Fr, 27.02.2026
Geflügelmarkt abwartend
(AMI/MEG) Im Februar kam es zu weiteren Ausbrüchen der Aviären Influenza in Deutschland. Die Nachfrage nach Geflügelfleisch war insgesamt etwas ruhiger. Regional führten auch die Karnevalstage zu einer etwas geringeren Nachfrage. Am Hähnchenmarkt standen sich Angebot und Nachfrage im Februar weitestgehend ausgeglichen gegenüber.
Die Schlachtereiabgabepreise bei Lieferung an den Lebensmitteleinzelhandel blieben auf breiter Front stabil. Die Verbrauchernachfrage wurde teilweise durch XXL-Aktionen auf Ladenstufe gefördert. Im Dezember 2025 wurde etwa ein Viertel weniger Putenfleisch in den deutschen Schlachtereien erfasst als im gleichen Monat 2024. Auch in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 fiel die Produktionsmenge AI-bedingt noch niedrig aus. Die Großhandelspreise für lose gehandeltes Putenfilet gaben vereinzelt etwas nach. Die Auszahlungspreise an die Mäster verharrten auf dem Niveau von Januar. Die Althennenpreise blieben auf hohem Niveau und zogen in Deutschland teils nochmals an.