Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

30.04.2024
Italien: ASP auf weitere Provinzen übergesprungen
Schwein

Zum 24. März 2024 beläuft sich die Zahl der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Italien auf 1.391. Aufgeschlüsselt nach Regionen entfallen auf Ligurien 748 und auf das Piemont 643 Fälle. Nun haben auch die Provinzen Asti und La Spezia ihre ersten Fälle in den Gemeinden Calamandrana und Varese Ligure gemeldet. Damit hat sich die Zahl der Gemeinden, in denen mindestens ein ASP-Fall aufgetreten ist, auf 144 erhöht.

30.04.2024
Deutschland steigert Schweinefleischexporte minimal
Schwein

(AMI) Die deutschen Schweinefleischexporte inkl. Nebenprodukte stiegen im Januar und Februar 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 0,7 % auf etwa 360.000 t. Während die Lieferungen in EU-Länder leicht zurückgingen, erhöhten sich die Exporte in Drittländer um deutliche 12,3 %. Über einen längeren Zeitraum waren besonders die Exporte in Drittstaaten stark gesunken. Innerhalb der EU gehen 83 % der deutschen Exporte nach Italien und die Niederlande. Beide Länder erhielten im Vergleich zum Vorjahr wesentlich weniger Schweinefleisch aus Deutschland. Unter den Drittländern verzeichnete das Vereinigte Königreich die höchsten Importe mit einem Anstieg um 6,2 %. Aufgrund des leicht rückläufigen Schweinebestandes und höheren Schlachtzahlen steht etwas mehr Schweinefleisch für den Export zur Verfügung, weshalb die Ausfuhren in diesem Jahr leicht gesteigert werden konnten. Jedoch bleibt der Handel mit einigen Drittstaaten aufgrund der ASP in Deutschland weiterhin eingeschränkt.

30.04.2024
Erste Notierungen geben nach
Schwein

(AgE) Die Schlachtschweinenotierungen in der EU blieben Ende April größtenteils stabil, jedoch gab es vereinzelt leichte Rückgänge. Dies ist hauptsächlich auf eine geringere Nachfrage zurückzuführen sowie auf bevorstehende Feiertage, die zu reduzierten Schlachtungen führen. Einige Schlachtunternehmen in Dänemark und teilweise in den Niederlanden senkten ihre Ankaufspreise leicht, um ihre Margen zu verbessern. In Italien geriet die Leitnotierung unter Druck, durch das Vorrücken der ASP auf die Produktionsgebiete von Parmaschinken. In Deutschland konnten die großen Schlachtunternehmen ihre Forderung nach einer Notierungssenkung nicht durchsetzen. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch räumte ein, dass Nachfrageimpulse fehlten, doch könnten alle Mastschweine verkauft werden. Die Wettervorhersage deutet auf grillfreundlicheres Wetter hin, was eine Zunahme der Fleischnachfrage erwarten lässt.

26.04.2024
Eiermarkt nachgebend
Geflügel

(AMI/MEG) Im April 2024 gab es am Eiermarkt saisonübliche Preisschwächen. Die Nachfrage nach Eiern gab zuletzt, wie nach den Osterfeiertagen üblich, nach. Dennoch blieb der Absatz stetig, denn Eier bleiben nach wie vor ein preisgünstiges Lebensmittel für den Verbraucher. Marktstützend wirkte sich auch die rege Nachfrage der Verarbeitungsindustrie aus. Da die Produktion im April auf eine teilweise geringere Nachfrage traf, waren Eier aller Haltungsformen überwiegend in ausreichendem Maße vorhanden. Das Angebot an Bodenhaltungseiern wurde teils sogar als etwas drängend beschrieben, während Bio-Eier keineswegs reichlich vorhanden waren. Die Preise am deutschen Markt gaben sowohl für Bodenhaltungs- als auch für Kleingruppeneier im Monatsverlauf April nach. Dies war sowohl bei sortierter als auch bei Verarbeitungsware der Fall. Fielen die Preisabschläge zu Beginn des Monats noch etwas größer als oftmals erwartet aus, konnten sich die Preise während der folgenden Wochen bereits etwas stabilisieren. Zum Monatsende gab es teils bereits wieder festere Meldungen.

26.04.2024
Geflügelmarkt teils fester
Geflügel

(AMI/MEG) – Das wechselhafte Wetter im April führte zu schwankender Nachfrage im Grillsortiment. Im Schnitt kam es im April aber zu einer Belebung der Verbrauchernachfrage nach marinierten Teilstücken von Hähnchen und Pute. Die Großhandelspreise für lose gehandelte frische Hähnchenteile zogen im April an. Einige Melder hatten ihre Forderungen bereits im März erhöht, andere kündigten die Anhebungen für Mai an. Bei Lieferung an den Lebensmitteleinzelhandel überwogen stabile Preismeldungen. In Laufe des Monats April standen sich Angebot und Nachfrage am Putenmarkt recht ausgeglichen gegenüber. Die Schlachtereiabgabepreise für Putenfilet zogen am Spotmarkt an. Rotfleischprodukte tendierten teils gegensätzlich. Die Schlachtereiabgabepreise bei Lieferung an den Lebensmitteleinzelhandel blieben mehrheitlich stabil. Die Althennenpreise tendierten im April sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden und Belgien zur Schwäche. Nach dem Osterfest wurden etliche Bestände ausgestallt, sodass die Schlachtereien gut ausgelastet waren.

