Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

25.07.2025
Geflügelpreise fest
Geflügel

(AMI/MEG) Die Preisanhebungen der Vormonate hatten im Juli auf Großhandelsebene durchweg Bestand. Weitere Anhebungen ließen sich nicht realisieren. Es kam aber auch nicht zu nachgebenden Preisen. Das Interesse an Geflügelfleisch blieb weitgehend rege, wobei Grillaktionen weiterhin eine Rolle spielten. Die Schlachtereiabgabepreise am Hähnchenmarkt blieben im Juli weitgehend stabil. Neben Hähnchenfilet wurden auch Schenkelprodukte flott nachgefragt und auch in den Prospekten des Lebensmitteleinzelhandels beworben. Im weiteren Monatsverlauf blieben sie stabil. Die Bestände an Frostware blieben übersichtlich. Noch hat Brasilien die Lieferungen in die EU nicht wieder aufnehmen können. Die hiesige Erzeugung an Putenfleisch lag weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres. Sie fand anhaltend rasch ihre Abnehmer. Die Aktionen des Lebensmitteleinzelhandels stellten vermehrt Ware aus Haltungsform 3 in den Fokus. Der Absatz von Suppenhennen spielte saisonüblich eine recht geringe Rolle. Die Althennenpreise stagnierten, sie lagen weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Bedarf polnischer Althennenschlachtereien stützte den Preisverlauf.

25.07.2025
EU will Fleischbegriffe stärker schützen
Geflügel

Die EU-Kommission plant, traditionelle Fleischbezeichnungen wie „Lende“, oder „Speck“ künftig ausschließlich für tierische Produkte zuzulassen. Das geht aus ihrem Vorschlag zur Überarbeitung der Gemeinsamen Marktorganisation (GMO) hervor. Ziel sei es, Verbraucher nicht zu täuschen und kulturell geprägte Begriffe zu schützen. Zudem verweist die Kommission auf ihre agrarpolitische Vision, in der sie eine stärkere Tierhaltung innerhalb der EU betont. Diese sei hohen Standards verpflichtet, aber wirtschaftlich oft benachteiligt. Kritik kommt von der European Vegetarian Union, die vor der Schwächung pflanzlicher Alternativen warnt.

25.07.2025
Brasilien nicht als geflügelpestfrei in der EU anerkannt
Geflügel

(AgE) Die EU-Kommission stuft Brasilien weiterhin nicht als frei von Geflügelpest ein. Laut einem Sprecher fehlt bislang ein vollständiger Nachweis zur Infektionsfreiheit gemäß EU-Vorgaben. Konkret verlangt die Kommission ein 30-tägiges Überwachungsprogramm nach der letzten Keulung, nicht nur im Umkreis des Ausbruchs, sondern flächendeckend für mehrere Bundesstaaten. Zwei weitere Voraussetzungen hat Brasilien nach Kommissionsangaben bereits erfüllt: die Einführung von Keulungsmaßnahmen sowie die Reinigung und Desinfektion betroffener Betriebe. Ein offizieller Statuswechsel bleibt dennoch aus, solange die geforderten Überwachungsdaten fehlen. Brasilien hatte zuletzt auf eine Marktöffnung gedrängt. Zwar haben 23 Länder ihre Importbeschränkungen aufgehoben, die EU bleibt jedoch bei ihrer vorsichtigen Bewertung und steht weiter mit Brasilien in Kontakt.

25.07.2025
Globale Fleischerzeugung steigt bis 2034 um 13 %
Geflügel

Bis 2034 soll die weltweite Fleischerzeugung laut OECD und FAO um 13 % auf rund 406 Mio. Tonnen steigen. Dabei wird Geflügelfleisch den größten Anteil am zusätzlichen Konsum ausmachen: Rund 62 % des globalen Fleischzuwachses entfallen auf Hähnchenfleisch, das sich zunehmend als Hauptproteinquelle in vielen Haushalten etabliert. Gründe für diesen Trend sind der günstige Preis, die gute Verdaulichkeit und die günstigere Umweltbilanz im Vergleich zu anderen Fleischarten. Gerade in einkommensstärkeren Regionen, darunter die EU, ersetzt Geflügel zunehmend Rind-, Schweine- und Schaffleisch. Der Pro-Kopf-Fleischverbrauch in Europa bleibt dabei insgesamt stabil. Besonders stark wächst der Konsum in Brasilien, Indonesien, Vietnam, den USA und Afrika. Allein auf Afrika entfallen 33 % des prognostizierten globalen Fleischkonsumzuwachses. Trotz des Wachstums bleiben auch Schweinefleisch und andere Fleischarten relevant, jedoch mit geringerer Dynamik. Schweinefleisch wird künftig 13 % des globalen Fleischzuwachses ausmachen, allerdings mit Rückgängen in Europa, China und Japan.

