Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Meldungen aus dem Landesverband

Fr, 13.02.2026

Verhaltene Nachfrage am Brotgetreidemarkt dämpft Preisentwicklung

(AMI) Der Handel am Markt für Brotgetreide bleibt weiterhin verhalten. Geringe Vermarktungsbereitschaft der Erzeuger, fehlende Nachfrage seitens der verarbeitenden Industrie und rückläufige Preise prägen das Geschehen.

Der heimische Brotgetreidemarkt bleibt in der 07. KW ohne neue Impulse. Trotz weiterhin beträchtlicher Warenbestände in den landwirtschaftlichen Betrieben der einzelnen Regionen bleibt die Vermarktungsbereitschaft auf Erzeugerseite angesichts des aktuellen Preisniveaus gering. Verkäufe erfolgen derzeit überwiegend aus Liquiditätsgründen oder aufgrund begrenzter Lagerkapazitäten. Ohnehin ist auch seitens der verarbeitenden Industrie kaum Nachfrage nach heimischem Getreide zu verzeichnen. Dabei machte sich unter anderem ein deutlicher Rückgang beim Bedarf nach Qualitätsweizen bemerkbar. So verläuft der Handel auch weiterhin in ruhigen Bahnen. Die kommenden Karnevalstage dürften die Umsätze im Rheinland zusätzlich limitieren. Die Ernte 2026 spielt indes auch weiterhin kaum eine Rolle. So bleibt das Kontraktgeschäft auch weiterhin unterentwickelt.
Auf Erzeugerebene haben sich die Preise insgesamt rückläufig entwickelt. Qualitätsweizen verliert gegenüber Vorwoche 2,90 EUR/t auf 171,20 EUR/t. Auch die Brotweizenpreise rutschen ab und verzeichnen ein Minus von 1,70 EUR/t auf 167,90 EUR/t. Die Preise für Eliteweizen und Brotroggen bewegen sich mit jeweils 178,50 und 143,70 EUR/t nur knapp unter dem Vorwochenniveau.
Auch auf Großhandelsebene geht es abwärts. Franko Hamburg sind für Brotweizen zur Lieferung ab März mit 203 EUR/t rund 3 EUR/t weniger möglich als noch in der Vorwoche. Partien zur Lieferung ab Mai werden mit einem Aufschlag von 3 EUR/t bewertet. Am Niederrhein verharrt der Preis für Brotroggen dagegen auf dem Niveau von 187 EUR/t.

‹ zurück