Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

27.11.2024
Kommunikationsworkshop für Betriebe des NETZWERK LEITBETRIEBE PFLANZENBAU

„Positiv und überzeugend kommunizieren - Der eigene Betrieb und zukunftsfähiger Ackerbau im Dialog“

Das NETZWERK LEITBETRIEBE PFLANZENBAU lädt alle seine Netzwerk-Betriebe zum Kommunikationsworkshop „Positiv und überzeugend kommunizieren - Der eigene Betrieb und zukunftsfähiger Ackerbau im Dialog“ vom 28. bis zum 29.01.25 ins Tagungshotel Schloss Buchenau ein.

PROGRAMM:

TAG 1 – Dienstag, 28. Januar 2025
10.00 Uhr Ankommen und Begrüßungskaffee
10.30 Uhr Begrüßung, Programmvorstellung und Kennenlernen ggf.
11.00 Uhr Unser Betrieb und wir - Was macht uns aus? Wo wollen wir hin?
12.30 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr Kommunikation und Marke
15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr Kern und Umfeld (Rollenspiel und Kleingruppenarbeit)
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr Zeit für den persönlichen Austausch

Tag 2 – Mittwoch, 29. Januar 2025
07.30 Uhr Frühstück
09.00 Uhr Start in den Tag und Rückblick Tag 1
09.30 Uhr Unterstützungsleistungen der Koordinierungsstelle für die Betriebe
11.00 Uhr Kern und Umfeld
12.00 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr Kommunikationsplan
15.00 Uhr Kaffeepause mit Abschlussrunde und Evaluierung
16.00 Uhr Abreise

KOSTEN:
Verpflegungspauschale 96,00 €
Übernachtung im EZ ohne Frühstück 71,00€
Gesamtkosten 167,00 €

ANMELDUNG:
Anmeldefrist 13. Dezember 2024
HIER geht es zur Anmeldung.

Die Teilnehmendenzahl ist auf max. 20 Personen begrenzt, da interaktiv gearbeitet wird. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

26.11.2024
Winterveranstaltungen 2024

im Landkreis Verden

Unsere Mitglieder aus dem Landkreis Verden möchten wir recht herzlich zu den diesjährigen Winterveranstaltungen im Verdener Raum einladen. Wie in jedem Jahr möchten wir euch zu aktuellen agrarpolitischen Themen sowie den Tätigkeiten der Geschäftsstelle und der Buchstelle informieren.

Donnerstag, 28.11.2024: Heitmann‘s Gasthaus, Kirchlinteln-Kreepen (für die Bereiche Kleinbahnbezirk und Kirchlintelner Geest)

Montag, 02.12.2024: Gasthaus Segelken, Oyten-Bassen (für die Bereiche Oyten, Achim, Langwedel, Ottersberg, Fischerhude und Posthausen)

Montag, 09.12.2024: Landhotel Zur Linde, Groß-Hutbergen (für die Bereiche Dörverden, Verden und Links der Weser)

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Im Landkreis Rotenburg erfolgen die Einladungen zu den Winterveranstaltungen wie gewohnt über die landwirtschaftlichen Vereine.

21.11.2024
Online-Umfrage zur Tierhaltung

tierischGUT aus Niedersachsen

Im Rahmen des Maßnahmenpakets “tierischGUT aus Niedersachsen” hat das Landvolk Niedersachsen eine Online-Umfrage über die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft der Tierhaltung in Niedersachsen gestartet. Ziel ist es, ein Stimmungsbild der niedersächsischen Tierhalterinnen und Tierhalter zu erhalten, um unsere Aktionen und Forderungen gegenüber der Politik und dem Handel mit konkreten Betroffenheitswerten zu untermauern.

Die Umfrage richtet sich an tierhaltende Betriebe und solche, die in den letzten 15 Jahren ihre Tierhaltung aufgegeben haben. Die Beantwortung der Umfrage dauert ca. 10-15 Minuten und erfolgt anonym. Am Ende der Umfrage besteht die Möglichkeit an einer Verlosung von drei Engelbert Strauss-Gutscheinen im Wert von jeweils 50 € teilzunehmen (freiwillig).

