Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

24.10.2023
140. Elite Auktion des Hannoveraner Verbandes

Reitpferde, Fohlen & zweijährige Hengste

Die 140. Elite-Auktion des Hannoveraner Verbandes, die am vergangenen Wochenende stattfand, wurde zu einem Elite-Festival. Die Auktion wurde mit einem spektakulären Schauprogramm eröffnet. Bundeschampions, Hannoveraner Champions und der Derbysieger*innen gaben sich die Ehre. Gleich zu Beginn wurde die Kopf-Nummer 1, Semenyo N, mit einem Zuschlagspreis von 140.000 Euro als Preisspitze gefeiert. Durchschnittlich mussten 31.887 Euro für eine der 62 elitären Nachwuchstalente angelegt werden. Einen ausführlichen Bericht erhalten Sie HIER.

19.10.2023
buten un binnen Beitrag zum regionalen Absatzmarkt für Bio-Produkte

Unverkaufte Ernte, volle Speicher – So geht es Bremer Öko-Landwirt*innen

Der regionale Absatzmarkt für Bio-Produkte ist in Schwierigkeiten. Das Angebot ist oft größer als die Nachfrage. Die Ernte ist zum Teil unverkäuflich. Darunter leiden auch Öko-Landwirt*innen aus der Region. Landwirt Michael Kappel aus Westen in Dörverden berichtet in einem buten un binnen Beitrag vom 17. Oktober 2023 über diese Schwierigkeiten. Eine Aufzeichnung des Beitrages finden Sie HIER.

18.10.2023
Veredlungstag 2023 des Deutschen Bauernverbands

am 24. Oktober in der Stadthalle Cloppenburg

Aktuelle Lage gut, Aussichten düster. Das ergab eine gemeinsame aktuelle Umfrage der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) mit dem Agrar- und Ernährungsforum (AEF) bei fast 500 Schweinehalter*innen aus Deutschland. „Die Umfrageergebnisse zeigen ganz deutlich, unsere Schweinehalter sind frustriert. Auch wenn die wirtschaftliche Lage auf den Höfen aktuell noch positiv ist, so planen über 75 Prozent keine Investitionen für das kommende Jahr. Das sagt viel über die Stimmung aus“, kommentiert Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers das Umfrageergebnis. „Schweinehaltung weiterentwickeln – Möglichkeiten und Wege“, lautet daher auch das Motto des Veredlungstages 2023 des Deutschen Bauernverbands (DBV), der am 24. Oktober in der Stadthalle Cloppenburg stattfinden wird, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Von 9 bis 16 Uhr werden hier Themen und Probleme der deutschen Schweinehaltung beleuchtet. Zwar erfolgte in den vergangenen Monaten mit dem Tierhaltungskennzeichnungsgesetz, den Erleichterungen beim Baurecht und dem beschlossenen Bundesförderprogramm endlich eine leichte Vorwärtsbewegung, die aber praxisnah nur schlecht oder gar nicht umsetzbar ist. Politische Regulierungen gefolgt von Bürokratie sind laut der Umfrage für 97 Prozent der Befragten die Hauptgründe der Unzufriedenheit der deutschen Schweinehalter*innen. „Umso mehr gilt es jetzt, Lösungen und Wege zur Weiterentwicklung der Schweinehaltung zu suchen. Die Politik ist aufgefordert, ihre Hausaufgaben zu machen“, sagt Hubertus Berges, stellvertretender Vorsitzender des Veredelungsausschusses beim Landvolk.

Nachdem Bauernpräsident Joachim Rukwied mit seinem Statement die Veranstaltung in der Münsterhalle eröffnet, wollen um 10 Uhr Hubertus Beringmeier als Vorsitzender des DBV-Fachausschusses Schweinefleisch aus der Sicht des Bauernverbandes, Alexander Liedke von Lidl aus der Sicht des Lebensmittelhändlers und Mads Stougaard von Danish Crown aus der Sicht des dänischen Schweinesektors die Zukunft der Schweinehaltung aufzeigen. Gemeinsam werden sie mit Sven Guericke vom AEF und Dr. Stephan Kruse von Vion auf dem Podium darüber diskutieren. Land & Forst-Chefredakteurin Maren Diersing-Espenhorst moderiert die Veranstaltung. Der Futtermittelmarkt, die Konsequenzen für die Betriebsentwicklung, wie der Betrieb auf die Zukunft ausgerichtet werden kann und künstliche Intelligenz im Schweinestall sind die Themen für den Nachmittag. Gegen 16 Uhr wird Jörn Ehlers den Veredlungstag 2023, der für die Teilnehmer*innen kostenfrei ist, beenden. Interessierte melden sich bitte bis zum 19. Oktober HIER an.

