Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fr, 30.01.2026

Rindermarkt: Jungbullenpreise in der EU stark gestiegen

(AMI) Massiv gestiegen sind die europäischen Preise für Jungbullen im Jahr 2025. Gegenüber dem Vorjahr sind die Schlachterlöse für Jungbullen der Handelsklasse R3 im Durchschnitt der EU um 28,7 % auf 6,66 EUR/kg Schlachtgewicht gestiegen. Damit wurde ein historisches Höchstniveau erreicht.

Besonders deutliche Preisanstiege wurden in Irland, den Niederlanden, Deutschland und Polen verzeichnet. Im europäischen Vergleich konnten damit für deutsche Schlachtbullen überdurchschnittliche Erlöse erreicht werden. Vor dem Hintergrund einer stetigen und recht konstanten Nachfrage nach Rindfleisch und gleichzeitig rückläufigen Rinderhaltung kam es 2025 zu fortlaufenden Preiserhöhungen im Handel mit Jungbullen. Zusätzlich wirkten sich steigende Futtermittelkosten auf die Schlachtpreise erhöhend aus. Entsprechend bot der Markt für Schlachtrinder den Abgebern deutlich höhere Erlöse.

Da der Strukturwandel in der Rinderhaltung anhält und die Rinderbestände weiter gesunken sind, dürfte sich das hohe Preisniveau für Schlachtrinder auch im Jahr 2026 fortsetzen.

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