Die Umfrage läuft bis einschließlich 02.02.2025 und ist HIER zu erreichen:

20.11.2024
Hate gegen Landwirtschaft

Lars Ruschmeyer im funk-Format "Die andere Frage"

Unser Vorstandsmitglied Lars Ruschmeyer hat bei dem funk-Format „Die andere Frage“ zum Thema Hate gegen Landwirtschaft mitgemacht.

Er sagt, dass Bauern viel mehr zum Klimaschutz beitragen, als man denkt. Außerdem hält die Landwirtschaft in Deutschland die vorgeschriebenen Klimaziele ein, anders als z.B. der Verkehrssektor.

Den Beitrag gibt es auf YouTube über folgenden LINK

18.11.2024
Digitale Informationsveranstaltung GLÖZ 2

Antrag auf Überprüfung der (Nicht-) Zuordnung zur GLÖZ 2-Kulisse

Für unsere Mitglieder besteht die Möglichkeit, an einer digitalen Informationsveranstaltung zum Thema „Antrag auf Überprüfung der (Nicht-) Zuordnung zur GLÖZ 2-Kulisse“ mit dem Referenten Dr. Nico Herrmann, zuständiger Referatsleiter im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), teilzunehmen.

WANN: Donnerstag, den 21.11.2024 um 19.30 Uhr
ANMELDUNG: bis zum 20.11.2024 um 12 Uhr bei Finnja Müller-Stöver (Tel.: 04231-9263-345 // Mail: mueller-stoever@landvolk-row-ver.de

15.11.2024
Vorverkauf gestartet: Oper & Operette auf dem Bauernhof 2025

Das perfekte Weihnachtsgeschenk!

Die Erfolgsgeschichte von Oper & Operette auf dem Bauernhof geht in die nächste Runde! Vom 04. bis 06. Juli 2025 lädt der Kreisverband Rotenburg-Verden des Niedersächsischen Landvolkes zum 23. Mal zu einem einzigartigen kulturellen Erlebnis ein. Die klassischen Konzerte finden wieder auf dem malerischen Hof der Familie Holsten in Waffensen (Landkreis Rotenburg-Wümme) statt – und ab heute können Sie sich die begehrten Tickets im Vorverkauf sichern! Diese Veranstaltung ist ein Highlight für alle Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber, die das Besondere suchen: Klassische Musik in einem idyllischen, ländlichen Ambiente, das den Charme und die Herzlichkeit der Region widerspiegelt. Was vor Jahren als innovative Idee begann, hat sich inzwischen zu einer festen Größe im Kulturkalender entwickelt, und jedes Jahr begeistern die Konzerte ein treues Publikum – und immer wieder auch neue Besucherinnen und Besucher.

Der musikalische Leiter Adrian Rusnak verspricht erneut ein Konzert, welches das Publikum begeistern wird. Rusnak, der in Bremen Musik studiert hat, konnte als Dirigent und Pianist bereits große Erfolge an verschiedenen norddeutschen Bühnen feiern. Durch den Abend wird erneut die Moderatorin Martina von Ahsen führen.

Das Ensemble in diesem Jahr setzt sich aus folgenden talentierten Künstlerinnen und Künstlern zusammen:

• Am Klavier spielt unser künstlerischer Leiter Adrian Rusnak.
• An der Violine wird Adrian Rusnaks Vater, Wasilij Rusnak, zu hören sein – ein virtuoser Musiker, der das Publikum seit der ersten Stunde begeistert und in den Medien bereits als „Teufelsgeiger“ gefeiert wurde.
• Die Flötistin Arevik Khachatryan begleitet die Darbietungen auf der Querflöte und ist seit 2015 ein fester Bestandteil unserer Konzerte.
• Sopranistin Victoria Kunze, die bereits im vergangenen Jahr mit einem atemberaubenden Auftritt glänzte, ist erneut dabei. Sie ist außerdem eine anerkannte Sängerin am Bremerhavener Stadttheater.

Verschenken Sie unvergessliche Momente!

Noch auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es mit einem Ticket für dieses außergewöhnliche Konzert? Ein Erlebnis, das garantiert in Erinnerung bleibt und das Beschenkten nicht nur ein kulturelles Highlight beschert, sondern auch ein Stück ländliche Idylle und Herzlichkeit.

