Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

07.03.2022
Wir gehen den Niedersächsischen Weg

(sie). Mit dem Niedersächsischen Weg haben Landwirtschaft, Naturschutz und Politik bereits im Mai des vergangenen Jahres einen bislang einmaligen Vertrag für den Natur-, Arten- und Gewässerschutz abgeschlossen. Mit der Initiative „Wir gehen den Niedersächsischen Weg“ tritt das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nun an Akteure aus den Bereichen Landwirtschaft, Kommunen, Vereine, Verbände, Institutionen oder Firmen heran, die sich auf vielfältige Weise für den „Niedersächsischen Weg” engagieren. Engagierten in Sachen Biodiversität stellt das Landwirtschaftsministerium jetzt im Rahmen der Initiative eine kostenfreie Auszeichnung in Form eines Schildes mit dem Slogan „Wir gehen den Niedersächsischen Weg” zur Verfügung. Hierfür sollen die „Wegbereiter” ihr Engagement für den Niedersächsischen Weg deutlich machen - etwa durch Blühstreifen, Bauminseln, verringerten Pflanzenschutzmitteleinsatz oder Maßnahmen des Wildtierschutzes.

Auf der Homepage des Ministeriums können sich Interessenten unter dem folgendem Link online bewerben: https://www.ml.niedersachsen.de/wegbereiter

Die Teilnehmenden müssen fünf von 18 Maßnahmen erfüllen, um an der Initiative teilzunehmen. Nach der Eingabe der Bewerbungsdaten erfolgt im Landwirtschaftsministerium die Prüfung, dann erhält der Bewerber seine kostenlose Auszeichnung.

03.03.2022
21.03.2022 Online-Veranstaltung zum Thema DBV

(sie). Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewegt sich als Interessenvertretung im Spannungsfeld zwischen den vorhandenen unterschiedlichsten Bewirtschaftungsstrukturen in der Landwirtschaft und den gleichzeitig steigenden gesellschaftlichen und politischen Anforderungen bei einem abnehmenden Bezug vieler Verbraucher*innen zur Landwirtschaft.

Wir möchten unsere Mitglieder gemeinsam mit dem Landvolk Bezirksverband Stade über die aktuellen Aktivitäten und den Stand der Gespräche informieren. Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, dem Vortragenden Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren.

Wir laden unsere Mitglieder herzlich ein zum digitalen Vortrag „Interessenvertretung in Berlin und Brüssel – Was macht unser DBV?“ von Herrn Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes. Stattfinden wird dieser am Montag, den 21.03.2022 um 19:00 Uhr.

Um den Link mit Einwahldaten zu erhalten erfolgt die Anmeldung bitte bis zum 18.03.2022 um 12 Uhr per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de.

Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über Zoom durchgeführt. Der digitale Tagungsraum ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

03.03.2022
Digitale Mitgliederversammlung 2022

(sie). Am Donnerstag, den 10. März 2022, um 19.30 Uhr findet unsere digitale Mitgliederversammlung statt.

Folgende Tagesordnung ist angedacht:
1) Eröffnung und Begrüßung
2) Grußwort
3) Gastreferat von Herrn Dirk Nienhaus, Betreiber der Facebook-Seite „Bocholter Landschwein“ zum Thema „Social Media, ein Weg zum Kunden?“
4) Geschäftsberichte
5) Verschiedenes

Den Zugangslink haben wir unseren Mitgliedern per E-Mail zukommen lassen.

Wir freuen uns sehr über eine rege Teilnahme!

01.03.2022
Positionen aus der Region: Landwirte sprechen mit Klingbeil

(sie). Vor Kurzem fand ein Gespräch zwischen Landwirten, darunter auch die Vorsitzenden der Landvolk-Kreisverbände Rotenburg-Verden und Lüneburger Heide Jörn Ehlers und Jochen Oestmann, und dem heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil statt. In Walsrode sprach die kleine Runde unter 2G+-Bedingungen unter anderem über die Herausforderungen beim Stallumbau, den Wolf und das Tierschutzlabel.

Bei dem aktuellen Gespräch ging es ihm darum, sich mit den Landwirtinnen und Landwirten auszutauschen, die in den vergangenen Wochen und Monaten auf Klingbeil zugekommen sind, um die Positionen aus der Region in Berlin vertreten zu können.

