Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Meldungen aus dem Landesverband

Fr, 20.02.2026

Fleischerzeugung 2025 in Deutschland

(AMI/Destatis) Die gewerbliche Fleischproduktion in Deutschland blieb 2025 weitgehend stabil. Insgesamt wurden laut Statistischem Bundesamt rund 6,9 Mio. t Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch erzeugt, 0,2 % weniger als im Vorjahr und deutlich unter dem Höchststand von 2016 (8,3 Mio. t). Auch die Geflügelfleischerzeugung blieb 2025 insgesamt stabil. Mit einer Produktionsmenge von 1,6 Mio. t lag die erzeugte Menge exakt auf dem Niveau des Vorjahres.

Innerhalb des Geflügelsektors entwickelten sich die einzelnen Teilbereiche jedoch unterschiedlich. Die Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch stieg um 3,6 % (1,1 Mio. t) und bildete damit den größten Anteil an der Produktion. Im Gegensatz dazu verzeichnete die Putenfleischerzeugung einen deutlichen Rückgang um 7,7 % (376 800 t) und setzte damit den bereits in den Vorjahren beobachtbaren Abwärtstrend fort. Die Zahl der geschlachteten Tiere spiegelt diese Entwicklungen wider. Insgesamt wurden 2025 rund 697,3 Mio. Hühner von deutschen Geflügelschlachtereien erfasst, darunter 640,3 Mio. Jungmasthühner sowie 20,7 Mio. Suppenhühner. Darüber hinaus schlachteten die Betriebe 27,6 Mio. Puten und 8,3 Mio. Enten. Diese Zahlen unterstreichen die starke Fokussierung der Branche auf die Jungmast, während andere Segmente an Bedeutung verlieren.

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