Ticketvorverkauf – Jetzt zugreifen!

Ab sofort sind die Tickets für Oper & Operette auf dem Bauernhof erhältlich. Bis zum 02. Mai können Sie die Eintrittskarten zum Vorverkaufspreis von 36 EUR pro Ticket erwerben, danach steigt der Preis auf 39 EUR.

Termine:

• Freitag, 04.07.2025 – Beginn: 18:00 Uhr
• Samstag, 05.07.2025 – Beginn: 15:30 Uhr
• Sonntag, 06.07.2025 – Beginn: 15:30 Uhr

Ermöglicht wird die Konzertreihe auch durch die Unterstützung der Bremischen Volksbank Weser-Wümme eG, auf deren Website es die Tickets HIER zu erwerben gibt.

12.11.2024
FINKA-Informationsveranstaltung

Gesunder Boden – Grundlage für Pflanzenschutzmittelreduktion

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Bodens, hierzu laden wir Sie herzlich zu einem spannenden Vortrag mit Jan Hendrik Schulz (Deutsche Saatveredelung AG) ein:

Bei Kaffee und Kuchen im Eichenhof-Café beleuchtet Herr Schulz die Themen Bodenfruchtbarkeit und Zwischenfrüchte vorerst in der Theorie. Die anschließende Feldbegehung mit Begutachtung eines Bodenprofils bietet Raum das Thema in der Praxis gemeinsam zu vertiefen. Darüber hinaus berichten das FINKA-Betriebspaar Michael Harms und Daniel Hencken über ihre bisherigen Projekterfahrungen. Leen Vellenga (Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH) stellt zudem die neusten Projektauswertungen vor.

Wann: Donnerstag, den 21.11.2024 um 14 Uhr

Wo: Am Goldanger 10, 27367 Hellwege

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 18.11.2024 unter: sievers@landvolk-row-ver.de

Zeitlicher Ablauf:

14:00 Uhr - Förderung von Insekten durch den Verzicht auf Herbizide und Insektizide – Zwischenergebnisse aus dem FINKA-Projekt (Leen Vellenga)

14:15 Uhr - Erfahrungsbericht des FINKA-Betriebspaares, die letzten vier Jahre (Michel Harms & Daniel Hencken)

14:30 Uhr - Vortrag Bodenfruchtbarkeit & Zwischenfrüchte bei Kaffee & Kuchen (Jan Hendrik Schulz, Deutsche Saatveredelung AG)

15:30 Uhr - Feldbegehung mit Begutachtung des Bodenprofils Zeit für einen interaktiven Austausch

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

Projekthintergrund:
Im Rahmen des Projekts FINKA (Förderung von Insekten im Ackerbau) verzichten 30 konventionell arbeitende Landwirtinnen und Landwirte mittlerweile im vierten Jahr auf ihren Versuchsflächen auf Pflanzenschutzmittel (PSM), die gegen Insekten und Unkräuter eingesetzt werden. Dabei erhalten sie Unterstützung von ökologisch wirtschaftenden Kolleginnen und Kollegen aus ihrer Region. Zusätzlich wird wissenschaftlich untersucht, wie sich die veränderte Bewirtschaftungsweise auf die Ackerbegleitpflanzen und damit auf die Insektenvielfalt auswirkt. Hierfür führen das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels und die Georg-August-Universität Göttingen verschiedene Studien durch.

Das Projekt FINKA wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Das Projekt läuft bis Ende 2025.

Verbundpartner im Projekt sind die Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., das Landvolk Niedersachsen e.V. sowie Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels und die Georg-August-Universität Göttingen.

12.11.2024
Jahreshauptversammlung des ldw. Vereins Sottrum / Rotenburg

Landwirtschaftliche Imagearbeit im Fokus

Die Jahreshauptversammlung des Landwirtschaftlichen Vereins Sottrum / Rotenburg war mit rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich im Ahauser Hof versammelten, auch in diesem Jahr wieder gut besucht.