Corona-Hilfen für Schweinehalter

Ein wichtiges Thema für die Landwirtschaft in der Region ist die aktuell schwierige Lage für Schweine- und Sauenhalter. Neben der allgemeinen Planungsunsicherheit (u.a. Tierwohlvorgaben und Baurecht) habe insbesondere Corona zu massiven Problemen geführt. Die Landwirte kritisierten, dass die existierenden Corona-Hilfen für Schweinehalter zu ungenau und undurchsichtig sind. Klingbeil will nun auf Wirtschaftsminister Robert Habeck zugehen und mit ihm über die Corona-Unterstützung für Schweinehalter sprechen.

Stallumbauen und Tierschutzlabel sind weitere Themen

Auch das Thema Stallumbauten und das damit verbundene Baurecht kam zur Sprache. Die Landwirte wünschen sich hier mehr Planungssicherheit. Darüber hinaus bekräftigten sie gegenüber Klingbeil, dass sie ein verpflichtendes Tierschutzlabel wollen, das für alle verpflichtend gilt –insbesondere auch für ausländische Produkte. Der SPD-Politiker machte deutlich, dass die Einführung einer verbindlichen Tierhaltungskennzeichnung im Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP verankert wurde.

Die Runde diskutierte auch über Themen wie den Wolf oder den Ausbau Erneuerbarer Energien. Klingbeil betonte, er sei jederzeit für die Landwirtinnen und Landwirte ansprechbar und sie könnten mit all ihren Fragen und Anliegen auf ihn zukommen.

21.02.2022
01.03.2022 Online Veranstaltung : Strategie 2030 der deutschen Milchwirtschaft

Welchen Nutzen hat sie für den Milcherzeuger?

(sie). Die Milchwirtschaft bewegt sich im Spannungsfeld zwischen steigenden gesellschaftlichen Anforderungen bei einem abnehmenden Bezug vieler Verbraucher*innen zur Landwirtschaft, der zunehmenden Digitalisierung sowie den aktuellen Entwicklungen in der Agrarpolitik und den Märkten. Um den bestehenden und absehbaren Herausforderungen zu begegnen wird viel unternommen. Daher möchten wir Sie gemeinsam mit dem Landvolk Bezirksverband Stade über die aktuellen Aktivitäten und den Stand der Gespräche informieren. Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, den Vortragenden Fragen zu stellen und mit ihnen zu diskutieren. Nutzen Sie die Chance und seien Sie dabei! Wir laden unsere Mitglieder herzlich zu den digitalen Vorträgen von Herrn Ludwig Börger – Referatsleiter Milch beim Deutschen Bauernverband e.V. , Herrn Frank Feuerriegel – Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft e.V. sowie Frau Christine Licher stellv. Geschäftsführerin der Landesvereinigung der Milchwirtschaft e.V. am Dienstag den, 01.03.2022, um 19 Uhr ein.

Bitte melden Sie sich bis zum 27.02.2022 per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de an, um den Link mit den Einwahldaten zu erhalten. Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über ZOOM durchgeführt. Der digitale Teilnehmerraum ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

16.02.2022
Werde Bienenfreundlicher Landwirt 2022

Jetzt mitmachen und kostenloses Aktionspaket erhalten

(sie). Über 800 niedersächsische Landwirte & Landwirtinnen haben im letzten Jahr an der Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt“ unserer Imageinitiative Echt Grün – Eure Landwirte teilgenommen, darunter auch viele engagierte Mitglieder aus unserem Kreisverband. In diesem Jahr hoffen wir mit Eurer Unterstützung die 1000-Teilnehmer-Marke zu knacken und damit ein deutliches Zeichen zu setzten, dass wir Landwirte & Landwirtinnen uns auch weiterhin für den Erhalt der Natur und Artenvielfalt einsetzen! Als unseren Mitgliedern stellen wir Euch für die Teilnahme ein kostenloses Aktionspaket zur Außenkommunikation zur Verfügung. Das Kommunikationspaket umfasst dabei neben Onlinebannern für die Webseite auch mehrere Aufkleber mit dem Logo „Bienenfreundlicher Landwirt 2021“ und dazu passende Hof- und Feldrandschilder, die an Blühstreifen oder auf dem Hof aufgestellt werden können. Individualisiertes Material lässt sich auf Wunsch kostenpflichtig anfertigen. Für Rückfragen wendet Euch gerne an Wanja Sievers (E-Mail: sievers@landvolk-row-ver.de / Telefon: 04261 6303 102).

