Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fr, 06.03.2026

Speisefrühkartoffeln im Anmarsch

(AMI) Ein erster Vollsortimenter hat Frühkartoffeln im Angebot. Weitere Geschäft folgen bald, teils überraschend früh. Preislich hinterlässt die günstige Lagerware auch bei Frühkartoffeln spuren. Israel ist noch nicht am Start, Kriegshandlungen verunsichern.

Wenn auch noch in homöopathischen Dosen: Speisefrühkartoffeln sind am Markt. Ein erster Vollsortimenter bietet diese Woche sogenannte Spargelkartoffeln aus Ägypten an, ein Discounter startet kommende Woche. Früher als zunächst spekuliert kommt dann in KW 12 ein großer Vollsortimenter dazu – und vermutlich weitere, bevor in KW 14 wohl die meisten Geschäfte ein kleines Angebot an Frühkartoffeln aus dem südöstlichen Mittelmeerraum für das Ostergeschäft vorhalten.

Wie gut das neue Angebot vom Verbraucher angenommen wird, bleibt abzuwarten. Günstige Lagerware macht es einerseits schwierig. Bleibt das Wetter jedoch schön, könnte das auch förderlich sein, vor allem wenn der Spargel rasch sprießt. Die aktuelle Nachfrage ist wohl auch vom Wetter geprägt. Die Konsumenten scheinen weniger drinnen zu kochen oder andere Produkte beim sonnenreichen Wetter genießen zu wollen, jedenfalls melden alle befragten Abpacker derzeit einen eher schwachen, die Erwartungen nicht erfüllenden Absatz in den ersten Märztagen.

Das Lagerkartoffelangebot hat sich nicht verändert. Es steht reichlich gute Ware zur Verfügung, die oftmals nur noch aus gekühlten Kisten kommt. Damit sind auch die Preise geblieben, wie sie waren. Nach wie vor wird zudem übergebietlich viel günstiger verkauft als für den lokalen Packmarkt Ware umgeschlagen und notiert wird.

Günstige Einstiegspreise für Frühkartoffeln

Die hiesigen niedrigen Preise, aber auch günstige Offerten schöner Speisekartoffeln aus Frankreich machen es den Anbietern von Frühkartoffeln nicht leicht, allen in der Lieferkette vom Produzenten bis zum Importeur gute Spannen zu ermöglichen. Vermutlich werden die Forderungen diese Saison trotz steigender Kosten eher 8,00 bis 10,00 EUR/dt niedriger liegen als vor einem Jahr. Von nicht ganz 75,00 EUR/dt ist derzeit die Rede.

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