16.10.2023
Kreisleitungspflügen in Thedinghausen-Beppen

Niclas Podehl pflügt sich auf Platz eins

Am vergangenen Freitag fand auf dem Betrieb Wortmann in Thedinghausen-Beppen der Kreisentscheid im Leistungspflügen statt. Die angehenden Landwirt*innen hatten die Aufgabe eine vorgegebene Fläche fachgerecht unter Wettbewerbsbedingungen innerhalb einer bestimmten Zeitvorgabe zu bearbeiten. Ziel war, neben der grundsätzlichen Aufgaben des Pflügens, ein optimaler Einsatz des Pfluges. Ein korrekter Anbau des Gerätes an die Zugmaschine bewirkt, neben einer bodenschonenden Bearbeitung, unter anderem einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Die Beseitigung des nicht erwünschten Pflanzenbestandes durch den Pflug reduziert den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und ist insofern aktueller denn je. Der jährliche Wettbewerb ist daher ein wichtiger Bestandteil der landwirtschaftlichen Ausbildung. „Beim Leistungspflügen sind die Teilnehmer einem kleinen Stresstest ausgesetzt und müssen das Erlernte in die Praxis umsetzten“, erzählte Hans-Werner Heidemann von der Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik (Deula) Nienburg gegenüber der Verdener Aller-Zeitung.

Die Wertungsrichter konnten mit den Leistungen der Auszubildenden durchaus zufrieden sein. Eine besonders gute Leistung erzielte Niclas Podehl, der sich auf den ersten Platz pflügte. Ihm folgten Georg Fischer und Leo Ripke auf dem zweiten Platz, sowie Finn Fischer auf dem dritten Platz. Alle Teilnehmer*innen können jedoch Stolz auf sich sein, sich dem Wettbewerb gestellt zu haben.

16.10.2023
Moorgipfel im Landkreis Osterholz

Jetzt anmelden, damit der Moorschutz gemeinsam mit der Landwirtschaft gelingt

Der Landkreis Osterholz veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit dem Landvolk Osterholz e.V., der Biologischen Station Osterholz e. V. und dem Gewässer- und Landschaftspflegeverband Teufelsmoor einen Moorgipfel. Am Freitag, den 3. November 2023 findet dieser von 9:30 bis 17:00 Uhr in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck (Jacob-Frerichs-Straße 1, 27711 Osterholz-Scharmbeck) statt. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an alle am Thema Klima- und Moorbodenschutz interessierten Personen als auch an Personen, die beispielsweise als Bewirtschaftende oder Landbesitzer*innen vom Moorbodenschutz berührt sind. Kurz gesagt ist sowohl die breite Öffentlichkeit als auch Fachpublikum herzlich willkommen.

Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm bestehend aus Fachvorträgen und Foren zu Themen der Wiedervernässung, der Aufwuchsverwertung und des nachhaltigen Tourismus sowie Messestände und die Ausstellung von Produkten aus Mooraufwuchs. Mit dem niedersächsischen Umweltminister Christian Meyer und der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte haben hochrangige Vertreter*innen der Landesregierung ihr Kommen ebenso zugesagt, wie eine Vielzahl von Fachexpert*innen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nötig und ab sofort bis zum 25. Oktober 2023 HIER möglich. Die Veranstaltungsstätte ist in wenigen Fußminuten vom Bahnhof Osterholz-Scharmbeck erreichbar. Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit, damit der Moorbodenschutz gemeinsam mit der Landwirtschaft gelingen kann!

