Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fr, 10.04.2026

Planmäßige Frühkartoffelgeschäfte

(AMI) Der deutsche LEH stellte wie üblich seine Sortimente um. Die Preise für importierte Frühkartoffeln verändern sich kaum, auch wenn Kosten gestiegen sind. Logistische Herausforderungen werden gemeistert. Es herrscht eine verhaltene Zuversicht unter den Anbietern.

Die frühen Anbieter von Speisefrühkartoffeln am deutschen Markt sind mit dem Saisonbeginn weitgehend zufrieden. Auch wenn die Absatzmengen mit Spargelkartoffeln nie sonderlich groß sind, durch den frühen Saisoneinstieg ist ein erstes Angebot gut geräumt. Die Woche nach Ostern ist wohl etwas ruhiger, in der zweiten Aprilhälfte nimmt der Absatz dann aber wieder an Fahrt auf. Es ist absehbar, dass dann erste Ketten anfangen, zumindest regional die Premiumsortimente in den drei Kochtypten auf importierte Frühkartoffeln umzustellen. Ab dieser Woche ist neben Ägypten auch Israel in einem Discounter mit Spargelkartoffeln präsent und die Anbieter erwarten kommende Woche den Einstieg ins Vollsortiment.

An den Preisen hat sich seit Beginn der Vermarktung kaum etwas geändert. So gibt es Frühkartoffeln aus Ägypten für rund 70,00 EUR/dt franko Packbetrieb und für Lieferungen aus Israel etwa 5,00 EUR/dt mehr. Es herrscht eine gewisse Spannung, weil der hiesige Einkauf die Frühkartoffelpreise mit den billigen Lagerkartoffeln vergleicht, die Importeure aber die schon niedrigeren Preise als im Vorjahr mit höheren Kosten belastet sehen.

Für den weiteren Verlauf sind Frühkartoffelanbieter zuversichtlich. Die Geschäfte mit dem LEH laufen absehbar planmäßig an. Die Lage in Spanien könnte etwas zusätzliche Luft verschaffen und die Ernte in Deutschland wird wohl nicht wieder so massiv auf einmal in der dritten Junidekade am Markt sein, wie 2025

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