Ein besonderes Highlight stellte die Vorstellung der Landvolk-Imageinitiative „Eure Landwirte – Echt Grün e.V.“ durch Kampagnenmanager Christopher Schöne dar. Im Rahmen der Initiative bündeln 16 Kreislandvolkverbände mit über 40.000 Mitgliedern ihre Kapazitäten, um das Verständnis für die moderne, regionale Landwirtschaft in der Gesellschaft zu stärken. Als Sprachrohr des zweitgrößten Wirtschaftsfaktors Niedersachsens führt „Eure Landwirte – Echt Grün“ seit 2015 hierfür vielfältige Maßnahmen durch: von Botschaften auf Großflächenplakaten in Städten und auf Bussen über Kino- und Radiospots bis hin zu Messeauftritten und hochfrequentierten Aktivitäten im Bereich Social Media – alles dabei. Sogar eine eigene Roadshow durch das gesamte Verbandsgebiet wurde 2023 ins Leben gerufen. „Bei all unseren Aktionen ist uns eines besonders wichtig: Wir wollen authentisch und echt sein! Unsere Mission ist es, die Landwirtschaft so zu zeigen, wie sie wirklich ist – mit echten Geschichten und echten Gesichtern, die hinter diesen Geschichten stecken“, betont Schöne. Erst kürzlich war zu diesem Zweck ein Kamerateam bei Familie Küsel in Ahausen, welches dort ein Hofportrait mit Jörg Küsel und seinem Schwiegersohn sowie Hofnachfolger Johannes Wegener drehte. Das Video ist in voller Länge auf dem YouTube-Kanal von „Eure Landwirte – Echt Grün e.V.“ für jedermann anzusehen.

Darüber hinaus berichteten Christian Intemann (Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Rotenburg-Verden) und Carsten Hoops (Geschäftsführer Kreislandvolkverbandes Rotenburg-Verden) sowie Dr. Gert Kracke (Landwirtschaftskammer Außenstelle Verden) über aktuelle landwirtschaftliche Themen. Christian Lohmann, der zweite Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Vereins Sottrum / Rotenburg, informierte die Anwesenden über die diesjährigen Aktivitäten des Vereins, wie z. B. das Kinderfreizeitprogramm auf den Höfen von Hermann-Christian Solte und Frank Cordes. Zudem dankte er den Kassenprüfern Christian Harms und Christoph Schulz, der sein Amt an Henning Köster übertrug, für ihre Dienste.

30.10.2024
Informationstagung zu Agri-PV

Gemeinsame Veranstaltung mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Am 25.11.2024 wird das Landvolk Niedersachsen gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eine Informationsveranstaltung zur Agri-PV durchführen. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr und findet in Verden (Niedersachsenhof) statt.

Das Thema Agri-PV gerät immer mehr in den Fokus von politischen Entscheidungsträgerinnen und Trägern, Investorinnen und Investoren, Landwirtinnen und Landwirten sowie Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern. Die Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen vermindert den Flächenverlust für die Landwirtschaft erheblich. Zudem sichert sie den Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzung und verhindert einen drohenden Wertverlust der Flächen. Auch ökonomisch entwickeln sich interessante Perspektiven.

Die Umsetzung von Agri-PV ist zwar anspruchsvoll, aber machbar. Wir haben uns vorgenommen hier „Licht ins Dunkel“ zu bringen und einen Weg durchs Dickicht der rechtlichen und fachlichen Vorgaben aufzuzeigen. Hierzu gehören unter anderem Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, die DIN SPEC, die Fördervoraussetzungen von Agri-PV nach dem EEG, die baurechtlichen Vorgaben, die Nutzungsverträge zwischen Betreiberinnen und Betreibern sowie Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer/ Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter, haftungsrechtliche Fragen, auf Agri-PV ausgerichtete Bewirtschaftungstechnik etc..

Anmeldung: HIER

Ausführliches Programm: HIER

Teilnahmeinformationen:
Teilnahmeentgelt: 149,00 Euro brutto inkl. Tagungsunterlagen und Verpflegung
Sie erhalten nach der Veranstaltung eine Rechnung per E-Mail.
Stornierungen bis zum 18. November sind kostenfrei. Bei Stornierungen ab dem 19. November 2024 wird der volle Teilnahmebetrag fällig.
Alternativ können Sie – ohne dass Stornierungskosten anfallen – eine Ersatzperson benennen (dies bitte direkt an maria.marquardt@landvolk.org).
Für Stornierungen nehmen Sie bitte HIER vor.

