Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fr, 13.03.2026

Kartoffelmarkt bleibt fragil

(AMI) Der Angebotsdruck weicht nicht vom Markt und die Preise für Speise- und Verarbeitungskartoffeln tendieren eher schwächer. Fritten-Rohstoff notiert auch nach unten.

Marktbeteiligte berichten aus nahezu allen Regionen davon, dass weiterhin umfangreichere Vorräte auf Absatz drängen als in anderen Jahren üblich. In der Regel sind dabei alle Verwertungsrichtungen betroffen. Neben einem ersten zaghaften aber recht frühen Angebot von Importen aus Ägypten gibt es zudem Speisekartoffeln aus dem französischen Lager, die stärker in die Regale drängen, wenn auch hier und da etwas später als sonst.

Die Nachfrage hat sich nicht verändert. Es herrscht bei Speisekartoffeln für jeden Vermarkter das übliche Auf und Ab, je nachdem ob der Kunde Aktionen fährt, oder nicht. Tendenziell sind die Verkaufszahlen aber etwas besser als im Vorjahr, so der allgemeine Eindruck. Bei Kartoffeln für die Verarbeitung reichen nach wie vor die Vertragsmengen, um den Bedarf der Verarbeiter zu decken. Vertragsfreie Ladungen gehen schon mal in den Export, allerdings eher nach Süd- oder Osteuropa als nach Westeuropa, wo sie eigentlich im überwiegenden Umfang hinsollten. Das Exportgeschäft ist ruhig und beständig vom Wettbewerb mit Anbietern aus benachbarten Ländern geprägt.

Auch wenn die Preise für Speise- und Verarbeitungskartoffeln niedrig sind, bleiben sie fragil. Immer wieder wird betont, dass es Verkäufe unterhalb der Notierungen gibt. Bei Frittenkartoffeln nahm nun die Reka infolgedessen auch die Preise für Fontane und Co. etwas zurück. Nur Innovator, die lokal mit Qualitätsproblemen aus dem Lager kommt, wird etwas gesucht und erzielt einen immer deutlicheren Aufpreis zum Basissortiment.

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