt damit aber noch gut 50 EUR/t unter dem Vorjahresniveau. Eliteweizen sowie Brotroggen legten um 3,48 EUR/t auf 180,69 EUR/t (172–186 EUR/t) bzw. um 3,49 EUR/t auf 148,48 EUR/t (137–156 EUR/t) zu, verbleiben jedoch rund 65 EUR/t bzw. 24 EUR/t unter den Preisen von Ende Februar 2025.

Auch Brotgetreide der Ernte 2026 verteuerte sich. Ex Ernte werden für Elite- und Brotweizen im Bundesmittel 194,22 EUR/t bzw. 172,39 EUR/t verlangt, was einem Wochenanstieg von rund 3,50 EUR/t bzw. 3,90 EUR/t entspricht. Qualitätsweizen gewann 4,10 EUR/t auf 185,73 EUR/t frei Erfasserlager hinzu, während Brotroggen um 4,91 EUR/t auf 147,61 EUR/t zulegte.

Grundsätzlich hat sich an der abwartenden Haltung der Marktakteure jedoch wenig geändert. Die etwas festeren Preise konnten punktuell Verkaufsbereitschaft aus Erzeugerhand aktivieren, größere Abschlüsse blieben jedoch aus, obwohl weiterhin erhebliche Mengen in Erzeugerhand vermutet werden. Der Handel konzentriert sich überwiegend auf die Abwicklung bestehender Kontrakte. Auf Abnehmerseite wird angesichts der reichlichen Verfügbarkeit überwiegend nur der vordere Bedarf gedeckt. Eine längerfristige Eindeckung wird derzeit kaum als notwendig erachtet. Entsprechend ruhig präsentiert sich auch das Exportgeschäft an den Häfen.

Auf Großhandelsebene geht es ebenfalls aufwärts. Franko Hamburg sind zur prompten Lieferung aktuell 200 EUR/t für Brotweizen möglich, eine Woche zuvor waren 197 EUR/t im Gespräch. Am Niederrhein werden mit 199 EUR/t ebenso 3 EUR/t mehr aufgerufen. Brotroggen gewinnt hier 2 EUR/t, aktuell werden 189 EUR/t verlangt.

27.02.2026
Futtergetreidepreise steigen moderat
Pflanzen

(AMI) Steigende Matif-Kurse und eine robuste Exportnachfrage stützen die Futtergerstenpreise. Der Handel insgesamt bleibt weiterhin ruhig.

Der Futtergetreidemarkt zeigt weiterhin eine weitgehend stabile Entwicklung, wobei die Erzeugerpreise seit einer Woche im Zuge der gestiegenen Matif-Notierungen in Paris moderat anziehen. Insbesondere Futtergerste bleibt stark nachgefragt und hat preislich vielerorts zum Futterweizen aufgeschlossen oder diesen sogar übertroffen. Maßgeblich hierfür ist vor allem die anhaltend rege Exportnachfrage, die den Markt deutlich stützt. In Mecklenburg-Vorpommern erreichen die Notierungen bis zu 188,50 EUR/t (Strecke ab Hof), was auf noch zu bedienende Exportverladungen hindeutet. Für Erzeuger ergeben sich daraus attraktive Vermarktungsmöglichkeiten, wenngleich sich nur noch begrenzte Mengen in Erzeugerhand befinden. Im Bundesdurchschnitt steigt der Erzeugerpreis frei Erfasserlager für Futtergerste am 24.02.2026 um 2,92 auf 164,97 EUR/t. In Niedersachsen waren ab Hof durchschnittlich 169,50 EUR/t (159 – 178) für Futtergerste möglich.

Auch Körnermais bleibt gefragt und zeigt eine insgesamt stabile bis feste Tendenz. Dies ist sowohl auf eine solide Inlandsnachfrage als auch auf regional begrenzte Verfügbarkeiten zurückzuführen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen könnte, sofern sich an den grundlegenden Angebots- und Nachfrageverhältnissen nichts Wesentliches ändert.

27.02.2026
Raps auch Ende Februar preisfest
Pflanzen

(AMI) Unterstützt von steigenden Ölsaatenkursen und einem schwächeren Euro setzen auch die Erzeugerpreise für Raps ihren Aufwärtstrend fort. Vor allem Kontrakte der Ernte 2026 legen spürbar zu.