26.04.2024
HPAI-Geschehen in Deutschland und den USA
Geflügel

Seit letztem Herbst wurden in Deutschland in Geflügelhaltungen 37 Fälle von hochpathogener aviärer Influenza (HPAI) registriert, während bei Wildvögeln etwa 152 Fälle auftraten – eine signifikante Abnahme im Vergleich zu den Vorjahren. Laut der aktuellen Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 12. April wurden im März ausschließlich Fälle von hochpathogener aviärer Influenza H5 bei Wildvögeln in Deutschland verzeichnet. Die Anzahl der Fälle bei Wildvögeln sank auf 20, was von vielen Forschern darauf zurückgeführt wird, dass eine gewisse Immunität bei Wildvögeln aufgrund der hohen Infektionszahlen in den letzten Jahren besteht. Interessant ist auch, dass während in der vergangenen Saison hauptsächlich Möwen vom Virus betroffen waren, nun vor allem Nonnengänse im Bereich des Wattenmeeres betroffen sind.

In den USA wurden bisher 32 Milchkuhherden in neun Bundesstaaten von HPAI des Typs H5N1 betroffen. Es wird angenommen, dass Wildvögel die ursprüngliche Quelle der Infektion waren. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass in einigen Fällen auch die Virusübertragung durch den Transport von Vieh erfolgte. Das Virus breitete sich auch von infizierten Milchviehherden auf nahegelegene Geflügelbestände aus und umgekehrt, weshalb nach Angaben der American Veterinary Medical Association (AVMA) mittlerweile 17 Bundesstaaten Importrestriktionen gegen die betroffenen Staaten verhängt haben. Die strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen sowie das Testen von empfänglichen Tieren vor dem Verbringen, ist auch hier von größter Bedeutung. Im Gegensatz zu Geflügelbeständen, in denen H5N1 tödlich verläuft, erholen sich die betroffenen Milchkühe in den Betrieben innerhalb von sieben bis zehn Tagen. Der Konsum pasteurisierter Milchprodukte im kommerziellen Milchkreislauf birgt keine Gefahr für den Verbraucher. Auch das BfR hat sein FAQ-Merkblatt entsprechend ergänzt.

26.04.2024
EU-Parlament für Verlängerung im Ukrainehandel
Geflügel

Das EU-Parlament sprach sich am Dienstag (23.4.) in Straßburg mit einer Mehrheit von 428 Stimmen für eine Verlängerung der Erleichterungen im Handel mit der Ukraine aus. Jetzt wartet man auf die finale Zustimmung des Rates, bei der Beobachter ein positives Votum der Mitgliedstaaten erwarten. Wenn der Rat zustimmt, können die am 5. Juni auslaufenden autonomen Handelsmaßnahmen weitergeführt werden. Diese Regelung trat bereits 2022 in Kraft, kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine. Im Vergleich zur bisherigen Verordnung wird nun jedoch der Import bestimmter Agrargüter gedeckelt. Ursprünglich schlug die Kommission vor, die ukrainischen Lieferungen für Zucker, Geflügelfleisch und Eier zu begrenzen. Auf Druck der Parlamentarier und einiger Mitgliedstaaten wurde diese Liste jedoch um Mais, Hafer, Getreidegrütze und Honig erweitert. Wenn die Liefermengen dieser Güter die durchschnittlichen Importmengen der zweiten Jahreshälfte 2021 sowie für 2022 und 2023 überschreiten, sollen Zölle erhoben werden. Die autonomen Handelsmaßnahmen betreffen Produkte, für die im Rahmen des vertieften und umfassenden Freihandelsabkommens der EU mit der Ukraine (DCFTA) bisher keine vollständige Zollfreiheit galt. Zudem profitiert das kriegsgebeutelte Land von den autonomen Handelsmaßnahmen bei Agrarprodukten, für die reguläre Zollkontingente galten, sowie bei Obst und Gemüse, die normalerweise dem Einfuhrpreissystem unterliegen.

26.04.2024
Keine Einzelfall-Genehmigungen für Glyphosat-Anwendung im Grünland nötig
Milch und Rind

Das Bundeskabinett hat am 24. April die neue Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PflSchAnwV) beschlossen. Dies war nötig, da das Glyphosat-Anwendungsverbot der alten PflSchAnwV mit der Wiederzulassung des Wirkstoffes auf EU-Ebene gestrichen werden musste.
In einem ersten Entwurf der neuen Verordnung war eine Pflicht zur „Einzelfallbezogenen Ausnahmegenehmigung beim Einsatz (von Glyphosat) im Grünland“ vorgesehen.
Nachdem sich Bauernverbände auf Kreis- Landes- und Bundesebene gegen diese willkürliche Benachteiligung der Grünland-Bewirtschaftung eingesetzt hatten, wurde dieser Absatz wieder entfernt, sodass es keine weiteren Einschränkungen für den Glyphosat-Einsatz im Grünland gibt.
Wichtig: Alle weiteren Einschränkungen, welche bereits zuvor Teil der PflSchAnwV waren, gelten weiterhin (z.B. Verbot flächigen Einsatzes im Grünland oder Anwendungsverbot in bestimmten Gebietskulissen).