Einfacher als Gedacht:
Durch die Vielseitigkeit der Maßnahmen ist die Teilnahme meist einfacher als gedacht. Denn oftmals sind es eben die kleinen Dinge wie naturbelassene Unkrautecken, mehrjährige Sandhaufen oder rottendes Altholz, die den Insekten einen großen Mehrwert bieten. Um sicherzustellen, dass das angedachte Konzept den Wildinsekten auch tatsächlich hilft, wurden gemeinsam mit dem Bieneninstitut Celle unterschiedliche Ansätze ausgearbeitet. Es entstand ein abwechslungsreicher Maßnahmenkatalog der sich in vier Kategorien aufteilt: Maßnahmen auf der Hofstelle, auf den Ackerflächen, Anstrengungen auf Grünland und die Kooperation mit Imkern, Jägern oder Umweltschutzvereinen. Durch die Vergabe von Punkten werden die einzelnen Maßnahmen, je nach Intensität ihrer Wirkung, bewertet. Jeder Hof, der mindestens fünf Punkte in zwei Kategorien auf dem Maßnahmenblatt sammelt, qualifiziert sich für die Teilnahme an der Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt 2022“.

Hier gelangt ihr direkt zur Anmeldung und zum Maßnahmenkatalog.

16.02.2022
24.02.2022 Online Informationsveranstaltung vom Landvolk Mittelweser

Meldung trockenfallender Gräben - Wie geht das und was bringt das?

(sie). Hartmut Schlepps, stellv. Hauptgeschäftsführer beim Landvolk Niedersachsen und Experte für Umweltrecht und -politik, wird am Donnerstag, 24. Februar 2022 um 19.30 Uhr in einem Online-Vortrag zum Thema “Meldung trockenfallender Gräben” referieren. Breitere Gewässerrandstreifen an Gräben und Flüssen sollen langfristig zu einer Verbesserung der Gewässerqualität beitragen. Doch was, wenn ein Gewässer nur wenige Monate im Jahr Wasser führt? Entsprechende Gewässer können ab sofort über ein Internet-Portal an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gemeldet werden, denn trockenfallende Gewässer sind von den Regelungen zur Errichtung von Gewässerrandstreifen ausgeschlossen. Der Niedersächsische Weg sieht u. a. Gewässerrandstreifen vor, in denen die Düngung und Pflanzenschutzmittelanwendung gegen Geldausgleich unzulässig sind. Dieser Punkt ist in das Niedersächsische Wassergesetz übernommen worden.

Mitglieder aus anderen Kreisverbänden sind ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen! Eine Anmeldung ist für die Zusendung der Zugangsdaten per E-Mail an Ramona Bormann (r.bormann@landvolk-mittelweser.de) zwingend erforderlich. Für die Teilnahme ist ferner ein Computer mit Lautsprechern und Mikrofon oder ein aktuelles Smartphone oder Tablet erforderlich, sowie eine stabile Internetverbindung.

14.02.2022
Absage „Erfolgreiche Blühkonzepte im Landkreis Verden“

Veranstaltung von Heinrich Kersten coronabedingt ersatzlos gestrichen

(sas). Jedes Jahr lädt Imker Heinrich Kersten zu Beginn des Jahres zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Blühflächen ein. Auch in 2022 sollte es eine Expertenrunde geben. Wir berichteten darüber in der aktuellen Ausgabe unserer Landvolkzeitung. Leider teilte uns Heinrich Kersten soeben mit, dass der Termin nun ersatzlos gestrichen ist. Wir bedauern das sehr.

10.02.2022
24.02.2022 Humusaufbau und Bodenschutz - welche Potenziale bietet die regenerative Landwirtschaft?

Online Seminar des Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau

(sie). Praktikable und innovative Ansätze aus der Praxis für die Praxis – darum geht’s bei der Online-Seminarreihe „Praxis-Talks“ im Rahmen des Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau. Je Seminar stellen zwei Betriebe aus dem Netzwerk individuelle Lösungsansätze zu einem von acht themenbezogenen Handlungsfeldern vor. Dadurch werden innovative Ansätze im Ackerbau praxisnah sichtbar und motivieren so zur Umsetzung auf dem eigenen Betrieb.

