Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fr, 06.03.2026

Deutsches Brotgetreide tendiert fester

(AMI) An der ruhigen Marktsituation hat sich kaum etwas verändert. Mühlen ordern nur sehr verhalten und das Exportgeschäft mit Brotgetreide läuft aus Sparflamme. Die heimischen Preise legen auf Wochensicht etwas zu, ex Ernte fällt das Wochenplus deutlicher aus.

Der deutsche Brotgetreidemarkt zeigte sich in der Berichtswoche insgesamt ruhig mit etwas festeren Tendenz, wobei die Entwicklungen regional unterschiedlich ausfielen. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sorgten zwar an den Börsen zeitweise für erhöhte Aufmerksamkeit, hatten bislang jedoch nur begrenzte Auswirkungen auf den physischen Handel im Inland.

Brotweizen verteuert sich um 2,01 auf 172,73 (161-183) EUR/t und Qualitätsweizen verzeichnet ein Wochenplus von 1,87 auf 177,22 (167-183) EUR/t. In Niedersachsen wurden für B-Weizen 176 (173-186) EUR/t und für A-Weizen 182 (179-189) EUR/t gemeldet. Ex Ernte legt Brotweizen im Bundesschnitt um 6,37 auf 178,76 EUR/t zu. Deutscher Qualitätsweizen verzeichnet das größte Wochenplus mit +7,20 auf 192,93 EUR/t.

Die Nachfrage nach Brotgetreide blieb in weiten Teilen der Bundesrepublik verhalten. Viele Mühlen sind noch immer gut versorgt, teils reichen die Lagerbestände bis zur neuen Ernte, wodurch der kurzfristige Bedarf begrenzt bleibt. Entsprechend bewegten sich die Erzeugerpreise meist stabil bis nur leicht fester. In einzelnen Regionen führte das teilweise verbesserte Preisniveau zu einer höheren Verkaufsbereitschaft auf Erzeugerseite, während die Käuferseite überwiegend abwartend agierte.

Regional kam es zu punktuell lebhafterem Handel, insbesondere dort, wo bestehende Exportverpflichtungen noch zu bedienen waren. Dies galt vor allem für den norddeutschen Küstenraum. Insgesamt blieb das Exportgeschäft jedoch überschaubar, und der erwartete Impuls aus dem Weizenexport ließ auf sich warten.

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