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Fr, 21.02.2025

Vorkontraktpreise für deutsches Getreide 30 EUR/t über Vorjahreslinie

Die Vermarktung von alterntigen Partien ist mit den zuletzt rückläufigen Geboten ins Stocken geraten, selbst Vorkontrakte werden weniger abgeschlossen, auch wenn dafür die Gebote deutlich steigen, aber die Entwicklung auf den Feldern wird erst einmal abgewartet.

(AMI) Die Großhandelspreise für Mahlweizen zeichnen bei wenig Umsatz die Entwicklung der Pariser Kurse nach. Prompte Ware verlor franko 3-4 EUR/t, Lieferungen ab April 25 im Wochenvergleich nur 1 EUR/t. So wird prompter Qualitätsweizen franko Hamburg aktuell mit 255 EUR/t rund 3 EUR/t unter Vorwoche bewertet, Brotweizen mit 235 EUR/t rund 4 EUR/t. Am Niederrhein oder franko Westfalen kostete diese am 19.02.2025 rund 240 EUR/t und damit ebenfalls 3 EUR/t weniger. Demgegenüber verlor April-Ware nur 1 auf 248 EUR/t. Brotroggen verzeichnet kein Geschäft und verharrt unbesprochen auf 220 EUR/t.

Die Erzeugerpreise für alterntige Partien änderten in der 8. KW ihre Richtung und verloren etwas an Boden. Ausnahme macht Brotweizen, der sich im Bundesmittel sogar um 0,37 auf 211,80 (192-227) EUR/t verteuerte. Hessen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg zogen endlich nach, wobei die gemeldeten 192 EUR/t in Schleswig-Holstein als Spannenuntergrenze eine Frechheit sind. Da würde es sich lohnen seine Partien nach Mecklenburg zu fahren; dort werden 20-36 EUR/t mehr gezahlt. Qualitätsweizen konnte sein Vorwochenniveau nicht halten und verlor im Schnitt knapp 2,60 auf 230,50 (215-243) EUR/t, obgleich auch dafür im Süden die Gebote gestiegen sind. Während in der Vorwoche noch rege verkauft wurde, ist es aktuell, bis auf ein paar Nachzügler, sehr ruhig geworden.

Demgegenüber entwickeln sich die Vorkontraktpreise, wie das Vorbild in Paris, anhaltend fest. Brotweizen legt auf 3,50 auf 209,25 EUR/t zu, Qualitätsweizen um 1,30 auf 229,15 EUR/t und Brotroggen um 1,80 auf 171,70 EUR/t. Damit liegen die Vorkontraktpreise rund 30 EUR/t über Vorjahreslinie.

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