Bei diesem ersten Praxis-Talk geht es um Humusaufbau und Bodenschutz mit einem Fokus auf dem intensiven Anbau von Zwischenfrüchten und pflugloser Bodenbearbeitung. Das Online Seminar findet am Donnerstag, den 24. Februar 2022 von 15:45 bis 19:00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung muss bis spätestens 21. Februar 2022 unter dem folgenden Link erfolgen: https://akademie.fibl.org/event/140

Verwendet wird die Software ZOOM. Für die Dauer des Seminars werden daher ein ruhiger Ort mit PC oder Laptop incl. Kamera, Lautsprecher und Mikrofonfunktion sowie eine stabile Internetverbindung benötigt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau statt. Der Austausch mit anderen Betrieben über nachhaltigen Pflanzenbau, die eigene Arbeit der Öffentlichkeit näherzubringen und die Zukunft des Ackerbaus mitzugestalten – das sind die Ziele des Netzwerks. Es wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiiert und ist ein Leuchtturmprojekt im Rahmen der BMEL-Ackerbaustrategie 2035.

Die Veranstaltung wird verantwortet von der Koordinationsstelle aus m&p: public relations GmbH, FiBL Projekte GmbH und Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG).

31.01.2022
Geflügelpest

Aufstallungspflicht im LK Rotenburg

(sie). Auf Grund der sich ausbreitenden Geflügelpest hat das Veterinäramt des Landkreises Rotenburg für das gesamte Kreisgebiet per Allgemeinverfügung (im Anhang dieser Mail) die Aufstallung von allen gehaltenen Geflügelarten angeordnet. Das Aufstallungsgebot tritt heute, am 31.01.2022, in Kraft.

Sowohl in Wildvogelfunden in den umgebenden Landkreisen sowie auch jüngst bei einer Wildgans im Landkreis Rotenburg wurde das Geflügelpest-Virus nachgewiesen. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) schätzte in seiner aktuellen Bewertung vom 10. Januar das Risiko einer Einschleppung der Geflügelpest in Geflügelhaltungen hoch ein. Jegliches Geflügel sei daher ab heute in geschlossenen Ställen unterzubringen. Ist dies nicht möglich, könne ein Schutz auch durch eine dichte Abdeckung des Auslaufes sowie einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenabgrenzung erfolgen, teilte der Landkreis mit. Weitere Informationen sind unter dem folgenden Link zu finden: : https://www.lk-row.de/gefluegelpest

Auffällige Tierverluste in Geflügelbeständen seien dem Veterinäramt telefonisch unter 04261/9832366 oder per Mail an veterinaeramt.row@lk-row.de zu melden. Unabhängig von der Geflügelpest müssen auch kleine Hobbyhalter ihre Geflügelhaltung beim Veterinäramt und der Tierseuchenkasse registrieren lassen, heißt es.

Aktuelles aus dem Landesverband

12.11.2025
ASP: Niedersachsen übt Vermarktung im Ernstfall
Schwein

In Niedersachsen wurde in der letzten Woche ein fiktiver Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) simuliert, um die Auswirkungen auf die Vermarktung gesunder Schweine zu prüfen. Die Übung lief bis zum 6. November und wurde über ein Jahr vorbereitet. Im Mittelpunkt standen Betriebe entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von Schlachtung über Verarbeitung bis zum Einzelhandel. Insgesamt beteiligten sich 21 Unternehmen aus Niedersachsen sowie aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Das Szenario sah ASP-Fälle in vier niedersächsischen Betrieben und die Einrichtung einer Sperrzone III vor. Geübt wurden die EU-rechtlich vorgeschriebenen Abläufe für die Verbringung von Fleisch und Nebenprodukten aus gesunden Tieren innerhalb dieser Zone. Dabei sollen Produktions- und Genehmigungsprozesse realistisch nachgestellt werden. Zudem wurden mögliche Ermessensspielräume im EU-Tiergesundheitsrecht geprüft, etwa zur Kennzeichnungspflicht von Fleisch aus Sperrzonen. Ziel der Übung war es, die Abläufe bei Vermarktung und Logistik zu optimieren und Erkenntnisse für rechtliche Anpassungen zu gewinnen.

