Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

15.10.2025
Futtermittelkontrollen 2024: Sicherheit bestätigt
Schwein

(BVL) Die amtliche Futtermittelüberwachung zeigt erneut ein hohes Sicherheitsniveau. In 14.317 Betrieben wurden 16.880 Inspektionen durchgeführt und 13.362 Proben entnommen. Diese wurden in über 266.000 Einzelbestimmungen auf unerwünschte Stoffe wie Dioxine, Mykotoxine und Schwermetalle sowie auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Die Beanstandungsquote lag bei unter 2 %. Die Kernbefunde der Jahresstatistik bestätigen die Wirksamkeit der risikoorientierten Kontrollen und das hohe Niveau der Futtermittelsicherheit in Deutschland. Weitere Informationen: https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/02_futtermittel/2025/2025_10_01_PM_Futtermittelstatistik.html

10.10.2025
Geflügelpest: H5N1-Fälle in NRW und Thüringen
Geflügel

Erstmals seit über zweieinhalb Jahren wurde in Paderborn (NRW) wieder ein Fall von Geflügelpest (H5N1) bestätigt. Betroffen ist ein Legehennenbetrieb mit rund 10.800 Tieren. Einen Tag später meldete der Landkreis Greiz (Thüringen) einen H5N1-Ausbruch in einem Kleinbestand mit 135 Enten und 15 Gänsen. Am Mittwoch ein zweiter Fall in Ostthüringen: In einer nur etwa 200 Meter entfernt gelegenen Geflügelhaltung wurde das H5N1 Virus in einem Bestand mit 900 Enten, 260 Gänse und 12 Puten nachgewiesen. Nach aktuellem Stand wird davon ausgegangen, dass das Virus durch Wildvögel eingeschleppt wurde. Das dort zuständige Sozialministerium mahnt erneut die strikte Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügelhaltungen bzw. Betrieben an.

Erstmals seit März wurde auch in den Niederlanden wieder ein Fall von Geflügelpest bestätigt. Betroffen ist ein Masthähnchen-Elterntierbetrieb mit rund 71.000 Tieren in der Provinz Drenthe (an Niedersachsen angrenzend). In der 10-km-Zone gilt ein Transportverbot.

10.10.2025
Hähnchensteak bleibt Werbeliebling im Handel
Geflügel

(AMI) Der Lebensmitteleinzelhandel hat seine Fleischwerbung 2025 leicht gesteigert – besonders gefragt: naturbelassene Hähnchensteaks. Sie wurden rund 2 % häufiger beworben als im Vorjahr und führen weiterhin die Rangliste an. Auch Schweinebratwurst und Schweinebraten sind stark vertreten, letzterer vor allem bei kühlerem Wetter. Schweinefleisch dominiert mit über 40 % der Anzeigen, aber auch Geflügel legt zu und erreicht fast ein Drittel der Werbeaktionen. Rindfleisch hingegen wird seltener beworben – Grund sind die hohen Preise.

10.10.2025
Geflügelmarkt bleibt weltweit auf Wachstumskurs
Geflügel

(Rabobank) Der globale Geflügelmarkt zeigt sich auch im vierten Quartal 2025 stabil und wachstumsstark. Laut Rabobank wird für das Gesamtjahr ein Wachstum von 2,5 % erwartet, was dem Niveau von 2024 entspricht. Geflügel bleibt für Verbraucher eine preislich attraktive Proteinquelle, insbesondere im Vergleich zu Rind- und Schweinefleisch. Sinkende Futtermittelpreise stärken die Rentabilität. In Asien wächst das Angebot besonders stark: China legte im ersten Halbjahr um 7 % zu, die Türkei um 5 %, die Philippinen um 4,5 % und Vietnam um 4 %. In Europa, Afrika und Lateinamerika bremst ein Mangel an Elterntieren das Wachstum – Entspannung frühestens 2026. Indonesien und China steuern mit staatlichen Programmen gegen Überangebote. Der internationale Handel mit Geflügelprodukten ist in der ersten Jahreshälfte weiter gewachsen, obwohl Brasilien zwischen Mai und Juli aufgrund von Vogelgrippefällen deutliche Exportrückgänge verzeichnete. Thailand, Russland, die Ukraine, China und die Türkei konnten ihre Exporte steigern, während die USA und die EU Rückgänge Einbußen verzeichneten.

Die Vogelgrippe bleibt ein zentrales Risiko für die Branche. Besonders in der nördlichen Hemisphäre wird in der Wintersaison mit steigenden Fallzahlen gerechnet. Länder wie Südafrika setzen zunehmend auf Impfstrategien zur Risikominderung. Neue Ausbrüche könnten die ohnehin angespannte Marktlage weiter belasten.

10.10.2025
Schulung zur Brandvorsorge für Geflügelhalter
Geflügel

Ein Stallbrand ist eine Extremsituation – auch für Geflügelhalter. In der Online-Reihe des des Bildungswerks des Bayerischen Bauernverbandes erfahren Sie, wie Sie gemeinsam mit der Feuerwehr einen Hofplan für schnelle Hilfe erstellen (15.10.). Zusätzlich erhalten Sie wertvolle Tipps zur Feuerversicherung (05.11.) und zur einfachen Brandvorsorge im Stallalltag (19.11.). Die kostenfreien Online-Schulungen finden mittwochs von 19–20 Uhr bzw. 10–11 Uhr statt. Jetzt anmelden und vorbereitet sein!

10.10.2025
Futtermittelkontrollen 2024: Sicherheit bestätigt
Geflügel

(BVL) Die amtliche Futtermittelüberwachung zeigt erneut ein hohes Sicherheitsniveau. In 14.317 Betrieben wurden 16.880 Inspektionen durchgeführt und 13.362 Proben entnommen. Diese wurden in über 266.000 Einzelbestimmungen auf unerwünschte Stoffe wie Dioxine, Mykotoxine und Schwermetalle sowie auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Die Beanstandungsquote lag bei unter 2%. Die Kernbefunde der Jahresstatistik bestätigen die Wirksamkeit der risikoorientierten Kontrollen und das hohe Niveau der Futtermittelsicherheit in Deutschland.

10.10.2025
Rindermarkt: Exportzahlen für Rinder und Rindfleisch sinken spürbar
Milch und Rind

(AMI) Deutlich verringert worden sind die Ausfuhren von europäischen Rindern und Rindfleisch in Länder außerhalb der EU. So gingen die Lieferungen in diesem Bereich im Zeitraum von Januar bis Juli 2025 gegenüber den Vorjahreswerten um 17 % zurück.

Besonders stark wurden die Exporte aus Frankreich und den Niederlanden mit Minusraten von 23 % und 31 % zurückgefahren. Unter den Produkten sind vor allem die lebenden Tiere von gesunkenen Ausfuhrmengen betroffen. Ein Grund dafür sind Liefersperren durch das Auftreten von Tierseuchen wie der Maul- und Klauenseuche, wodurch sich die Handelswege kurzfristig stark veränderten. Wegen der fortlaufend sinkenden Rinderbestände ist davon auszugehen, dass die Rinder- und Rindfleisch-Ausfuhren weiter sinken. In den vergangenen fünf Jahren verringerte sich die Rinderherde in der EU um gut 7 %.

Unter den Zielländern nimmt das Vereinigte Königreich die Führungsposition mit einem Marktanteil von knapp einem Drittel ein. Danach folgen mit größerem Abstand Israel sowie Bosnien und Herzegowina. Dabei wurden seitens des Vereinigten Königreiches hauptsächlich Rindfleisch abgenommen, seitens Israel überwiegend lebende Tiere.