Ort: Haag´s Hotel Niedersachsenhof, Lindhooper Str. 97, 27283 Verden (Aller)
Datum: Montag, 25.11.2024
Uhrzeit: Beginn 9.30 Uhr
Veranstalter: Landvolk Niedersachsen, LWK Niedersachsen

28.10.2024
Kreisleistungspflügen in Bötersen

Johanna Bösch pflügt sich auf den ersten Platz

Am 26. Oktober fand das diesjährige Kreisleistungspflügen im Landkreis Rotenburg (Wümme) statt, organisiert von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und ausgerichtet auf den Flächen des Betriebes von Hermann-Christian Solte in Bötersen. Die Auszubildenden sowie Werkerinnen und Werker der Landwirtschaft hatten im Rahmen des Wettbewerbes die Gelegenheit, ihr pflügerisches Können unter Beweis zu stellen. Die 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten in den Kategorien Dreh- und Beetpflug an.

Während mit dem jährlichen Kreisleistungspflügen zum einen der Tradition Rechnung getragen wird, gewinnen auch aktuelle Themen, wie die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln, zunehmend an Bedeutung und sorgen dafür, dass der Pflug auch weiterhin eine aktuelle Rolle im Ackerbau spielt.

„Diese Wettbewerbe dienen zudem der Förderung der beruflichen Bildung. Sie stärken das Bewusstsein junger Menschen für ihren anerkannten Beruf und motivieren sie, sich kontinuierlich weiter- und fortzubilden. Durch die öffentliche Darstellung der Leistungen wird die Qualifizierung des Berufsstandes sowie die Qualitätsentwicklung in der Berufsbildung wirkungsvoll unterstützt“, lobte der Rotenburger Kreislandwirt Christian Intemann.

Den ersten Platz und damit den Wanderpokal im Drehpflügen erkämpfte sich Johanna Bösch aus Sauensiek (Ausbildungsbetrieb Tobias Lühmann), gefolgt von Tjark Eickhoff aus Nindorf (Ausbildungsbetrieb Hof Fitschen GbR) als Pflüger mit Unterstützung von Teampartnerin Marlene Meyer aus Neuenkirchen. Colin Hellmund aus Soltau (Ausbildungsbetrieb Bartelshoff GbR) verdiente sich den dritten Platz. Den Wanderpokal im Beetpflügen sicherte sich Nico Schumann aus Bötersen (Ausbildungsbetrieb Hermann-Christian Solte). Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können stolz sein, sich der Herausforderung gestellt zu haben.

Aktuelles aus dem Landesverband

09.01.2026
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB)  Die Milchanlieferung in Deutschland liegt deutlich über dem Vorjahresniveau und ist in den letzten drei Wochen des Jahres 2025 saisonal weiter gestiegen. Zwar bleibt der Abstand zum Vorjahr klar positiv, doch hat er sich zuletzt verringert – von 7,7 % in Woche 50 auf 6,8 % in Woche 52. Nachfrage nach abgepackter Butter blieb bis zum Jahreswechsel sehr hoch, die Bestellungen gehen nun leicht zurück, allerdings weniger stark als üblich. Die Molkereiabgabepreise bleiben stabil. Blockbutterproduktion zuletzt wegen starker Nachfrage nach abgepackter Butter etwas geringer. Der Markt zeigt aktuell reges Kaufinteresse, die Preise liegen in Kempten leicht höher bei 4,10-4,50 EUR/kg. Nachfrage nach Schnittkäse blieb hoch, Produktion lief weiter und die Bestände erholten sich nur leicht. Preise bleiben stabil, da kein Verkaufsdruck besteht.

Markt für MMP ist feiertagsbedingt ruhig, Nachfrage verhalten, Preise stabil.  Markt für VMP ist ruhig, wenig Aktivität und zuletzt uneinheitlich schwächeren Preisen; weltweit tendieren die Preise fester. Markt für MP stabil, Nachfrage gut; Molkereiproteinkonzentrate knapp.