12.11.2025
Bundestag beschließt Agrarstatistikgesetz-Änderungen
Geflügel, Schwein

(AgE) Mit Änderungen im Agrarstatistikgesetz und im Agrarorganisationen-und-Lieferketten-Gesetz sollen rund 80.000 Betriebe entlastet werden. Am Donnerstag den 6.11. stimmte das Parlament mit den Stimmen von Union und SPD für die Novelle. AfD und Linke stimmten dagegen, die Grünen enthielten sich. Die Novelle sieht vor, vorhandene Verwaltungsdaten stärker zu nutzen und doppelte Datenerhebungen zu vermeiden. Zudem wird die Agrarstrukturerhebung an EU-Vorgaben angepasst. Der Deutsche Bauernverband begrüßt die Reform als Schritt in die richtige Richtung zur Reduzierung von Verwaltungsaufwand. „Für einen echten Bürokratieabbau müssen die Daten der öffentlichen Verwaltung den landwirtschaftlichen Betrieben jederzeit aktuell, interoperabel und maschinenlesbar zur Verfügung stehen“, forderte sie. Außerdem müssten die bestehenden oder geplanten Dokumentations- und Meldepflichten kritisch überprüft werden. Sie meint damit etwa die aktuell in Brüssel diskutierte SAIO-Verordnung. „Es braucht den Mut zu sagen: Diese Detailtiefe brauchen wir nicht, das kann weg“, sagte Sabet.

12.11.2025
Deutsche Importe von Schweinen und Ferkeln stark verringert
Schwein

(AMI) Von Januar bis September wurden rund 8 Mio. Tiere eingeführt, 10 % weniger als im Vorjahr. Nach zwei Jahren steigender Zahlen hat sich der Trend umgekehrt. Hauptsächlich handelt es sich um Ferkel aus Dänemark und den Niederlanden. Während die Lieferungen aus Dänemark nahezu stabil blieben, sanken die Importe aus den Niederlanden um 23 %. Gründe sind der rückläufige niederländische Bestand und die Liefersperre wegen Maul- und Klauenseuche Anfang des Jahres. Auch die Importe aus Belgien gingen stark zurück, da durch mehr heimische Schlachtschweine weniger Bedarf besteht. Der Rückgang dürfte anhalten, da die Bestände nur leicht schrumpfen und die Produktion der Nachfrage angepasst ist.

12.11.2025
EU-Konsultation zur Tierschutzgesetzgebung
Geflügel, Milch und Rind, Schwein

Noch bis zum 12.12.25 läuft eine öffentliche Konsultation der EU-Kommission zur Überarbeitung der EU-Tierschutzgesetzgebung. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausstieg aus der Käfighaltung (ggf. auch Einzeliglus bei Kälbern und Kastenstände bei Sauen betroffen), dem Verbot des Kükentötens, der Einführung von Tierwohlindikatoren und der Etablierung gleichwertiger Tierwohlstandards für importierte tierische Erzeugnisse. Unter folgendem Link können Sie Ihre Stimme abgeben: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/14671-On-farm-animal-welfare-for-certain-animals-modernisation-of-EU-legislation/public-consultation_de. Zur Beantwortung des Fragebogens müssen Sie sich bei der EU registrieren oder mit einem vorhandenen Social Media-Account anmelden. Der Fragebogen ist auf deutsch verfügbar.

Wann es erste konkrete Gesetzesvorschläge zur Neufassung der EU-Tierschutzvorschriften geben soll, ist noch unklar. Ursprünglich sollten diese 2026 veröffentlicht werden. Im Arbeitsprogramm der Kommission, das im Oktober 2025 vorgestellt wurde, sind diese jedoch nicht enthalten, sondern nur die Erarbeitung einer Tierhaltungsstrategie für das zweite Quartal 2026. Dennoch ist eine möglichst zahlreiche Beteiligung an der Konsultation wichtig, um bereits frühzeitig die niedersächsischen Interessen einzubringen.

12.11.2025
Fortbildung Pflanzenschutz im Ökolandbau am 15.12.
Öko-Landbau

Die LWK Niedersachsen veranstaltet am 15. Dezember 2025 von 10:00 bis 14:30 Uhr die nächste Fortbildungsveranstaltung im Pflanzenschutz – Schwerpunkt Ökologischer Landbau. Es handelt sich um eine anerkannte Fort- und Weiterbildungsmaßnahme gemäß § 7 Absatz 1 der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung.