11.10.2023
Sachliche Diskussion zum Thema Wolf

Circa 150 Zuschauer*innen bei Podiumsdiskussion

Am Montag fand eine Podiumsdiskussion zum Thema Wolf im Rathaus in Langwedel statt. Eingeladen hatte der Nabu Kreisverband Verden e. V. Auf dem Podium zugegen waren Frank Fass vom Wolfcenter Dörverden, der Präsident der Landesjägerschaft Helmut Dammann-Tamke, der 1. Landesvorsitzende des NABU Niedersachsen Dr. Holger Buschmann sowie Helmut Habermann aus dem Raum Burgdorf bei Hannover als Vertreter des Nds. Landvolkes und der Pferdeland Niedersachsen GmbH. Die Veranstaltung war mit circa 150 Leuten mehr als gut besucht und es ergab sich ein respektvoller Austausch zwischen allen Mitdiskutanten. Quintessenz des Abends war bei allen Beteiligten, dass es eine bessere und einfachere finanzielle Unterstützung bzw. Übernahme bei Herdenschutzmaßnahmen geben sollte und hier die Politik am Zug ist. Abweichungen ergaben sich bei den Themen Wolfsentnahme und wolfsfreie Zonen.

05.10.2023
Podiumsdiskussion zum Thema Wolf

NABU Verden lädt ins Rathaus nach Langwedel ein

Veranstaltungshinweis:

Am 9.10.23 lädt der NABU Kreisverband Verden e. V. Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Wolf ein. Die Veranstaltung findet ab 19:00 Uhr im Rathaus Langwedel statt.

Auf der Homepage des NABU heißt es dazu: „Als Moderator konnte der NABU Kreisverband Verden e.V. den ehemaligen Chefredakteur des Achimer Kreisblattes Manfred Brodt gewinnen. Um ein ausgewogenes Meinungsbild zu ermöglichen, werden Vertreter unterschiedlicher Interessensgemeinschaften eingeladen. Frank Fass vom Wolfcenter Dörverden wird seine Erkenntnisse in die Diskussion ebenso einbringen wie Helmut Habermann aus dem Raum Burgdorf bei Hannover als Vertreter des Nds. Landvolkes und der Pferdeland Niedersachsen GmbH. Außerdem werden sich der Präsident der Landesjägerschaft, Helmut Dammann-Tamke und der 1. Landesvorsitzende des NABU Niedersachsen, Dr. Holger Buschmann, gegenübersitzen. Ziel der Veranstaltung ist es, möglichst viele Emotionen aus der Diskussion zu nehmen und diese durch den Sachverstand der Experten zu ersetzen. Alle Gäste werden auch die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen.“

27.09.2023
Wolf im Fokus

Jörn Ehlers im Talk der NDR Info “Redezeit”

Dass das Thema Wolf mittlerweile in der gesamten Gesellschaft angekommen ist, zeigte die Radiosendung „Redezeit“ von NDR Info vom 26.9.23: Dort diskutierte Radiomoderatorin Susanne Stichler gemeinsam mit Ernst-Dieter Meinecke von der Landesjägerschaft Niedersachsen, Wolfsexperte Theo Grüntjens sowie Jörn Ehlers, Vorsitzender des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e. V. Nach Aussagen der Redaktion gab es auf die Sendung eine überraschend hohe Resonanz mit vielen Mails und Anrufer*innen. Die gesamte Sendung ist HIER auch online abrufbar.

Um auf den Wolf Aufmerksam zu machen, werden am 29. September Weidetierhalter um 19 Uhr europaweit Mahnfeuer gegen die uneingeschränkte Ausbreitung des Wolfes und für den Schutz der Weidetierhaltung entzünden. Infos dazu gibt es HIER.

26.09.2023
4-%-Stilllegung sind für 2023/24 einzuhalten

EU-Kommission ermöglicht keine Ausnahmen

Da weder im EU-Agrarministerrat, im EP-Agrarausschuss noch auf dem EVP-Agrarkongress das Thema 4-%-Stilllegung angesprochen wurde steht fest, dass die 4 % für 2023/24 einzuhalten sind und auch keine Resthoffnung auf eine Aussetzung besteht. Nur wenn die EU-Kommission es ermöglicht hätte, hätten die Mitgliedstaaten die Ausnahme nutzen können. Hier gab es jedoch keine Initiative des zuständigen polnischen Agrarkommissars. Betroffen sind Betriebe ab 10 ha Ackerland. Die Stilllegung 2024 mit aktiver Begrünung muss unmittelbar nach Ernte der Hauptfrucht (2023) mit mindestens zwei winterharten Kulturen erfolgen.