Die Pariser Rapsnotierungen bewegen sich zunächst weiter aufwärts. Nach einem Rückgang zum Mitte der Woche, legten die Kurse zuletzt erneut zu. So schloss der Fronttermin Mai am 26.02.2026 bei 484,25 EUR/t und damit zwar deutlich unter der Vorwoche, aber rund 1,25 EUR/t über dem Vortag.

Unterstützt wurden die Kurse von Übersee, insbesondere aus Kanada und den USA. Hinzu kommt der zuletzt schwächere Euro, welcher die Wettbewerbsfähigkeit von EU-Ware auf dem Weltmarkt steigert. Gleichzeitig schüren die Überschwemmungen im Westen Frankreichs die Sorge um die Rapsbestände und das zu erzielende Ertragspotenzial der Ernte 2026. Abzuwarten bleibt, wie viele der Felder nachgesät werden müssen.

Das Plus in Paris zur Wochenmitte wurde im Nachgang auf Großhandelsebene nachvollzogen. Dabei bleiben die Prämien weitestgehend unverändert. Franko Hamburg werden mit 497 EUR/t zur Lieferung ab Mai zuletzt rund 2 EUR/t mehr in Aussicht gestellt. Gleiches gilt für Partien franko Niederrhein, welche sich ebenfalls um 2 auf 505 EUR/t verteuern. Für Vorkontrakte der kommenden Ernte sind bis zu 478 EUR/t möglich. Dabei bleibt es insgesamt ruhig. Vereinzelt wird jedoch Interesse an Vorkontrakten signalisiert, Umsätze kommen dabei jedoch nicht zustande. So bleibt der Anteil bereits vertraglich gebundener Partien gering.

Auch auf Erzeugerebene geht es aufwärts. Im Bundesmittel sind für Partien der Ernte 2025 rund 472,40 (445-490) EUR/t möglich und damit 2,80 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Mit den Preissteigerungen nimmt auch die Abgabebereitschaft der Erzeuger zu. Das betrifft sowohl Restmengen der alten Ernte als auch Vorkontrakte der Ernte 2026. Hier sind im Mittel zuletzt 443,00 (415-475) EUR/t im Gespräch, ein Plus von 3,70 EUR/t im Vergleich zur Vorwoche.
Niedersächsische Marktteilnehmer berichten von 465 – 489 EUR/t ab Hof für prompten Raps und zwischen 438 – 460,5 EUR/t für Vorkontrakte. Im Süden des Landes ist dabei etwas mehr möglich, als im Norden.

27.02.2026
Wachsende Importe von Kartoffelprodukten
Pflanzen

(AMI) Auch wenn für die Verarbeitung in Deutschland reichlich günstiger Rohstoff in Form von Kartoffeln zur Verfügung steht, gewinnen Importe von Produkten aus den Niederlanden stark. Beim Export kommt das Geschäft mit frischen Kartoffeln weiter nicht an das Vorjahr heran.

Speisekartoffelausfuhren fielen im Dezember 2025 mit 221.000 t noch ganz gut aus, auch wenn der Rekordwert des Vorjahres um 7 % verfehlt wurde. Die Preise ließen zwar auf mehr hoffen, es bleibt aber bei der extrem schwierigen Lage beim Pommes frites Rohstoff für Verarbeiter in Belgien und in den Niederlanden, die den Hauptanteil der Lieferungen ausmachen. Das können weder die vertraglich vereinbarten Mehrmengen für Kunden in Frankreich noch zusätzliche Lieferungen in Richtung in einzelne Länder Ost- oder Südosteuropas ausgleichen. Außerdem wird weniger nach Italien, Dänemark und vor allem Polen geliefert. Der Saisonrückstand gegenüber dem Rekordjahr 2024/25 beträgt nun mit dem ersten Halbjahr 16 %.