Die Themenschwerpunkte der Fortbildung sind:
· Neuheiten in der Hack- und Striegeltechnik
· Aktuelles zum Pflanzenschutzrecht
· Pflanzenschutz im ökologischen Kartoffelanbau
· Regulierung des Weizensteinbrands im Ökolandbau

Die Teilnahme erfolgt online. Interessierte können sich unter folgendem Link anmelden:
https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/vera/12065_Fortbildungsveranstaltung_im_Pflanzenschutz_-_Schwerpunkt_%C3%96kologischer_Landbau?source=pareto#Jump2Anmeldung
Alternativ über den LWK-Webcode: 33012065

12.11.2025
Black November auf itk-landvolk.de
Betriebsmittel GmbH, Bioenergie, Geflügel, Milch und Rind, Öko-Landbau, Pflanzen, Schwein, Umwelt und Landwirtschaft

Exklusive Angebote für Landvolk Mitglieder im Bereich Mobilfunk

Auf der Website itk-landvolk.de warten auf Landvolk Mitglieder derzeit wieder günstige Angebote im Rahmen der Black November Aktion. Wenn Sie auf der Suche nach dem neusten iPhone, einem Tablet oder besseren Konditionen für Ihren Mobilfunkvertrag sind, lohnt sich hier ein Blick.

07.11.2025
Getreide international: Exportwettbewerb verschärft sich
Pflanzen

(AMI) Neben der ohnehin großen Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion trüben nun auch die eintreffenden Ernten auf der Südhalbkugel die EU-Exportchancen. Paris profitiert aber von festen US-Kursen.

Die Weizenkurse in Paris knüpfen an den Gewinnen der Vorwoche an. Am 06.11.2025 schloss der Fronttermin Dezember 25 auf 192 EUR/t und damit 0,75 EUR/t über Vorwochenlinie. Zwischenzeitlich war der Kurs auf 194,75 EUR/t geklettert.

Marktteilnehmer blicken derzeit insbesondere auf die Exportaussichten der EU. Nach Angaben der EU-Kommission wurden im bisherigen Wirtschaftsjahresverlauf kumuliert rund 8,03 Mio. t Weichweizen exportiert, das sind nur 3,5 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Mitte August 25 lagen die Weichweizenexporte der EU noch knapp 30 % unter Vorjahr. Frankreich ist mit bisherigen 2,61 Mio. t (Vorjahr: 663.460 t) knapp vor Rumänien mit 2,58 (2,43) Mio. t das größte Weizenexportland der EU. Das mit Abstand größte Empfängerland ist 2025/26 bislang Marokko mit einem Importvolumen von 1,49 Mio. t (Vorjahr: 584.613 t) und einem Marktanteil von 18,5 (7) %, gefolgt von Saudi-Arabien mit 694.736 (393.735) t und einem Anteil von 8,7 (4,7) %. Die Exportkonkurrenz ist weiterhin groß. Russland konnte nach einem schleppenden Saisonstart seine Ausfuhren in den vorigen Wochen deutlich beschleunigen. Zudem wird von einer höheren geplanten Exportquote für russisches Getreide in der zweiten Saisonhälfte berichtet, was die EU-Exportaussichten nochmals dämpfte.

Hinzu kommt die steigende Konkurrenz der Südhalbkugel. In Australien und Argentinien werden nach jüngsten Angaben des Internationalen Getreiderates mit 33,8 (Vorjahr: 34,1) Mio. t und 22,2 (18,5) Mio. t üppige Ernten und Rekorderträge erwartet, was das Exportpotenzial der Länder erhöht. Ohnehin bietet Argentinien Weizen aktuell günstig am Weltmarkt an, was den Wettbewerb verschärft. So hat unter anderem Frankreich derzeit nur wenig Chancen bei Ausschreibungen von Ägypten oder Marokko, die wichtige französische Zielmärkte sind.

