Fr, 13.03.2026
Unsichere Lage bremst Handel mit Brotgetreide
(AMI) Die Preise für Brotgetreide konnten zuletzt etwas zulegen, größere Ausschläge bleiben jedoch aus. Geopolitische Spannungen bleiben ein wichtiger Einflussfaktor, ansonsten ist der heimische Markt von Zurückhaltung sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite geprägt.
Der deutsche Markt für Brotgetreide steht derzeit unter dem Eindruck der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Die Unsicherheiten rund um den Konflikt sorgen für eine erhöhte Volatilität an den internationalen Terminbörsen und wirken sich damit auch auf den heimischen Kassamarkt aus. In vielen Regionen konnten die Erzeugerpreise zuletzt leicht zulegen, wobei die Preisbewegungen insgesamt moderat bleiben und teilweise bereits wieder Gegenbewegungen eingesetzt haben.
So verzeichnete Brotweizen am heimischen Markt das größte Wochenplus. Hier werden im Bundesdurchschnitt aktuell rund 176,14 (166-185) EUR/t frei Erfasserlager verlangt, 3,41 EUR/t mehr als in der Vorwoche. In Niedersachsen wurden ab Hof im Schnitt 179,5 EUR/t geboten, wobei die Spannweite von 173 bis 186 EUR/t reichte.
Brotroggen verteuert sich im Bundesschnitt binnen einer Woche um 2,68 auf 152,22 (137-161) EUR/t. Mit Niedersächsische Ware konnten ab Hof im Schnitt 161,5 (152-177,5) EUR/t erzielt werden.
Deutscher Qualitätsweizen verbucht ein Plus von 2,42 auf durchschnittlich 179,64 (172-189) EUR/t und Eliteweizen kann mit 183,96 (176-191) EUR/t immerhin um 0,38 EUR/t gegenüber der Vorwoche zulegen.
Auch ex Ernte zeigt sich eine festere Tendenz. Auch hier macht Brotweizen den größten Preissprung. Mit durchschnittlich 182,71 EUR/t werden 3,95 EUR/t mehr verlangt als in der Vorwoche. Eliteweizen verteuert sich um 3,53 auf 201,62 EUR/t und Brotroggen legt im Schnitt um 1,65 auf 153,08 EUR/t zu. Qualitätsweizen liegt mit 193,95 EUR/t gut 1 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche.