Fr, 30.01.2026
Geflügelmarkt uneinheitlich
(AMI/MEG) Das Weihnachtsgeschäft wurde von Marktteilnehmern als weitgehendst zufriedenstellend bezeichnet. Der Nachholbedarf des Lebensmitteleinzelhandels hielt sich im Januar zunächst in Grenzen. Mitte Januar 2026 wurde die Nachfrage nach Geflügelfleisch wieder als lebhafter bezeichnet. Der Fokus des Interesses richtet sich nun wieder auf das Standardsortiment. Wetterbedingt war der Absatz von Hähnchen über Markthändler zeitweise beeinträchtigt. Im Lebensmitteleinzelhandel wurde aber recht rege nachgefragt. Aufgrund der Verknappung des Angebots am Putenmarkt wurden mehr Hähnchenfleischartikel beworben. Die Preise für frische lose gehandelte Hähnchenbrust tendierten im Schnitt etwas schwächer. Verhandlungen zwischen Schlachtereien und Erzeugergemeinschaften führten im Januar zu leicht nachgebenden Auszahlungspreisen. Nach wie vor ist die Angebotsdecke am Putenmarkt dünn. Die Ausfälle durch die Aviäre Influenza machten sich bemerkbar. In vorherigen Jahren wurden Suppenhennen im Januar verstärkt beworben. Augenblicklich zeigen die Prospekte des LEHs wenig Aktionen.