Obwohl es hierzulande genügend Kartoffeln für jedwede Verwertung gibt, übertrifft der Kartoffelimport seit Juli 2025 weiterhin den der Jahre ab 2021/22. Erklärbar ist das wohl nur mit Vertragsmengen aus den Niederlanden. Der Speisekartoffelmarkt nimmt höchstens nennenswerte Mengen aus Frankreich auf. Die sind zwar leicht rückläufig, lagen aber bis Ende 2025 auf einem noch hohen Niveau. Das könnte sich noch ändern, weil der deutschen Lagerware hier und da nun doch ein Vorzug vom Handel eingeräumt wird. Im Dezember war die Gesamtmenge 7 % kleiner als im Vorjahr, was schon an einen gewissen Schwund bei den Lagerkartoffeln aus Frankreich lag.

25.02.2026
Aktueller Schweinemarkt in Europa
Schwein

(AMI) Die Preise für Schlachtschweine entwickeln sich aktuell in den meisten europäischen Ländern stabil bis fester. Dabei wird vermehrt von einer regen Nachfrage der Schlachtunternehmen gesprochen. In Frankreich sinken die Schlachtgewichte, liegen jedoch weiterhin über dem Vorjahresniveau. Für den Schlachtschweinepreis wird eine stabile Entwicklung erwartet. In Belgien stieg der Preis erneut leicht an, die Nachfrage kann teilweise nicht vollständig bedient werden. In Dänemark bleibt der Handel mit Schlachtschweinen weitgehend ausgeglichen und auch die Preise zeigen kaum Veränderungen. In Spanien wird der Markt weiterhin von einem knappen Angebot bestimmt. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen kann nicht immer gedeckt werden. Am italienischen Schlachtschweinemarkt sind inzwischen zumindest kleinere Impulse erkennbar. Zwar bleibt die Marktlage weiter angespannt und der Preis ist unter Druck, mit Blick auf die kommenden Wochen wird aber eine Stabilisierung erwartet. In Deutschland agieren die Schlachtunternehmen nach dem letzten Preisanstieg vorsichtiger. Dennoch lassen sich die vorhandenen Mengen durchweg absetzen, in immer mehr Regionen wird von knappen Stückzahlen berichtet. Die Preisempfehlung steigt entsprechend weiter.

25.02.2026
Fleischgipfel: DBV warnt vor massivem Strukturbruch
Schwein

Anlässlich des Fleischgipfels bei Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordert die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, Stefanie Sabet, notwendige Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Schweinehaltung in Deutschland. „Wir brauchen ein ganzes Paket an Maßnahmen. Vor allem unsere Sauenhalter benötigen nach dem abrupten Ende des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung eine alternative, adäquate Unterstützung, um die anstehenden enormen Kosten, verursacht durch die gesetzlichen Veränderungen, stemmen zu können. Andernfalls droht ein katastrophaler Strukturbruch. Auch das Genehmigungsrecht muss in diesem Zusammenhang dringend angepasst werden. Ferner bedarf es einer besseren Koordinierung des Bundes beim Tierseuchenmanagement. Darüber hinaus muss mit der Agrarexportstrategie des Bundes auch eine Öffnung wichtiger seit Jahren tierseuchenbedingt geschlossener Märkte, einhergehen. Nicht zuletzt ist es jetzt zwingend erforderlich, dass auch die steuerfreie Risikoausgleichsrücklage unverzüglich kommt, um mit den immer stärker schwankenden Märkten besser umgehen zu können.“

25.02.2026
EU führte 2025 mehr Schweinefleisch aus
Schwein

(AMI) Im Jahr 2025 steigerten die Mitgliedsstaaten der EU‑27 ihre Exporte von Schweinen und Schweinefleisch um rund 2,1 % gegenüber 2024. Insgesamt wurden etwa 4,2 Mio. t in Drittstaaten geliefert. Spanien blieb mit fast einem Drittel Marktanteil wichtigster Exporteur. Seit dem Auftreten der ASP sind die Exportmöglichkeiten dort jedoch eingeschränkt, was sich bereits in niedrigeren Mengen im Dezember zeigt. Zu den weiteren bedeutenden Exporteuren zählen die Niederlande und Dänemark, gefolgt von Deutschland. Wichtigster Abnehmer war weiterhin China, wobei die Einfuhren aufgrund der gestiegenen heimischen Produktion unter dem Vorjahresniveau lagen. Auch das Vereinigte Königreich, zweitgrößter Abnehmer, importierte weniger als 2024. Starke Zuwächse in anderen Absatzmärkten konnten diese Rückgänge jedoch mehr als ausgleichen.