09.01.2026
Weizenkurse bei geringem Handelsvolumen knapp über Vorwoche
Pflanzen

(AMI) Den Kursen fehlt es an richtungsgebenden Impulsen. Begrenzt wurden die Kursgewinne in Paris und Chicago weiterhin von der komfortablen Angebotssituation, während die Importnachfrage zum Jahresstart nahezu ausbleibt.

Bei nur geringen Tagesschwankungen über den Jahreswechsel von -1 EUR/t bis +2,50 EUR/t kann der Fronttermin für Weizen in Paris auf Wochensicht immerhin etwas fester schließen. Am 07.01.2026 schloss der März 26-Kontrakt bei 191,50 EUR/t und damit 1,75 EUR/t über Vorwoche. Der Termin der Ernte 26 verzeichnet hingegen mit jüngst 196,50 EUR/t ein Wochenplus von 1,50 EUR/t.

Zum Jahresauftakt fehlt es den Kursen wie gewöhnlich an richtungsgebenden Impulsen, weswegen die Kursausschläge bei geringem Handelsvolumen auch zum Jahresstart 2026 gering blieben. Nach oben begrenzt werden die Gewinne weiterhin durch das global üppige Getreideangebot. Nochmals vergrößert wird das Angebot durch die Weizenrekordernten in Argentinien und Australien, die gleichzeitig die Exportaussichten der EU nach den relativ lebhaften Verladungen in den vorigen Wochen trüben. Die Getreidebörse von Buenos Aires hob zuletzt ihre Prognose für die argentinische Weizenernte nochmals an. Demnach dürfte ein Rekordvolumen von 27,8 Mio. t Weizen von den Feldern geholt werden, zuvor war man noch von 27,1 Mio. t ausgegangen. Die Erntearbeiten stehen aber kurz vor dem Abschluss und die Erträge sind weiterhin hoch, was die erneute Korrektur der Prognose nach oben veranlasste.

Unterdessen bewegte die Kältewelle in Westeuropa die Märkte nur wenig. Es kamen bislang keine Sorgen auf, dass die Minustemperaturen den Beständen schaden könnten. Im Gegenteil, nun liegt vielerorts eine schützende Schneedecke über den ruhenden Feldkulturen.

09.01.2026
Schleppende Handelsaktivität am deutschen Brotgetreidemarkt
Pflanzen

(AMI) Zum Jahresstart 2026 liegt der Handel mit Brotgetreide brach. Die Preise tendieren zwar etwas fester, bieten aber weiterhin nur wenig Anreiz zum Verkauf. Auf Käuferseite ist das Interesse ohnehin schwindend gering.

Am heimischen Brotgetreidemarkt tendieren die Erzeugerpreise zum Jahresauftakt allesamt fester, bieten aber immer noch keinen Anreiz zur Vermarktung, so kommt nur wenig Umsatz zustande. Ohne weitere Impulse dürfte das Preisplus in den kommenden Wochen gering ausfallen und den Handel weiterhin lähmen.

Den größten Preissprung am hiesigen Markt macht noch Eliteweizen. In der 2. Kalenderwoche werden hierfür im Bundesmittel rund 181,20 (168-186) EUR/t frei Erfasserlager verlangt, 4,30 EUR/t mehr als in der letzten Kalenderwoche von 2025. Qualitätsweizen verteuert sich binnen einer Woche im Mittel hingegen um gut 2,10 auf 171,70 (156-177) EUR/t. Für Brotroggen sind aktuell 143,75 (134-159) EUR/t möglich, damit liegen die Gebote 1,75 EUR/t über Vorwochenlinie. Den geringsten Wochengewinn verzeichnet Brotweizen. Die Forderungen liegen in der 2. Kalenderwoche im Bundesmittel bei 167,70 (153-180) EUR/t frei Erfasserlager und legen damit auf Wochensicht um 1,15 EUR/t zu.

Auf Großhandelsebene verliert Brotweizen am Niederrhein zur Lieferung ab Februar 26 hingegen 1 EUR/t auf 196 EUR/t. Franko Westfalen werden weiterhin 197 EUR/t verlangt, auch franko Hamburg verharren die Preise mit 195 EUR/t auf Vorwochenniveau. Brotroggen gibt am Niederrhein um 2 auf 179 EUR/t nach.

