Die Initiative Tierwohl (ITW) startet in ihr 10. Jahr mit neuen Programmen für Schweine. Ab 2025 wird das Programm an die Anforderungen der Stufe 2 der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung „Stall+Platz“ angepasst. Schweine erhalten 12,5 % mehr Platz im Stall und es müssen drei Buchtenstrukturierungselemente pro Bucht angeboten werden. Diese neuen Kriterien sind ab 01.01.25 für Schweinemäster bindend. Ein Bonussystem für die Vermarktung von Tieren, die von Geburt bis Schlachtung unter ITW-Bedingungen gehalten werden, wurde eingeführt. Ab 01.04.25 wird diese Nämlichkeit durch differenzierte Aufpreisempfehlungen in der Schweinemast gefördert. Diese Differenzierung soll bis Januar 2027 dazu führen, dass die gesamte Lieferkette unter ITW-Bedingungen arbeitet und der Umstellungsfonds für Ferkel entfällt. Künftig sollen auch ausländische Ferkelerzeuger und Mäster stärker einbezogen werden. Nähere Informationen finden Sie hier: https://initiative-tierwohl.de/tierhalter/downloads/
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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
17.07.2024
Seminarhinweis zur Tierhaltungskennzeichnung Schwein
QS bietet am 13. August in Kooperation mit ITW ein kostenfreies Seminar zur staatlichen Haltungskennzeichnung (THKG) an. Das Seminar behandelt die Anforderungen des THKG und gibt einen Überblick zur Vereinbarung der ITW-Teilnahme mit dem Gesetz. Anmelden können Sie sich unter: https://www.q-s-akademie.de/kursangebot/kurs/staatliche-tierhaltungskennzeichnung-verstehen-und-umsetzen-235.html
17.07.2024
100. Förderantrag auf investive Förderung eingereicht Schwein
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gab bekannt, dass kürzlich der 100. Förderantrag im Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung eingereicht wurde. Seit dem Start des Programms am 1. März 2024 wurden bis jetzt Fördermittel in Höhe von rund 63 Mio. Euro beantragt. Für das Jahr 2024 stehen insgesamt 150 Mio. Euro zur Verfügung. Der 100. Antrag kam aus Bayern. Die meisten Anträge stammen aus Niedersachsen (36), gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern (je 18) sowie Nordrhein-Westfalen (11).
17.07.2024
Umfrage zum Thema Biosicherheit Schwein
Zur Verringerung eines Tierseucheneintrags ist Biosicherheit entscheidend. Eine anonyme Umfrage soll ermitteln, welche Maßnahmen aktuell ergriffen werden. Die Auswertung der Daten soll Verbesserungspotenziale und praktische Maßnahmen aufzeigen. Die Umfrage erfolgt im Rahmen des ÖTiKlis-Projekts, einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Friedrich-Loeffler-Instituts und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Die Umfrage finden Sie unter folgenden Links:
17.07.2024
Veranstaltung: Training der technischen Großtierrettung Milch und Rind
(LWK Nds) Großtierrettungseinsätze stellen Einsatzkräfte vor spezielle Herausforderungen und bürgen oft unerkannte Gefahren. Wer die Risiken einschätzen kann, geeignete Handlungsoptionen und Verfahren kennt, kann Menschen schützen und Tiere schonen. Michael Böhler von ComCavalo bringt TeilnehmerInnen die Theorie und Praxis einer gelungenen Großtierrettung näher. Trainiert wird mit professionellen Rettungsdummies und Spezialwerkzeug. Die Teilnehmer sollen Ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben. Bitte bringen Sie falls vorhanden Ihre persönliche Schutzkleidung mit.
Das Seminar findet am 26. Juli 2024: 08:30 – 15:30 Uhr statt und ist aufgrund einer Projektförderung kostenfrei. Anschließend wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Ort: Feuerwehrhaus Moorausmoor-Neubachenbruch, Lamstedter Straße 19, 21772 Stinstedt
Anmeldung: online unter: https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/vera/8985
12.07.2024
Rindermarkt: Überwiegend niedrigere Erzeugerpreise im ersten Halbjahr Milch und Rind
(AMI) Im den ersten sechs Monaten 2024 mussten sich die Landwirte zumeist mit niedrigeren Erlösen für ihre Nutz- und Schlachttiere zufriedengeben als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Preisanstiege gab es im ersten Halbjahr 2024 dagegen nur wenige.