An der CBoT geht es für Weizen unterdessen schon die dritte Woche in Folge deutlich aufwärts. Der Dezember 25 Kontrakt legte binnen einer Woche um umgerechnet 9,30 auf jüngst 177,35 EUR/t zu, spätere Termine der Ernte 25 verzeichnen ein Wochenplus von bis zu 8,64 EUR/t und der Kontrakt der Ernte 26 lag mit 190,38 EUR/t rund 7,17 EUR/t über Vorwoche.

07.11.2025
Brotgetreide: Preise legen zu, Umsätze nicht
Pflanzen

(AMI) Der Kursauftrieb der vergangenen Tage ist auf Erzeugerstufe angekommen. Nennenswerte Umsätze werden allerdings nicht generiert, nur sporadisch werden noch Lieferungen für 2025 vereinbart, der Fokus am Brotgetreidemarkt liegt klar auf 2026

Mit festen Kursen belebt der Terminmarkt den Kassamarkt. Das Plus von gut 2 EUR/t zur Vorwoche ist zwar kein nennenswerter Sprung, aber die Geste zählt. Zäh wird seit Wochen um Befestigung gerungen, der Kontrakttiefpunkt von 186,25 EUR/t mühsam hinter sich gelassen. Aber das Plus als Zeichen für wachsende Exportchancen aufgrund des schwachen Euro und der stetigen Nachfrage am Weltmarkt, sowie die doch nicht ganz so negativen Zahlen der EU-Kommission zum Weichweizenexport 2025/26 lassen den Blick nach oben wandern. Und der Kassamarkt zieht nach: die Erzeugerpreise für Brotgetreide legen in der 45. KW endlich kräftiger zu. Gegenüber Vorwoche beträgt das Preisplus zwischen 1,3 % für A-Weizen und 3 % für Brotroggen. Das kann allerdings kaum darüber hinwegtäuschen, dass für Brotweizen im Schnitt immer noch weniger als 170 EUR/t bewilligt werden und die Prämie für A-Weizen auf unter 6 EUR/t geschrumpft ist. Und das begründet dann eben dann auch die geringe Abgabebereitschaft der Erzeuger. Die Läger sind noch gut gefüllt, aber das Angebot erfolgt sporadisch in wohlsortierten Häppchen. Und das spiegelt die Nachfrage am deutschen Brotgetreidemarkt wider. Mühlen zeigen sich sehr gut versorgt und mehr Kaufinteresse an Partien zur Lieferung ab März 26 und weit darüber hinaus. Aber die Aufgelder von 3 EUR/t sind den Anbietern zu wenig, verzeichnet doch sogar Paris einen Aufschlag von über 5 EUR/t. Für Partien zur Lieferung bis Dezember werden am 05.11.25 auf Großhandelsstufe nicht für alle Getreidearten mehr bewilligt. So bleiben Brotroggen mit 176 EUR/t franko Niederrhein und Qualitätsweizen franko Hamburg mit 206 EUR/t unverändert. Brotweizen legt am Exportstandort Hamburg um müde 1 EUR/t auf 200 EUR/t zu, im Binnenland franko Niederrhein oder Westfalen immerhin um 3 auf 201 bzw. 202 EUR/t.

Demgegenüber kann sich unbesprochene Braugerste nicht halten. Franko Oberrhein verlieren Partien zur Lieferung bis Dezember 3 EUR/t an Wert, Partien zur Lieferung Januar/März 26 sogar 4 EUR/t. Die Verkaufsideen liegen am 05.11.25 somit bei 205 bzw. 208 EUR/t. Deutlich bewegter zeigt sich demgegenüber der Braugerstenmarkt ex Ernte 26. Lieferungen ab Oktober 26 werden von Verkäufern unverändert mit 235 EUR/t bewertet und Käufer haben ihre Preisvorstellung gegenüber Vorwoche sogar um 1 auf 228 EUR/t angehoben. Dennoch bleibt der Preisunterschied unüberbrückbar, zeigt aber auch, dass Marktteilnehmer davon ausgehen, dass die sehr niedrigen Braugerstenerlöse bei gleichzeitig diskussionsintensiver Vermarktung dazu führen werden, dass Landwirte den Anbau einschränken werden. Denn die Kosten und Arbeitsschritte für Braugerste werden 2025/26 auf jeden Fall nicht entlohnt, wenn Futtergerste aktuell auf Erzeugerstufe im Schnitt mit 158,50 EUR/t nur noch knapp unter Braugerste mit knapp