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Euch Thomas Exner gerne zur Verfügung: Tel: 04261-6303-101 / Mail: Exner@landvolk-row-ver.de

25.09.2023
Jörn Ehlers in der Radiosendung „Redezeit“ zu Gast

Wolf ist Thema im NDR Info

Jörn Ehlers, Kreisverbandsvorsitzender und Landvolkvizepräsident, ist am 26.09.2023 von 21:03 bis 22:00 Uhr im NDR Info in der Radiosendung „Redezeit“ zu Gast. Das Thema wird der Wolf sein. Die Hörer*innen können über ein Onlineformular oder über einen Anruf mitdiskutieren. Weitere Informationen gibt es HIER.

Aktuelles aus dem Landesverband

05.12.2025
Novelle zum Milchproduktrecht abgeschlossen
Milch und Rind

(DBV) Die Verordnung zur Anpassung des Milchproduktrechts an unionsrechtliche und technologische Entwicklungen vom 24. November 2025 ist im Bundesgesetzblatt Nr. 280 vom 27.11.2025 veröffentlicht worden. Kern dieser Verordnung ist die Verordnung über Qualitätsanforderungen an Milchprodukte (Milchproduktqualitätsverordnung – MilchPQV) mit der vier Einzelverordnungen in eine Gesamtverordnung zusammengefasst wurden, um die Übersichtlichkeit für den Rechtsanwender zu erhöhen. Darin wird u. a. die Herstellung und Kennzeichnung von Butter, Käse und Konsummilch sowie weiteren Milchprodukten geregelt. Die Verordnung tritt zum 14.06.2026 in Kraft.

05.12.2025
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 47. KW bleibt die Milchanlieferung in Deutschland auf einem hohen Niveau und bewegt sich weitgehend seitwärts. So erfassten die deutschen Molkereien in der 47. Woche 0,1 % weniger Milch als in der Vorwoche, liegen aber weiterhin 7,4 % über dem Vorjahreswert. Abgepackte Butter bleibt stark nachgefragt, Angebot weitestgehend ausreichend mit vereinzelten Engpässen. Verkaufspreise erneut gesenkt, Molkereiabgabepreise weiter gefallen; Kempten-Notierung am 03.12.2025 4,70-5,25 EUR/kg. Nachfrage nach Blockbutter verhalten, Hersteller setzen auf geformte Butter, mehr Produktion über Feiertage erwartet. Preise weiter gefallen, Notierungen in Kempten und Niederlanden deutlich gesenkt, auch Weltmarkt schwächer. Mart für Schnittkäse bleibt stabil, Mengen laufen gut, Export zieht an, Bestände sind niedrig, Preise mit leichtem Rückgang.

MMP: Nachfrage gut, aktuell ruhiger. Preise stabil bis leicht schwächer, Futtermittelware günstiger. VMP: Nachfrage ruhiger, Export begrenzt, Preise weiter gefallen. MP: Markt stabil Lebensmittel- und Futtermittelware gut nachgefragt bei stabilen Preisen.

