(DBV) Anfang Oktober veranstaltete die Initiative Milch gemeinsam mit brand eins den Supper Talk – Zukunft am Tisch: ein Dinner-Event mit Impuls von Jens Lönneker und Menü von Sternekoch Max Strohe – mit dem Ziel: Austausch über die Zukunft der Milchwirtschaft in besonderem Rahmen und mit besonderen Gästen.
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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
29.10.2025
29.10.2025
IDF – Dairy Situation Report 2025 Milch und Rind
(DBV) IDF hat anlässlich seines Weltmilchgipfels den diesjährigen „World Dairy Situation Report“ mit einem Blick auf die globale Entwicklung im Milchmarkt und Milchwirtschaft veröffentlicht.
29.10.2025
Save-the-Date: DBV-Fachforum Milch + Berliner Milchforum Milch und Rind
(DBV) Das DBV-Fachforum Milch findet am 19. Januar 2026 im Rahmen der Grünen Woche von 14:00 bis 16:30 Uhr statt. Das Berliner Milchforum 2026 findet am 12./13. März 2026 im Titanic Chaussee Hotel Berlin statt.
29.10.2025
BVL: Hohes Niveau in der Futtermittelsicherheit Milch und Rind
(DBV) Die amtliche Futtermittelüberwachung mit ihren risikoorientierten Kontrollen zeigt für das Jahr 2024 ein hohes Sicherheitsniveau mit einer Beanstandungsquote von unter 2%. In 14.317 Betrieben wurden 16.880 Inspektionen durchgeführt und 13.362 Proben entnommen. Diese wurden auf unerwünschte Stoffe wie Dioxine, Mykotoxine und Schwermetalle sowie auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht.
24.10.2025
Risikoeinstufung für Aviäre Influenza auf hoch gesetzt – Biosicherheitsmaßnahmen jetzt besonders wichtig Geflügel
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat in seinem aktuellen Radarbulletin die Risikoeinschätzung zur Geflügelpest deutlich angehoben: Das Risiko für Ausbrüche in Geflügelhaltungen und bei Wildvögeln gilt nun wieder als hoch. Hintergrund ist ein sprunghafter Anstieg der Fälle von hochpathogener aviärer Influenza des Subtyps H5N1 in Nutzgeflügelbeständen sowie erstmals auffällige Infektionen bei Kranichen in mehreren Bundesländern – darunter Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die derzeit starke Zugaktivität erhöht das Ausbreitungsrisiko erheblich. Auch andere Wildvögel wie Enten und Gänse können das Virus weitertragen – teils mit milden Symptomen.
Oberste Priorität hat daher der Schutz des Geflügels vor einem Eintrag und der möglichen weiteren Verbreitung von HPAIV-Infektionen. Hierzu müssen laut FLI die einschlägig empfohlenen Biosicherheitsmaßnahmen überprüft und unbedingt konsequent eingehalten werden.
In diesem Zusammenhang hat das ML darauf hingewiesen, dass Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter zur Anwendung von geeigneten Biosicherheitsmaßnahmen nach dem EU-Tiergesundheitsrecht verpflichtet sind (Artikel 10 der Verordnung (EU) 2016/429). Dies gilt auch für Hobbyhaltungen und Rassegeflügelzuchten.
Alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter sind daher aufgerufen, die betrieblichen Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren. Hierfür stehen aktuelle Arbeitshilfen, insbesondere das „Niedersächsische Biosicherheitskonzept Geflügel“ (https://www.ndstsk.de/1164_auswirkungen-asp.html) sowie die „AI-Risikoampel“ (https://risikoampel.uni-vechta.de/ ) zur Verfügung.
Geflügel betreuendes Personal sollte ausschließlich auf einem einzigen Betrieb tätig sein, es sollte keine gemeinsame Nutzung von Gerätschaften, Kadavertonnen und Fahrzeugen durch mehrere Geflügelhaltungen stattfinden und Tierärzte sowie andere Personen, die berufsmäßig Geflügelbestände besuchen, sollten ihre Tour abbrechen und 48 Stunden Karenzzeit einhalten, wenn sie einen Bestand betreten haben, in dem klinische Anzeichen einschließlich erhöhter Mortalität auf HPAI hindeuten.
Im Falle der Einschleppung des HPAI-Virus in den Tierbestand ist es für die erfolgreiche Eindämmung der Seuche von größter Bedeutung, dass die Infektion schnellstmöglich erkannt wird.