25.07.2025
Ab 2026 Pflicht: Biosicherheitsplan für alle Geflügelhalter in Niedersachsen
Geflügel

Ab dem 1. Januar 2026 gilt in Niedersachsen eine neue Verpflichtung für alle Geflügel haltenden Betriebe, auch für Kleinstbetriebe und Hobbyhaltungen. Gemäß dem EU-Tiergesundheitsrechtsakt müssen die Betriebe künftig einen schriftlichen Biosicherheitsmanagementplan vorhalten. Ziel ist es, den Eintrag von Tierseuchen wirksam zu verhindern und betriebsinterne Maßnahmen zur Seuchenprävention zu dokumentieren. Der Plan umfasst unter anderem Regelungen zum Tier-, Personen- und Fahrzeugverkehr, zur Stallhygiene sowie zum Umgang mit betriebseigener Ausrüstung. Um die Umsetzung zu erleichtern, haben die Niedersächsische Tierseuchenkasse, das Landvolk Niedersachsen und weitere Partner eine umfassende Arbeitshilfe erstellt. Sie enthält einen Leitfaden, Checklisten sowie ein ausfüllbares Formular. Es wird empfohlen, den Biosicherheitsmanagementplan gemeinsam mit einem Tierarzt oder einer Fachberatung auszufüllen. Die Beratungskosten werden vollständig von der Tierseuchenkasse übernommen. Der Plan ist jährlich zu überprüfen und zu aktualisieren. Liegt bis zum Stichtag kein Plan vor, kann dies im Seuchenfall zu Kürzungen bei Entschädigungsleistungen führen. Weitere Informationen, der Leitfaden mit Checklisten, der Biosicherheitsmanagementplan sowie eine Liste geschulter Tierärzt:innen und Fachberater:innen sind online abrufbar: Biosicherheit allgemein – Biosicherheit allgemein – Niedersächsische Tierseuchenkasse

23.07.2025
Update: Afrikanische Schweinepest in NRW
Schwein

Am vergangenen Freitag hat der Kreis Olpe eine neue Allgemeinverfügung zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen veröffentlicht. Sie legt ein Kerngebiet fest, das die Hauptregion mit bisher bestätigten ASP-Fällen umfasst. Innerhalb dieses Gebiets sind jagdliche Aktivitäten weiter eingeschränkt, zudem ist die land- und forstwirtschaftliche Nutzung bis zum 17. Januar 2026 grundsätzlich untersagt. Ausnahmen sind nach Rücksprache mit der Kreisveterinärbehörde und unter Auflagen möglich. Mit Stand vom 21. Juli wurden insgesamt 37 Wildschweine positiv getestet. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde mit dem Bau von Schutzzäunen begonnen. In den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein sind bereits mehrere Kilometer mobiler und fester Zäune entlang der Sperrzone II errichtet worden.

23.07.2025
ASP-Lage in Deutschland und Europa
Schwein

(FLI) Im aktuellen Berichtszeitraum (Juni) wurde in Deutschland kein weiterer ASP-Ausbruch in Hausschweinebeständen gemeldet. Die Zahl der Ausbrüche sinkt europaweit weiter. Aus Rumänien wurden 19 neue Fälle gemeldet. Polen registrierte erstmals in diesem Jahr zwei Ausbrüche. Auch in Griechenland traten zwei Fälle auf, Serbien und Moldau meldeten jeweils einen Ausbruch. Die Zahl der Wildschwein-Fälle ist ebenfalls rückläufig. In Deutschland wurden 115 Fälle festgestellt, vor allem in Hessen (98) und Baden-Württemberg (6). Aus Brandenburg gab es erstmals keine neuen Nachweise. In Rheinland-Pfalz und Sachsen blieb die Lage weiterhin stabil. In NRW wurde die ASP im Juni erstmals festgestellt. Polen meldete mit 210 Fällen erneut die meisten Wildschweinnachweise, gefolgt von Litauen (56), Ungarn (47), Lettland (28) und Italien (20). Angesichts der Lage mahnen Behörden weiterhin zu erhöhter Wachsamkeit. Biosicherheitsmaßnahmen in Schweinehaltungen sollten überprüft und konsequent umgesetzt werden. Den vollständigen Radar Bulletin finden sie unter: Radar Bulletin Deutschland, 06.2025

23.07.2025
EU will Fleischbegriffe stärker schützen
Schwein

Die EU-Kommission plant, traditionelle Fleischbezeichnungen wie „Lende“, „Haxen“ oder „Speck“ künftig ausschließlich für tierische Produkte zuzulassen. Das geht aus ihrem Vorschlag zur Überarbeitung der Gemeinsamen Marktorganisation (GMO) hervor. Ziel sei es, Verbraucher nicht zu täuschen und kulturell geprägte Begriffe zu schützen. Zudem verweist die Kommission auf ihre agrarpolitische Vision, in der sie eine stärkere Tierhaltung innerhalb der EU betont. Diese sei hohen Standards verpflichtet, aber wirtschaftlich oft benachteiligt.

Kritik kommt erwartungsgemäß von der European Vegetarian Union, die vor der Schwächung pflanzlicher Alternativen warnt. Die Reform widerspreche dem Ziel, Ernährungssicherheit und Klimaschutz zu fördern, und behindere neue Einkommensquellen für die Landwirtschaft.

23.07.2025
Globale Fleischerzeugung steigt bis 2034 um 13 %
Schwein

Laut einer aktuellen Prognose von OECD und FAO wird die globale Fleischerzeugung bis 2034 um 13 % auf rund 406 Mio. Tonnen jährlich steigen. Auch der Fleischkonsum nimmt weiter zu: Schwein (+5 %), Geflügel (+21 %), Rind (+13 %) und Schaf (+16 %). In der EU dürfte Geflügel zunehmend Rind-, Schweine- und Schaffleisch ersetzen, während der Fleischverbrauch pro Kopf weitgehend stabil bleibt. Besonders stark wächst der Konsum in Brasilien, Indonesien, den Philippinen, den USA, Vietnam und Afrika. Schweinefleisch bleibt ein zentrales Element der weltweiten Ernährung, auch wenn das Wachstum moderat ausfällt. In China, der EU, Japan und der Schweiz dürfte der Verbrauch stagnieren oder leicht sinken, bedingt durch Gesundheits- und Umweltbedenken.