05.12.2025
Keine Entwarnung bei H5N1 – Risiko bleibt hoch
Geflügel

Der Wildvogelzug in die Überwinterungsgebiete im Süden ist zwar größtenteils vorbei, was jedoch keine Entwarnung für Geflügelhalter bedeutet, denn seit etwa 2022 haben sich auch vermehrt hiesige Wildvögel mit Vogelgrippe infiziert. In der Wildvogelpopulation ist das Virus inzwischen endemisch. Zwar steigen die Fallzahlen in Deutschland insgesamt nicht mehr so rasant wie im Oktober, doch das Infektionsgeschehen hat sich zunehmend nach Westen – vor allem nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, verlagert. Seit dem 1. September sind bundesweit rund 2,3 Mio. Tiere verendet oder mussten vorsorglich gekeult werden. Im TierSeuchenInformationsSystem sind in diesem Jahr nach aktuellem Stand 2.213 Fälle von HPAI bei Wildvögeln registriert worden – so viele wie in keinem Jahr zuvor in der bis zum Jahr 2000 reichenden Zeitreihe. Ein Großteil davon betraf Kraniche. Bei gehaltenen Tieren sind es bundesweit 190 Fälle und damit derzeit noch weniger als im Rekordjahrjahr 2021 mit 286 Seuchenfällen. Hier sind überwiegen Betriebe mit Freilandhaltung bzw. offenen Ställen betroffen, zu denen auch die halboffenen Putenställe gehören. Die weitere Entwicklung der Tierseuche hängt auch vom Wetter ab: Ein Kälteeinbruch könnte neue Zugvögel aus dem Osten bringen und das Risiko erhöhen. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) stuft die Gefahr für Geflügelhaltungen weiterhin als „hoch“ ein. Wie hoch infektiös das hochpathogene Vogelgrippe-Virus ist, kann anhand von zwei kleinen Rechnungen verdeutlicht werden: Ein Tropfen Schleim eines infiziertes Vogels enthält ca. 10 Mio. Viren. 1.000 Viren reichen für eine Infektion, so könnten mit dem Schleimtropfen -verdünnt- 100.000 weitere Stück Geflügel infiziert werden. 1g Kot reiche, um bis zu 10.000 Tiere zu infizieren.

TierSeuchenInformationsSystem:

https://tsis.fli.de/cadenza/repositories/j-SlqCKELaTDy8RoFRCW/workbooks/Aviaere-Influenza-ugs.-Vogelgrippe,KZDvzqKWkpK-ZFdJr5jq/worksheets/Uebersicht,3Z_PXs-JPrCrYS7PhzuD?workbookHash=QLr8LgyY21JGzrIBA9sj8zMYOASvlEv0q89lNGrBCQ2RO7bs

05.12.2025
HPAI: Tauben spielen keine Rolle bei der Ausbreitung
Geflügel

(BMLEH) Nach jüngsten Schlagzeilen der BILD zur Geflü-gelpest bei Tauben stellt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) klar: Tauben tragen nach aktuellem wissenschaftlichen Stand nicht zur Ausbreitung des H5N1-Virus bei. Dies bestätigt das FLI. Obwohl Tauben grundsätzlich empfänglich für das Virus sind, treten Infektionen nur in seltenen Einzelfällen auf. Selbst infizierte Tiere scheiden nur sehr geringe Mengen des Erregers aus, sodass eine Weiterverbreitung nahezu ausgeschlossen ist. Epidemiologisch gelten Tauben daher als „Sackgassenwirte“ – die niedrige Virus-last und fehlende effiziente Ausscheidung verhindern eine Übertragung.
Quelle: https://www.bmleh.de/SharedDocs/Meldungen/DE/Presse/2025/251203-gefluegelpest.html

05.12.2025
Deutsche Landwirtschaft erreicht neuen Rekord
Geflügel, Schwein

(BZL) Die Produktivität der deutschen Landwirtschaft steigt weiter: Ein Landwirt versorgt heute im Schnitt 153 Menschen. Gegenüber vergangenen Jahrzehnten ist dieser Wert enorm angestiegen. Allein seit 1990 hat er sich mehr als verdoppelt, seit 1960 sogar verneunfacht. Verglichen mit dem Vorjahr (152) bedeutete der bisherige Rekordwert von 153 Menschen jedoch nur eine minimale Steigerung. Ganz allgemein hat die Zahl über die vergangenen Jahre betrachtet nicht kontinuierlich zugenommen, sondern unterliegt Schwankungen in beide Richtungen. Lag die Versorgungsleistung 2017 beispielsweise bei 146 Personen, waren es 2018 nur 129. Diese Schwankungen lassen sich durch Einflussfaktoren wie etwa die Witterung begründen. Die Zahl ergibt sich, indem die Nahrungsmittelproduktion und der Verbrauch pro Kopf ins Verhältnis gesetzt werden. So wird ermittelt, wie viele Menschen ein Landwirt oder eine Landwirtin ernähren kann.

Quelle: https://www.landwirtschaft.de/infothek/infografiken/uebersicht-aller-infografiken/wie-viele-menschen-ernaehrt-ein-landwirt