Nur langsam nehmen die Märkte nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel wieder an Fahrt auf. Mühlen zeigen sich wie auch Ende 25 überwiegend noch mit ausreichend Ware gedeckt, vereinzelt wird von Kaufinteresse berichtet. Die etwas festeren Preise können die Verkaufsbereitschaft der Erzeuger zwar immerhin etwas ankurbeln, große Geschäfte kommen aber nicht zustande. Hinzu kommt, dass Erzeuger bundesweit mit Winterdienstarbeiten beschäftigt sind. Zusätzlich erschwert wird der Handel durch die eingeschränkte Logistik aufgrund von Eis und Schnee sowie dem anhaltenden Mangel an Fahrern.

09.01.2026
Preise für Futtergetreide weiter unter Druck
Pflanzen

(AMI) Zum Jahresauftakt bleibt das Marktgeschehen für Futtergetreide verhalten. Schwache Terminmarktsignale und eingeschränkte Logistik belasten die Preise, auch Körnermais gibt nach.

Am deutschen Futtergetreidemarkt läuft der Handel nach der sehr ruhigen Phase rund um den Jahreswechsel erst langsam wieder an. In vielen Regionen dominiert weiterhin die Abwicklung bestehender Kontrakte, Neugeschäft bleibt die Ausnahme. Winterliche Witterung und eingeschränkte Logistik durch Schnee und Eis bremsen die Warenströme zusätzlich. Die Nachfrage der Futtermischer bleibt zwar vorhanden, reicht in der Breite jedoch nicht aus, um dem Markt neue Impulse zu geben. Regional stützt der Export über die Häfen – insbesondere im Ostseeraum – punktuell, während das Binnenmarktgeschäft überwiegend ruhig bleibt.

Vom Terminmarkt kommen derzeit keine starken Richtungsimpulse. Der Maiskontrakt in Paris notiert mit 189,75 EUR/t leicht über dem Niveau der Vorwoche. Damit fehlt es dem Kassamarkt an Unterstützung, zumal Logistik und geringe Marktaktivität weiterhin im Vordergrund stehen.

Vor diesem Hintergrund tendieren die Futtergetreidepreise auf Erzeugerebene schwächer. Im Bundesdurchschnitt wird Körnermais aktuell mit 182 (155–201) EUR/t frei Erfasserlager bewertet und liegt damit 2 EUR/t unter Vorwochenlinie, was den stärksten Rückgang unter den Futtergetreiden darstellt. Futterweizen gibt um 1 EUR/t auf 163 (141–187) EUR/t nach, Futtergerste verliert marginal und wird mit 161 (142–187) EUR/t gehandelt. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt bleiben die Preisabschläge bei allen Futtergetreidearten deutlich. Bei Futtergerste beträgt das Minus sogar deutliche 63 EUR/t. In den kommenden Tagen dürfte sich der Markt nur langsam beleben. Solange die Vermarktungsbereitschaft der Landwirtschaft verhalten bleibt und die Logistik eingeschränkt ist, sind größere Preisbewegungen kurzfristig nicht zu erwarten.

09.01.2026
Rapspreise geben zum Jahresauftakt weiter nach
Pflanzen

(AMI) Zum Jahresbeginn bleibt der Handel am Rapsmarkt ruhig. Der bundesweite Erzeugerpreis gab nach. Vorkontrakte gaben sogar deutlich nach. Impulse vom Terminmarkt blieben trotz zuletzt festerer Notierungen in Paris aus.

Die Rapsnotierungen in Paris konnten sich nach dem schwachen Jahresausklang zuletzt zwar stabilisieren, größere Bewegungen blieben jedoch aus. Am 08.01.2026 schloss der Fronttermin Februar 2026 bei 469,75 EUR/t und damit 18 EUR/t über Vorwoche. Die Notierung machte damit aber nur teilweise die Verluste seit Weihnachten wett. Mitte Dezember lag der Fronttermin mit knapp 478,75 EUR/t noch deutlich höher. Der insgesamt ruhige Handel begrenzt derzeit sowohl Auf- als auch Abwärtsdynamik. Belastend wirkt weiterhin das weltweit komfortable Ölsaatenangebot.

