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Fr, 10.04.2026

Globale Weizenbilanz: Produktion rauf, Verbrauch runter

(AMI) – Trotz deutlich gekürzter Verbrauchsschätzung erwartet das USDA für 2025/26 nochmals höhere globale Weizenendbestände. Vor allem größere Ernten in Russland und der EU sorgen für eine weiterhin komfortable Versorgungslage.

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat seine April-Schätzung zur globalen Weizenbilanz 2025/26 erneut angepasst. Während die weltweite Weizenerzeugung nach oben revidiert wurde, fiel die Korrektur beim Verbrauch deutlich nach unten aus. Dennoch dürften die Endbestände weiter steigen. Insgesamt bleibt die globale Weizenversorgung damit mehr als komfortabel.

Die globale Weizenerzeugung 2025/26 veranschlagt das USDA aktuell auf 844,15 Mio. t. Gegenüber der Vormonatsprognose entspricht dies einer Anhebung um über 2,03 Mio. t. Maßgeblich hierfür sind höhere Ernteschätzungen für Russland und die EU. Demnach soll die EU in der laufenden Saison rund 145,11 Mio. t Weizen geerntet haben, was einer Aufwärtskorrektur von 1,11 Mio. t entspricht. Für Russland wird die Weizenernte nun auf 90,30 (+0,80) Mio. t geschätzt. Bei anderen wichtigen Erzeugerländern wie China, Indien, den USA oder Kanada hält das USDA an den März-Schätzungen fest.

Deutlich nach unten angepasst wurde hingegen die Prognose für den globalen Weizenverbrauch 2025/26. Dieser wurde um 4,80 auf 815,86 Mio. t gekürzt. Trotz der Revision würde der Verbrauch damit weiterhin ein Allzeithoch erreichen und um mehr als 15 Mio. t über dem Vorjahresniveau liegen.

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