Lediglich die Halter von Lämmern, Ferkeln und Kälbern konnten sich über höhere Preise für ihre Tiere freuen. Am Lämmermarkt lagen die Erzeugerpreise fast 12 % über denen des Vorjahres. Grund dafür war die häufig knappe Verfügbarkeit von Schlachtlämmern, die nicht immer bedarfsdeckend war. Die Preise für Ferkel entwickelten sich im ersten Halbjahr über einen längeren Zeitraum von gut drei Monaten sehr stabil und lagen damit insgesamt rund 4 % über denen des Vorjahres.
Durchweg niedrigere Preise wurden bei den Schlachtrindern erfasst, die Erlöse sanken bei den Jungbullen um bis zu 7 %. Auch Schweinehalter konnten geringere Preise erzielen als im vergangenen Jahr. Mit durchschnittlich 2,22 EUR/kg lagen die Erlöse im Mittel zwar auf einem hohen Niveau, gegenüber der Rekordpreise des Vorjahres fielen sie jedoch um knapp 4 % geringer aus. Von den Einbußen bei den Erzeugerpreisen war auch der Geflügelsektor betroffen. Die Hähnchen- und Putenmäster erhielten deutlich weniger für ihre Tiere als im Vergleichszeitraum.
12.07.2024
Umfrage: Einstellung zur Nutzung von Tierwohl-Daten Milch und Rind
im Rahmen der Promotionen von Frau Henrike Grotsch, Doktorandin am Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Kiel, und Herrn Christian Achilles, Doktorand am Fachbereich Agrarökonomie der Universität Göttingen, wird eine Umfrage unter VerantwortungsträgerInnen auf Milchvieh- und Schweinemastbetrieben durchgeführt. Thematisch befasst sich die Online-Befragung mit der Einstellung zur Nutzung von Tierwohldaten. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir drei Amazon-Gutscheine im Wert von je 100 €. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns unterstützen indem Sie teilnehmen und/oder den Umfragelink an BerufskollegInnen weiterleiten bzw. in den sozialen Medien teilen.
Der Link zur Umfrage ist hier: https://ww3.unipark.de/uc/umfrage_nutzung_tierwohldaten
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an:
Henrike Grotsch: henrike.grotsch@fh-kiel.de
oder Christian Achilles: christian.achilles@uni-goettingen.de
12.07.2024
Abschlussarbeit: Online-Umfrage zum Klimacheck Milch und Rind
Aufruf zur regen Teilnahme an der Online-Umfrage zum Stand des Wissens über Treibhausgasemissionen und zur Klimaplattform Milch.
Ziel der Umfrage ist es, den Stand des Wissens zur Treibhausgasbilanzierung zu analysieren und Optimierungsmöglichkeiten des Klimachecks der Klimaplattform Milch zu identifizieren. Die Klimaplattform Milch ist die Datenbank der niedersächsischen Molkereien, in der die Ergebnisse des Klimachecks der Milchviehbetriebe erfasst werden.
Über folgenden Link: https://survey.academiccloud.de/index.php/932817?lang=de gelangen Sie zur Umfrage. Bei Fragen zur Erhebung steht Frau Karow Ihnen gerne unter ihrer E-Mail-Adresse tabeasophie.karow@stud-uni-goettingen.de zur Verfügung.
12.07.2024
Deutscher Bauernverband zum Düngegesetz Milch und Rind
(DBV) Aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, zeigt die Ablehnung des Düngegesetzes durch den Bundesrat, dass nach wie vor erheblicher Korrekturbedarf bei diesem Gesetzesvorhaben besteht. Die betreffende PM des Deutschen Bauernverbands in voller Länge finden Sie hier.
12.07.2024
Gesetzentwurf zum Tierschutzgesetz bedarf umfassender Nacharbeitung Milch und Rind
Der Deutsche Bauernverband kritisiert den unausgereiften Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Tierschutzgesetzes und warnt vor erheblichen Mehrkosten für Nutztierhalter. Der DBV fordert eine gründliche Überarbeitung, um praxistaugliche Lösungen zu finden und die Tierhaltung in Deutschland wettbewerbsfähig zu halten. Hier zur PM.