Auf Großhandelsebene blieb das Aufgeld für Partien zur Lieferung ab Januar 2026 franko Hamburg unverändert. Mit rund 472 EUR/t sind jedoch 3 EUR/t weniger möglich als noch vor Weihnachten. Ähnliches gilt für Partien franko Niederrhein, die sich auf 481 EUR/t verbilligten und damit 4 EUR/t unter dem Niveau vor den Feiertagen liegen.

Am Kassamarkt setzte sich die schwächere Tendenz fort. In der 2. KW sank der bundesweite Durchschnittspreis für Raps frei Erfasserlager gegenüber der Vorwoche um knapp 7 EUR/t auf rund 443 EUR/t. Die Vorkontrakte gaben sogar deutlicher nach. Hier rutschten die Kurse um rund 9,50 EUR/t auf 416 EUR/t. Die Vermarktungsbereitschaft blieb angesichts des Preisniveaus gering. Insgesamt bleibt es ruhig am Markt. Lediglich im Norden des Landes werden vereinzelt Umsätze gemeldet.

09.01.2026
Keine großen Veränderungen am Kartoffelmarkt
Pflanzen

(AMI) Nach den Feiertagen startet das Kartoffelgeschäft erst verhalten, es zeichnet sich aber hier und da auch schon wieder Belebung ab. Preisaufschläge stehen kurzfristig nicht an. Der Export in Richtung Südosteuropa läuft, Verarbeitungskartoffeln sind weniger gefragt.

Das Kartoffelgeschäft zu Weihnachten stellte sich regional und je nach Abpacker uneinheitlich dar, insgesamt wurde der Absatz durch zahlreiche LEH-Aktionen jedoch als ordentlich beschrieben. Nach einem ruhigeren Start ins neue Jahr sorgen bereits vorbereitete Sonderangebote mit größeren Packeinheiten dafür, dass sich das Geschäft mancherorts schnell wieder belebt. Die Rohwarenversorgung der Abpacker verläuft stabil und Lieferunterbrechungen durch den Winter blieben bisher aus. Die Erzeuger signalisieren weiterhin Abgabebereitschaft, da sich die Qualitäten in verschiedenen Lagerformen mit der Zeit verschlechtern und dadurch vermehrt hohe Absortierungen auftreten. Preislich hat sich über den Jahreswechsel nichts verändert.

Der Export von Kartoffeln wird mitunter als rege beschrieben, wenn es in Richtung Südosteuropa geht. Das war auch schon im Herbst so. Offensichtlich hilft ein günstigerer Frachtstand, denn Franzosen gelang es bisher nicht, dort mehr zu verkaufen. Hinzu kommen aber auch die Preise, die hierzulande mit teils deutlich unter 10,00 EUR/dt sehr attraktiv sind. Attraktiv wären auch die Preise für Verarbeitungskartoffeln zur Pommes frites Herstellung. An diesen hat aber keine Fabrik Interesse. In anderen Segmenten ist aber durchaus auch mal zu hören, dass freie Ware zugekauft und Vertragsware geschoben wird. Die Produktion von gut und günstig längerfristig lagerbaren Erzeugnissen sei durchaus lebhaft.

09.01.2026
Eiermarkt startet mit Rekordpreisen ins neue Jahr
Geflügel

Der Eiermarkt startet mit ungewöhnlich hohen Preisen ins neue Jahr. Trotz gut gefüllter Packstellen stößt die Lieferkette an ihre Grenzen. Ob die Nachfrage anhält, bleibt offen. Nach den Feiertagen ist die Lage traditionell unübersichtlich und abwartend. Die wenigen Arbeitstage und hohe Bestellmengen stellen die Branche vor Herausforderungen. Packstellen arbeiten weiterhin auf Hochtouren, doch Sortier- und Transportkapazitäten sind begrenzt. Im Großhandel besteht offenbar Nachholbedarf, der nur schwer zu decken ist. Ob Verbraucher zu Jahresbeginn weiter stark nachfragen, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich finden Eier auch jetzt Abnehmer. Nicht zuletzt, weil Verarbeitungsbetriebe kaum Vorräte haben. Die Auswirkungen der Aviären Influenza sorgen zusätzlich für Unsicherheit. Die Zeiten bleiben vorerst schwer kalkulierbar.