Geflügelhalter und Tierärzte werden daher vom ML gebeten, bereits Gründe für einen Verdacht auf Ausbruch der HPAI unverzüglich dem zuständigen Veterinäramt mitzuteilen. Gründe für einen Verdacht umfassen klinische Auffälligkeiten des Geflügelbestands, die auf eine Infektion mit dem HPAIV hindeuten können sowie eine Veränderung der Gesundheitsparameter (z.B. erhöhte Sterblichkeit, Abnahme der Futter- und Wasseraufnahme, Abnahme der Legeleistung). Dabei können die klinischen Auffälligkeiten weitaus geringer ausgeprägt sein, als die in § 4 der Geflügelpest-Verordnung beschriebenen klinischen Auffälligkeiten.
Das aktuelle Radarbulletin der FLI finden Sie hier:
24.10.2025
Eiermarkt: Hohe Nachfrage und knappe Verfügbarkeit Geflügel
Die Nachfrage nach Eiern bleibt in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau. Dies betrifft sämtliche Haltungsformen und zeigt sich besonders deutlich in der Verarbeitungsindustrie, die aufgrund der anhaltenden Konsumnachfrage kaum Möglichkeiten hatte, Vorräte für das Jahresende anzulegen. Die stabile Konsumnachfrage etabliert sich zunehmend als dauerhafter Zustand. Marktteilnehmer mit verfügbaren Beständen konzentrieren sich auf die Versorgung ihrer bestehenden Kundschaft, wodurch kaum Ware für den freien Markt zur Verfügung steht. Gleichzeitig beeinflusst die Aviäre Influenza die gesamte Geflügelwirtschaft. Neue Nachweise bei Wildvögeln und in Geflügelhaltungen sorgen für Unsicherheit. Die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen wird daher als zentrale Vorsichtsmaßnahme betont. Infolge der angespannten Marktlage ist die Verkaufsbereitschaft derzeit gering. Die Entwicklung der Preise bleibt unklar, während erste Forderungen nach einer Begrenzung des Preisniveaus laut werden.
24.10.2025
Polen plant Exportausweitung nach China Geflügel
Der polnische Mastgeflügelsektor plant mit einer deutlichen Steigerung seiner Geflügelfleischexporte, nachdem am 15. September ein neues Handelsabkommen mit China unterzeichnet wurde. Die Volksrepublik hatte 2020 die Einfuhren aus Polen aufgrund der Geflügelgrippe gestoppt. Mit dem neuen Abkommen ist nun der Weg für eine Wiederaufnahme des Handels geebnet. Zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist die Einführung von Bedingungen zur Anwendung der Regionalisierung bei HPAI-Ausbrüchen. Dadurch können polnische Betriebe auch bei lokalen Ausbrüchen weiterhin exportieren. Das polnische Landwirtschaftsministerium sieht darin einen wichtigen Fortschritt in der Zusammenarbeit mit China im Agrar- und Ernährungsbereich. Vor dem Exportstopp hatte Polen jährlich bis zu 50.000 Tonnen Geflügelfleisch nach China geliefert. Die Branche rechnet nun mit einer Exportsteigerung von bis zu 9 % und strebt eine höhere Resilienz gegenüber Tierseuchen an. Zusätzlich werden verstärkte Exportaktivitäten in Richtung Philippinen und Südkorea verfolgt, mit dem Ziel, insgesamt bis zu 2 Millionen Tonnen Geflügelfleisch in den asiatischen Raum zu liefern.
23.10.2025
Umfrage zu Erfahrungen mit artenreichem Grünland Milch und Rind
Artenreiches Grünland bietet viele Chancen – doch was braucht es, damit es in der Praxis funktioniert?
Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts DivGrass (Interreg North Sea) werden aktuell Grünlandlandwirtinnen und -landwirte aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen zu ihren Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen beim Anbau von artenreichem Grünland befragt.
Die Teilnahme ist anonym, dauert rund 15 Minuten und hilft, die zukünftige Förderung und Nutzung von artenreichem Grünland praxisnäher zu gestalten. Unter allen Teilnehmenden werden fünf Gutscheine im Wert von 150 € verlost.
Link zur Umfrage: https://survey.uu.nl/jfe/form/SV_6QzIYV6UyOdslgy?Q_Language=DE
Weitere Informationen zum Projekt unter: www.interregnorthsea.eu/divgrass
Bei Fragen bitte wenden an: Vera Schockemöhle, Trafo Agrar; vera.schockemoehle@trafo-agrar.de

